35.500 ausgestellte Dokumente

IHK Schwaben meldet weiterhin Exporthoch schwäbischer Produkte

Axel Sir, Leiter des IHK-Geschäftsfelds International. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Allen Krisenmeldungen zum Trotz ist der Exportboom schwäbischer Produkte nach wie vor ungebrochen. Im ersten Halbjahr 2018 stellte die IHK Schwaben rund 35.500 Exportdokumente wie Ursprungszeugnisse aus und bescheinigte Handelsrechnungen für Auslandslieferungen.

„Damit ist der Rekordwert des Vergleichszeitraums 2017 erneut erreicht“, unterstreicht  Axel Sir, Leiter des IHK-Geschäftsfelds Zoll und Außenwirtschaftsrecht. Aus der Exportstatistik geht weiter hervor, dass die USA, China und Indien sowie der Nahe Osten mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten wichtige Handelspartner für die schwäbische Wirtschaft sind.

Schwäbische Produkte sind stark nachgefragt

„Die Bedeutung der EU für den außenwirtschaftlichen Erfolg unserer Firmen ist ungebrochen, der überwiegende Teil des Exports aus Schwaben geht dabei in diesen Raum“, so Sir. Vor allem die Branchen Maschinenbau, Kfz, Automatisierungstechnik sowie Bau- und Infrastruktur liegen in der Statistik vorn. Aber auch IT-Produkte oder Nahrungsmittel aus Schwaben erfreuen sich laut IHK starker Nachfrage aus dem Ausland.

Sorge um den Freihandel ist weiterhin groß

Trotz hohen Exporten zeigen die Ergebnisse, dass die Sorge um den Freihandel infolge der Abgrenzungspolitik verschiedener Länder nach wie vor groß ist. „Ganz vorne liegen hier nach wie vor die Unwägbarkeiten der US-Politik gegenüber der EU und China, gepaart mit dem ungelösten Brexit hinterlassen sie bereits erste Bremsspuren. Leider trüben das Bild auch die schwierigen Beziehungen zur Türkei und die politischen Probleme im Russlandgeschäft sowie neuerdings wieder mit dem Iran“, erklärt Sir.

„Unsere schwäbische Wirtschaft braucht offene Märkte statt Protektionismus!“

Ein stark positives Signal sieht der IHK-Experte hingegen in der aktuellen Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens der EU mit Japan: „Unsere international eng vernetzte schwäbische Wirtschaft braucht offene Märkte statt Protektionismus!“ Durch das Abkommen bekommen deutsche Unternehmen in Japan einen besseren Marktzugang, da beispielsweise Zölle weitgehend aufgehoben und nicht-tarifäre Handelshemmnisse abgebaut werden. „In einer Zeit, in der protektionistische Tendenzen weltweit zunehmen, geht von diesem Abkommen ein positives Signal für mehr Zusammenarbeit und gegen Protektionismus aus“, so Jana Lovell, Leiterin des Geschäftsfelds International der IHK Schwaben.

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Allen Krisenmeldungen zum Trotz ist der Exportboom schwäbischer Produkte nach wie vor ungebrochen. Im ersten Halbjahr 2018 stellte die IHK Schwaben rund 35.500 Exportdokumente wie Ursprungszeugnisse aus und bescheinigte Handelsrechnungen für Auslandslieferungen.

„Damit ist der Rekordwert des Vergleichszeitraums 2017 erneut erreicht“, unterstreicht  Axel Sir, Leiter des IHK-Geschäftsfelds Zoll und Außenwirtschaftsrecht. Aus der Exportstatistik geht weiter hervor, dass die USA, China und Indien sowie der Nahe Osten mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten wichtige Handelspartner für die schwäbische Wirtschaft sind.

Schwäbische Produkte sind stark nachgefragt

„Die Bedeutung der EU für den außenwirtschaftlichen Erfolg unserer Firmen ist ungebrochen, der überwiegende Teil des Exports aus Schwaben geht dabei in diesen Raum“, so Sir. Vor allem die Branchen Maschinenbau, Kfz, Automatisierungstechnik sowie Bau- und Infrastruktur liegen in der Statistik vorn. Aber auch IT-Produkte oder Nahrungsmittel aus Schwaben erfreuen sich laut IHK starker Nachfrage aus dem Ausland.

Sorge um den Freihandel ist weiterhin groß

Trotz hohen Exporten zeigen die Ergebnisse, dass die Sorge um den Freihandel infolge der Abgrenzungspolitik verschiedener Länder nach wie vor groß ist. „Ganz vorne liegen hier nach wie vor die Unwägbarkeiten der US-Politik gegenüber der EU und China, gepaart mit dem ungelösten Brexit hinterlassen sie bereits erste Bremsspuren. Leider trüben das Bild auch die schwierigen Beziehungen zur Türkei und die politischen Probleme im Russlandgeschäft sowie neuerdings wieder mit dem Iran“, erklärt Sir.

„Unsere schwäbische Wirtschaft braucht offene Märkte statt Protektionismus!“

Ein stark positives Signal sieht der IHK-Experte hingegen in der aktuellen Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens der EU mit Japan: „Unsere international eng vernetzte schwäbische Wirtschaft braucht offene Märkte statt Protektionismus!“ Durch das Abkommen bekommen deutsche Unternehmen in Japan einen besseren Marktzugang, da beispielsweise Zölle weitgehend aufgehoben und nicht-tarifäre Handelshemmnisse abgebaut werden. „In einer Zeit, in der protektionistische Tendenzen weltweit zunehmen, geht von diesem Abkommen ein positives Signal für mehr Zusammenarbeit und gegen Protektionismus aus“, so Jana Lovell, Leiterin des Geschäftsfelds International der IHK Schwaben.

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