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IHK: Rechnungslegung muss einfacher werden
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IHK Schwaben

IHK: Rechnungslegung muss einfacher werden

 IHK Schwaben plädiert für einfachere Regeln bei Rechnungslegung für kleine Unternehmen auf ganzer Linie, Foto: fotolia.de

Der Verwaltungsaufwand für kleine und mittlere Unternehmen bei der Rech-nungslegung soll geringer werden. Die IHK Schwaben plädiert für einfachere Regeln bei der Rechnungslegung auf ganzer Linie.

Der Verwaltungsaufwand bei der Bilanzierung für kleine und mittlere Unternehmen soll geringer werden und die Jahresabschlüsse in Europa vergleichbarer. Dieses Ziel hat sich die EU-Kommission gesetzt. Aktuell werden hierfür die EU-Vorgaben für die Rechnungslegung überarbeitet. Dabei sollen die Vorschriften für den Einzel- und den Konzernabschluss gebündelt und in eine Rechnungslegungsrichtlinie gepackt werden.

IHK Schwaben begrüßt neue Reform

Grundsätzlich begrüßt die IHK Schwaben die Vereinfachung des Richtlinienentwurfs für kleine und mittlere Unternehmen. „Vor allem die Unabhängigkeit des Rechnungslegungsentwurfes von den Standards der internationalen Rechnungslegung (IFRS) kommt den Wünschen der kleinen und mittleren Unternehmen entgegen“, erklärt Kurt Geyer, Bilanzierungsexperte der IHK Schwaben. „Die Regelungen des Handelsgesetzbuches haben sich bewährt und bauen im Gegensatz zu den IFRS auf dem Vorsichtsprinzip auf.“

Keine zusätzliche Bürokratie

Der EU-Rechnungslegungsentwurf enthalte jedoch auch zusätzliche Bürokratie, die nicht EU-Recht werden dürfe. „Bilanzfremde Informationen wie die Zahlung von Lizenzgebühren bzw. Nutzungsentgelten beim Abbau von Rohstoffen an staatliche Stellen haben weder im Einzel-, noch im Konzernabschluss etwas zu suchen. Diese verbindlichen Anhangangaben würden vor allem Kleinbetriebe stark belasten“, sagt Geyer. Nach Meinung von Geyer sollten die Richtlinien den Nationalstaaten die Freiheit einräumen Kleinstunternehmen von der Pflicht zur Veröffentlichung der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und des Lageberichts zu befreien. Zudem solle der deutsche Gesetzgeber das Bußgeld herabsetzen, wenn ein Betrieb die Zahlen nicht oder nicht fristgerecht veröffentlicht. Betroffen sind meist Kleinstunternehmen, die von der Mindeststrafe in Höhe von 2.500 Euro unverhältnismäßig stark betroffen sind. Die minimale Bußgeldhöhe solle auf 250 Euro herabgesetzt werden.