IHK Schwaben

IHK informiert über Ferienbetreuung in Schwaben, IHK Schwaben

Symbolbild Kindertagesstätte, © Kaarsten - Fotolia.com

Die IHK Schwaben möchte Klarheit über das Betreuungsangebot für Kinder in den Ferien schaffen. Auf ihrer Internetseite stellt die IHK das Angebot nach Kommunen sortiert zur Verfügung.

Die Sommerferien sind für viele Kinder die schönste Zeit des Jahres. Gleichzeitig ist es aber für viele berufstätige Eltern die Zeit, in der es schwer ist eine Betreuung für ihre Kinder zu finden. Mit 30 Urlaubstagen im Monat ist es vielen Eltern nicht möglich, die Betreuung ihrer Sprösslinge selbst zu leisten. „Die Ferienbetreuung ist immer wieder ein Thema“, weiß Andrea Gärtner, zuständig bei der IHK Schwaben für das Thema Vereinbarkeit Familie und Beruf. Bei der IHK gingen bisher immer nur einzelne Beispiele positiven und negativen Inhalts ein. Jetzt soll das Angebot systematisch aufbereitet werden.

Es soll Klarheit über das Angebot entstehen

Oberstes Ziel der IHK Schwaben ist es dabei, Klarheit in das Angebot von Ferien-Betreuung zu bringen. Jeder soll sich selbst einen Überblick verschaffen können, welche regionalen Angebote in seinem Bezirk verfügbar sind.
In einem ersten Schritt hat die IHK Schwaben dafür alle schwäbischen Kommunen angeschrieben, um festzustellen welche Betreuungs-Angebote wo bestehen. Mehr als 90 Kommunen haben bislang geantwortet. 60 von ihnen bieten eine Ferienbetreuung an. Diese ist zwar meistens auf Grundschüler konzipiert. Gärtner sagt aber, dass das auch das Alter sei für welches am meisten Nachfrage bestehe.

Viele Kommunen bieten Ferienbetreuungen an

Laut IHK-Ergebnis bieten viele Kommunen die Ferienbetreuung nicht nur in den Sommerferien an sondern auch während der Pfingst- und Herbstferien. Lediglich um die Weihnachtsfeiertage haben viele Kitas geschlossen. Einen einheitlichen Bedarf konnte die IHK bei ihrer Befragung nicht feststellen. Viele Kommunen erfragen daher mittlerweile den Bedarf in ihrem Gebiet. Es gibt aber auch Fälle, in denen trotz vorheriger Abfrage das Angebot nicht angenommen wurde – es wurde einfach kein Kind angemeldet“, berichtet Gärtner.

Unterschiedliche Angebote in den einzelnen Kommunen

Wie die IHK feststellen konnte, gibt es allerdings den Trend, Ferienbetreuung dort anzubieten wo es auch eine Betreuung während der Schulzeit gibt. Spezielle Ferienangebote, die sich auch an Kinder richten, die nicht in einem Hort angemeldet sind, sind dagegen eher selten, stellte die IHK fest.
Ein weiteres Ergebnis der IHK-Umfrage zeigt Unterschiede in der Organisation der Ferienbetreuung. Überwiegend wird die Betreuung von den Kommunen selbst organisiert. Mancherorts übernehmen aber auch der Kreisjugendring oder Ehrenamtliche die Betreuung.
Überraschend sei laut IHK, dass das Angebot nicht von der Größe einer Kommune abhänge. „Auch kleine Gemeinden unter 3.000 Einwohner versuchen, Ferienbetreuung anzubieten“, stellte Gärtner fest.

IHK will mit ihrer Übersicht zu neuen Ideen ermutigen

Die IHK kann nach Auswertung der eingegangenen Antworten keine generelle Aussage über den Bedarf und das Angebot von Ferienbetreuung machen. „Die einzige Möglichkeit, den tatsächlichen Bedarf herauszufinden, besteht darin, etwas anzubieten und die tatsächlichen Anmeldungen abzuwarten“, sagt Gärtner. Ein Ansatz wären größere räumliche Einheiten und Kooperationen sowie die Zusammenarbeit mit großen Firmen.

Eine Übersicht der gemeldeten Ferienbetreuungsangebote in Schwaben, in alphabetischer Reihenfolge nach Kommunen sortiert, finden Sie unter www.schwaben.ihk.de unter der Dokumentennummer 172184, Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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In einem ersten Schritt hat die IHK Schwaben dafür alle schwäbischen Kommunen angeschrieben, um festzustellen welche Betreuungs-Angebote wo bestehen. Mehr als 90 Kommunen haben bislang geantwortet. 60 von ihnen bieten eine Ferienbetreuung an. Diese ist zwar meistens auf Grundschüler konzipiert. Gärtner sagt aber, dass das auch das Alter sei für welches am meisten Nachfrage bestehe.

Viele Kommunen bieten Ferienbetreuungen an

Laut IHK-Ergebnis bieten viele Kommunen die Ferienbetreuung nicht nur in den Sommerferien an sondern auch während der Pfingst- und Herbstferien. Lediglich um die Weihnachtsfeiertage haben viele Kitas geschlossen. Einen einheitlichen Bedarf konnte die IHK bei ihrer Befragung nicht feststellen. Viele Kommunen erfragen daher mittlerweile den Bedarf in ihrem Gebiet. Es gibt aber auch Fälle, in denen trotz vorheriger Abfrage das Angebot nicht angenommen wurde – es wurde einfach kein Kind angemeldet“, berichtet Gärtner.

Unterschiedliche Angebote in den einzelnen Kommunen

Wie die IHK feststellen konnte, gibt es allerdings den Trend, Ferienbetreuung dort anzubieten wo es auch eine Betreuung während der Schulzeit gibt. Spezielle Ferienangebote, die sich auch an Kinder richten, die nicht in einem Hort angemeldet sind, sind dagegen eher selten, stellte die IHK fest.
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Überraschend sei laut IHK, dass das Angebot nicht von der Größe einer Kommune abhänge. „Auch kleine Gemeinden unter 3.000 Einwohner versuchen, Ferienbetreuung anzubieten“, stellte Gärtner fest.

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