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IHK: Auch ohne Studium Chef werden
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IHK Schwaben/Foum Media Group

IHK: Auch ohne Studium Chef werden

 Ronald Herkert, Miriam Wölfle, Monika Walter, Marcus Edholzer und Bernd Sibler Foto: IHK Schwaben

Die große Karriere kann man nur machen, wenn man nach der Schule studiert hat. Dass es auch ohne Studium die Karriereleiter steil nach oben klettern kann, wissen viele nicht. Doch kann man mit einer Lehre wirklich zum Chef werden?

Vor allem die 14- bis 18-jährigen beschäftigt eine Frage ganz besonders. Was soll ich nach der Schule machen? Eltern, Freunde oder Verwandte antworten auf diese Frage meist mit Klischees. Der Irrglaube, dass man Studiert haben muss, um Karriere zu machen ist hierbei weit verbreitet. „Dabei wird übersehen, dass sich die Zeiten geändert haben“, erklärt Oliver Heckemann, Leiter des Geschäftsbereichs Bildung der IHK Schwaben.

Ein Unternehmen von der Pike auf kennenlernen

Unternehmen sind auf Mitarbeiter mit einer technischen oder kaufmännischen Berufsausbildung angewiesen. Wer dann auch noch gute Leistungen erbringt und Disziplin, Fleiß und Ehrgeiz zeigt, der hat heute die besten Aufstiegschancen. „Gründe hierfür sind das Wissen um den Wert von Leuten, die von der Pike auf im Unternehmen gelernt haben, das Wachstum vieler Unternehmen und nicht zuletzt die demografische Entwicklung“, weiß Heckemann.

Vom Azubi zum stellvertretenden Verlagsleiter

In der Region gibt es viele Beispiele, in denen es Auszubildende in Führungspositionen geschafft haben. So auch bei der Forum Media Group in Merching. Rund 800 Mitarbeiter weltweit und knapp 300 am Firmensitz in Merching beschäftigt das Unternehmen. Die Forum Media Group ist ein stark wachsendes Unternehmen und legt dabei großen Wert auf die duale Ausbildung und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Marcus Edholzer ist hier ein gutes Beispiel: Er ist heute stellvertretender Verlagsleiter und Leiter des Produktmanagements. Sechs Führungskräfte sind ihm unterstellt. Es ist erst zwölf Jahre her, dass Edholzer seine berufliche Laufbahn bei der Forum Media Group mit einer Ausbildung zum Verlagskaufmann begonnen hat.

Gut vorbereitet für mehr Verantwortung

In seinem Unternehmen ist er kein Einzelfall. Monika Walter leitet seit 2008 einen eigenen Fachbereich im Unternehmen. Nur acht Jahre zuvor hat sie dort mit der Ausbildung zur Verlagskauffrau begonnen. Sowohl Monika Walter wie auch Marcus Edholzer wurden von der Forum Media Group durch ein firmeninternes Trainingsprogramm für Nachwuchsführungskräfte für ihre jeweiligen Aufgaben fit gemacht. „Wer sich entwickeln will, wird bei uns ernst genommen und gefördert“, erklärt Ronald Herkert, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Mediengruppe mit den Geschäftsfeldern Information, Bildung und Unterhaltung. Für ihn ist vor allem die lebenslange Lernbereitschaft erfolgsentscheidend für die berufliche Entwicklung. Nicht nur aus eigener Erfahrung weiß Herkert, wovon er spricht. Er ist auch Vorsitzender des Ausschusses Aus- und Weiterbildung der IHK Schwaben.

Späteres berufsbegleitendes Studium auch ohne Abitur?

Wer eine Hochschulreife besitzt, dem bietet sich heutzutage auch die Möglichkeit der Kombination einer dualen Ausbildung mit einem Hochschulstudium. Auch ein berufsbegleitendes Studium nach der Ausbildung ist möglich. „Dabei wissen viele nicht, dass für ein späteres berufsbegleitendes Studium das Abitur nicht mehr zwingend erforderlich ist“, erklärt Heckemann.

Für Bildung gibt es heute kein „zu spät“ mehr. Sie ist für die berufliche Entwicklung wichtig, aber längst nicht mehr nur auf klassische Wege beschränkt.