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HWK Schwaben: „Handwerk 4.0“ führt schwäbische Unternehmen in die Zukunft
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Handwerkskammer für Schwaben

HWK Schwaben: „Handwerk 4.0“ führt schwäbische Unternehmen in die Zukunft

Ulrich Wagner, Andreas Geisler und Hans-Peter Rauch. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Im Zentrum der Jahrespressekonferenz der Handwerkskammer für Schwaben stand der digitale Wandel im Mittelstand. Handwerkspräsident Hans-Peter Rauch betonte dabei, dass 4.0 auch im Handwerk angekommen sei. Auch Andreas Geisler, Geschäftsführer der E-Service GmbH aus Kaufbeuren, war vor Ort. Er zeigte anhand seines Unternehmens auf, welche Chancen die Digitalisierung dem Handwerk bringen kann.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die Handwerkskammer für Schwaben hat das Stimmungsbild des Handwerks zum Thema Digitalisierung ermittelt. Dazu wurden 623 aus insgesamt rund 29.0000 Mitgliedsunternehmen in Schwaben befragt. Das Ergebnis: 87 Prozent der Befragten sehen eine hohe Notwendigkeit, sich den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen. Mithilfe der Digitalisierung wollen die Betriebe vor allem ihr Daten-, Waren- und Kundenmanagement verbessern, neue Absatzmärkte erschließen und ihre Innovationfähigkeit steigern.

Datenrechte und IT-Sicherheit stellen Unternehmen vor Probleme

Als größte Schwierigkeiten werden dabei Rechtsunsicherheiten, die mangelnde Sicherheit von IT-Systemen und der Mangel an ausreichend qualifizierten Fachkräften gesehen. „Es ist auch unsere Aufgabe als Handwerkskammer, neue Technoligen ins Handwerk zu transferieren. Wir wollen den digitalen Wandel im Mittelstand möglich machen“, erklärte Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, auf der Jahrespressekonferenz.

Digitalisierung bringt enormes Potential für Handwerksbetriebe

Mithilfe der Digitalisierung soll der Mittelstand noch wettbewerbsfähiger werden. „Individualität ist ein Auszeichnungsmerkmal des Handwerks“, betonte Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, „unsere Betriebe liefern keine Massenware, sondern gehen ganz gezielt auf Kundenwünsche ein. Dieser Grad an Individualität lässt sich durch die zahlreichen neuen technischen Möglichkeiten noch erhöhen.“ Der digitale Wandel wird also eher als Chance auf Wachstum verstanden und nicht als Gefahr.

Der Mangel an qualifizieren Fachkräften beschäftigt die Handwerksbetriebe

„Wichtig ist, dass wir die Akzeptanz des digitalen Wandels flächendeckend erhöhen“, erklärte Hans-Peter Rauch, „ alle Mitarbeiter in unseren oft sehr bodenständigen müssen für das Thema entsprechend sensibilisiert werden. Doch der digitale Wandel ist definitiv bereits im Handwerk 4.0 angekommen. Nicht nur die Produktion, auch das Handwerk und die Dienstleisert beschäftigen sich intensiv mit den Entwicklungen der Wirtschaft 4.0.

Pilotprojekt zur Digitalisierung schwäbischer Handwerksbetriebe startet im Frühjahr

„Die Unternehmen dürfen den Anschluss nicht verpassen, sondern müssen aktiv am Markt agieren können. So ist zum Beispiel die Einbindung von Kommunikation und Logistik in das digitale Konzept der Hersteller ein wichtiger Punkt. Dau braucht es technisches Know-how, passende Ausstattung und auch Mitarbeiter, die diese Techniken beherrschen“, so Ulrich Wagner. Die Handwerkskammer ist hier in mehreren Richtungen aktiv. So startet im Frühjahr 2016 ein Projekt, das vom bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Es zeigt in der Praxis auf, wie die Dienstleistungen im Handwerk digitalisiert werden können.

E-Service GmbH aus Kaufbeuren: Ein Beispiel für die Digitalisierung des Mittelstands

Mit Andreas Geisler, Geschäftsführer der E-Service GmbH aus Kaufbeuren, hatte die Handwerkskammer zur Jahrespressekonferenz jemanden vor Ort, der ein Praxisbeispiel für den digitalen Wandel im Mittelstand aufzeigen konnte. Die E-Service GmbH hat sich auf Gebäude-Automation spezialisiert. Ziel ist es, die Steuerung aller digitalen Systeme innerhalb eines Hauses so miteinander zu vernetzen, dass eine maximale Energieeffizienz ohne Verzicht auf Komfort erreicht werden kann. Der Gedanke an sich ist dabei nicht neu. Die technischen Möglichkeiten, die inzwischen für ein solches Konzept zur Verfügung stehen, sind es schon. Mittlerweile können solche Systeme so weiter entwickelt werden, dass auch externe Daten wie beispielsweise der Wetterbericht mit einfließen können. Dadurch werden interne Prozesse optimiert, Energie gespart und der das gewünschte Ergebnis verbessert.

E-Service GmbH nutzt bereits vorhandende Infrastruktur und optimiert sie

Mit dem System, dass die E-Service GmbH entwickelt hat, lassen sich zahlreiche digitale Prozesse miteinander verknüpfen. Ziel ist es, den Komfort zu optimieren und Energie zu sparen. Der Einbau eines solchen Systems kostet circa 12.000 Euro und ist damit vergleichsweise günstig. „Wir arbeiten mit Komponenten, die bereits vorhanden sind. Wir optimieren die Infrastruktur des Hauses, aber verändern sie nicht“, so Andreas Geisler. Die Investition kann sich laut E-Service GmbH selbst amortisieren. Über 3.000 gewerbliche und private Kunden hat das Allgäuer Unternehmen bereits für ihre Lösung gewinnen können.

„Der Wettbewerb wird kommen“

Die Handwerkskammer für Schwaben ist von den Chancen, welche die Wirtschaft 4.0 für das Handwerk bringt, überzeugt. Man müsse allerdings auch dafür sorgen, dass alle Betriebe gerüstet seien. „Der Wettbewerb wird kommen“, betonte Ulrich Wagner die Dringlichkeit des Agierens. „Das Vertrauen in das Handwerk ist bisher sehr hoch. Wir dürfen dieses Vertrauen nicht aufs Spiel setzen“, erklärte Handwerkspräsident Hans-Peter Rauch zum Abschluss der Jahrespressekonferenz.

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