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HWK Schwaben: „Berufliche Bildung muss weitergehen“
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Trotz Krise

HWK Schwaben: „Berufliche Bildung muss weitergehen“

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Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben. Foto: HWK für Schwaben.

Trotz Corona-Krise und Lockdown sollen handwerkliche Bildungszentren wieder öffnen. Das fordert die Handwerkskammer für Schwaben (HWK). Weshalb das für den Erfolg der beruflichen Bildung wichtig sei.

Bei der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) gehen laut eigener Aussage täglich mehrere Anrufe und Mails besorgter Azubis aus dem Handwerk ein. Durch die Schließung der Berufsbildungs- und Technologiezentren der HWK Schwaben in Augsburg, Kempten und Memmingen fällt die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, das heißt, der praktische Unterricht komplett aus. Ein vernünftige Prüfungsvorbereitung ist für die Nachwuchshandwerkerinnen und -handwerker damit schlicht unmöglich. Zwar können theoretische Inhalte über Online-Formate vermittelt werden, aber im Handwerk steht die praktische Ausbildung im Mittelpunkt.

Forderung an die Politik

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Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben betont: „Ohne Praxis gibt es kein Handwerk. Und ohne praktische Ausbildung gibt es keine handwerklichen Fachkräfte. Die berufliche Bildung muss weitergehen. Wir fordern die Politik auf, die handwerklichen Bildungszentren Anfang Februar wieder zu öffnen. Sonst laufen wir Gefahr, dass die Politik – ähnlich wie bei den viel diskutierten Schulabschlussklassen – einen Corona-Azubi-Jahrgang als Bildungsverlierer in Kauf nimmt.“

Konsequenzen für gesamtes Prüfungswesen

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Die Schließung der Berufsbildungs- und Technologiezentren der HWK Schwaben habe außerdem eine nicht zu unterschätzende Konsequenz für das gesamte Prüfungswesen. Zwar dürfen Prüfungen stattfinden, aber durch die fehlende praktische Vorbereitung müssen diese – egal ob in der Aus-, Fort- oder Weiterbildung – immer weiter nach hinten verschoben werden. „Dadurch entstehen massive Nachteile für die Azubis und Teilnehmerinnen und Teilnehmer, also für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Handwerk, denn deren Karriere- und Lebensplanung gerät aus den Fugen oder mindestens in Verzug. Sie werden zu Bildungsverlierern, weil die Politik die berufliche Bildung bei Ihren Entscheidungen nicht angemessen auf dem Schirm hat“, betont Rauch. Darüber hinaus müssen Azubis für Wochen oder Monate weiterbeschäftigt werden, was für die jeweiligen Betriebe bedeutet, dass sie im Herbst keine neuen Azubis einstellen können.

Politik gefährdet Erfolg der beruflichen Bildung

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Für die im Handwerk so essentiellen praktischen Inhalte der Aus-, Fort- und Weiterbildung müssen laut der Handwerkskammer die Bildungszentren wieder öffnen dürfen, Distanzunterricht sei keine Option für einen langen Zeitraum. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, erklärt: „Wir haben bereits im Frühjahr 2020 Hygiene-Konzepte entwickelt, Teilnehmerzahlen reduziert, zusätzliche Räume akquiriert, Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Die Handwerkskammer für Schwaben hat alles dafür getan, Infektionsrisiken zu minimieren und die Kontaktnachverfolgung sicherzustellen. Es muss möglich sein, zumindest den praktischen Unterricht mit diesen Konzepten wieder fortzuführen.“

Und HWK-Präsident Hans-Peter Rauch stellt fest: „Je länger der Lockdown für unsere Bildungszentren dauert, desto mehr wird die Karriere- und Lebensplanung unserer aktuellen und zukünftigen Fach- und Führungskräfte im Handwerk durchkreuzt. Es besteht die Gefahr, dass die Politik den Erfolg der beruflichen Bildung aufs Spiel setzt. Der schon vorhandene Fachkräftemangel verstärkt sich dann enorm.“

 

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