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Höhmannhaus: Stadt Augsburg veröffentlicht Testament
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Andauernde Debatte

Höhmannhaus: Stadt Augsburg veröffentlicht Testament

Das Höhmannhaus in der Maximilianstraße. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Das Höhmannhaus in der Maximilianstraße. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Über das städtische Höhmannhaus wird seit längerem kontrovers diskutiert. Nun hat die Stadt das Testament von Ruth Höhmann öffentlich gemacht. Grund sei ein falscher Wikipedia-Eintrag.

Die Diskussion um das Höhmannhaus ist im August 2018 entfacht. Nun hat der Augsburger Stadtrat beschlossen, das Testament von Ruth Hörmann zumindest in Teilen öffentlich zu machen.

Stadt reagiert auf falschen Wikipedia-Eintrag 

Anlass dafür sei der Wikipedia-Eintrag zu „Ruth Höhmann“, der bis dato eine falsche Aussage enthalten hat. Dort soll gestanden haben, dass die Mieten „weit unter ortsüblichem Niveau liegen, da sie lediglich den Erhaltungsaufwand abdecken und keinen Gewinnanteil enthalten darf“. Tatsächlich sind diese Aussagen nicht im Testament zu finden, das unserer Redaktion seit Dienstag vorliegt. zu finden. Kurz nach Veröffentlichung des Testamentes ist der Wikipedia-Eintrag gelöscht worden.

So heißt es im Testament

Wie das Wirtschafts- und Finanzreferat der Stadt Augsburg mitteilt, ist diese Aussage bezüglich des Testamentes falsch. Im Testament befindet sich bezüglich der Miethöhe nur folgende Regelung, die sich an den Nießbrauchsberechtigten richtet: „Sollte die Erbin das ihr von dem Nießbrauchsberechtigten gemachte Angebot zur Anmietung von solchen Räumen während der Dauer des Nießbrauchs zu angemessenen ortsüblichen Bedingungen nicht annehmen und innerhalb von drei Monaten seit schriftlicher Unterbreitung eines Angebotes zur Vermietung von Räumen durch den Nießbrauchsberechtigten an die Erbin mit dieser kein Mietvertrag zu ortsüblichen Bedingungen zustande kommen, so kann der Nießbrauchsberechtigte die zur Neuvermietung anstehenden Räume auch an andere Personen als die Erbin, zu ortsüblichen Konditionen vermieten.“  Auf der Seite der Stadt – soweit es nicht schützenswerte Daten enthält – ist das Testament öffentlich einsehbar.

Hintergrund

Ruth Höhmann hat nach ihrem Tod  im Jahr 2004 das Höhmannhaus der Stadt und den Kunstsammlungen vermacht. Im August 2018 ist eine Debatte über die Mietkonditionen entfacht. Christof Trepesch, der Leiter der städtischen Kunstsammlungen und zugleich Mieter in einer der Wohnungen, soll zu wenig Miete bezahlt haben. Ein weiterer Mitarbeiter der Museen stand ebenfalls am Pranger. Rechnungsprüfer haben festgestellt, dass Trepesch nur vier Euro Miete pro Quadratmeter zahlt. Sie forderten die Stadt auf, dem auf den Grund zu gehen.

Das Liegenschaftsamt, das die Immobilie seit einigen Monaten verwaltet, hat die Quadratmeterpreise für alle Mieter zum April um 15 Prozent erhöht wie Medien berichten. Dies gilt auch für die Wohnung von Trepesch.

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