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Hitze im Betrieb: Was ist erlaubt – was nicht
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vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Hitze im Betrieb: Was ist erlaubt – was nicht

 Freibad oder Arbeit? Welche Pflichten haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei heißen Temparaturen? Foto: Norman Rönz/pixelio.de

Wir freuen uns auf die warme Jahreszeit, doch was, wenn das Thermometer immer höhere Temperaturen anzeigt. Die heißen Tage bringen Arbeitnehmer und Arbeitgeber am Arbeitsplatz zum Schwitzen. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. informiert jetzt über die Rechten und Pflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber während der Hitzewelle.

Welche Temperaturen müssen Arbeitnehmer am Arbeitsplatz aushalten? Gibt es eine Obergrenze oder Sonderregelungen die bei Hitze gelten? Antworten auf diese Fragen gab jetzt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. aufgrund der aktuellen Hitzewelle. Auch wenn uns die Temperaturen am Arbeitsplatz zu schaffen machen gilt: die Arbeitspflicht bleibt auch bei hohen Temperaturen bestehen. Eine absolute Obergrenze der zulässigen Temperaturen am Arbeitsplatz sehen die Arbeitsstättenregeln nicht vor, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Grundsätzlich soll aber die Lufttemperatur in Arbeitsräumen sowie in Pausen-, Bereitschafts-, Sanitär-, Kantinen- und Erste-Hilfe-Räumen nicht höher als 26 Grad Celsius sein. Doch auch jenseits der 26-Grad-Grenze ergeben sich keine unmittelbaren arbeitsrechtlichen Folgen. So können Arbeitnehmer beispielsweise weder klimatisierte Räume noch ‚Hitzefrei’ verlangen“, ergänzt Brossardt.

Viele Betriebe haben eine eigene Lösung

Doch ganz aus der Pflicht wird auch der Arbeitgeber nicht genommen. Ihm wird gesetzlich vorgeschrieben, dass er dafür sorgen muss, dass die Beschäftigten nicht gesundheitlich gefährdet sind. Kommt es beispielsweise durch Sonneneinstrahlung durch Fenster, Oberlichter oder Glaswände zu einer Erhöhung der Raumtemperatur auf über 26 Grad Celsius, so sind diese Bauteile mit geeigneten Sonnenschutzsystemen auszurüsten. Dennoch ist es Sache jedes einzelnen Unternehmens, geeignete Lösungen zu finden.  „Viele Betriebe haben hier in den letzten Jahren innovative Modelle entwickelt“, führt der vbw Hauptgeschäftsführer aus.

Baulich oder organisatorisch gegen die Hitze

Ob die Lösungen baulicher oder organisatorischer Natur sind, ist dem Arbeitgeber freigestellt. So kann er beispielsweise Jalousien, absorbierendes oder reflektierendes Fensterglas sowie eine effektive Belüftung und Klimatisierung einbauen lassen. Aber auch organisatorisch kann der Arbeitgeber seinen Beschäftigten in heißen Zeiten entgegenkommen. Vorstellbar ist beispielsweise die Nutzung von Gleitzeitregelungen zur Arbeitszeitverlagerung, die Lockerund der Bekleidungsregeln oder die Bereitstellung geeigneter Getränke.

Pünktlichkeit ist Pflicht

Unabhängig vom Wetter ist das pünktliche Erscheinen am Arbeitsplatz für den Arbeitnehmer Pflicht. Darauf weist die vbw hin. „Kann der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz nicht erreichen, weil zum Beispiel die Zugverbindung hitzebedingt ausfällt, so gehört das zu seinem Wegerisiko“, betont Brossardt.