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Go-Ahead in Augsburg: Nach Desaster-Start braucht es endlich einen Notfallplan
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Kommentar

Go-Ahead in Augsburg: Nach Desaster-Start braucht es endlich einen Notfallplan

Angelina Märkl, Redakteurin B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Foto: vmm wirtschaftsverlag

Zugausfälle und massive Verspätungen: Der neue Bahnbetreiber Go-Ahead muss endlich seine Probleme in den Griff bekommen oder zumindest einen Notfallplan parat haben.

Die Hoffnung war groß, dass sich mit Go-Ahead der Nahverkehr rund um Augsburg endlich verbessert. Doch der Start war und ist ein völliges Desaster. Nur ein Bruchteil des eigentlichen Angebots stehen den Pendlern und Bahnreisenden zur Verfügung. Dazu kommt es zu massiven Verspätungen. Am Samstag standen weniger als 50 Prozent der Fahrzeuge zur Abfahrt bereit. „Neben einigen betrieblichen Problemen haben sich die witterungsbedingten Fahrzeugprobleme massiv gehäuft“, so Go-Ahead-Geschäftsführer Fabian Amini. 

Archivbild. Ein Zug des Eisenbahnunternehmens Go-Ahead Bayern. Foto: Go-Ahead
Archivbild. Ein Zug des Eisenbahnunternehmens Go-Ahead Bayern. Foto: Go-Ahead

Auch am Montagmorgen kam es im Pendlerverkehr rund um Augsburg wieder zu chaotischen Zuständen. Teils konnten Züge im Schülerverkehr nicht fahren, auf der Strecke nach München kam es ebenfalls zu Ausfällen. Die Züge, die fuhren, waren überfüllt und kamen teils massiv verspätet an Eine Rückreise nach Feierabend war kaum planbar. Go-Ahead hat den Fahrgästen zwar angeboten, zu den Hauptverkehrszeiten auf der Strecke Ulm - Augsburg - München auch Fernverkehrs-Fahrscheine kaufen zu können und die Mehrkosten dann auf Antrag erstattet zu bekommen. Das bringt aber nur die Fahrgäste weiter, die an Hauptknoten zusteigen. Denn nur da fahren beziehungsweise halten Fernverkehrszüge. Aber auch die Kommunikation bleibt auf der Strecke. Am Freitag stand zum Beispiel noch nicht fest, welche Züge am Samstag ausfallen werden. Obwohl ja schon bekannt war, dass die beschädigten Fahrzeuge nicht zur Verfügung stehen werden. Und auch am Samstagvormittag war per App nicht rauszufinden, welche Verbindungen am Abend ausfallen werden. Eine Entschduldigung per Durchsage im Zug ist zwar nett gemeint, hilft am Ende auch nicht weiter. Vor allem, wenn man als Pendler jeden Tag dieselbe Entschuldigung hört.

Wenn sich die Fahrzeuglage nicht stabilisieren lässt, dann müssen schnellstmöglich Ersatzfahrzeuge besorgt. Denn Pendler müssen ihren Arbeitstag planen können. Sie können nicht jeden Tag zu spät zur Arbeit kommen oder abends in der Kälte warten müssen. So kann und darf es nicht weiter gehen - vor allem auch mit Blick auf die notwendige Mobilitätswende.

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