Bauarbeiten

Gleisarbeiten in Ulm: PRO BAHN empfiehlt Pendlern Resturlaub

Wegen Bauarbeiten in Ulm entfallen für drei Wochen einige Züge auf der Strecke Stuttgart – München. PRO BAHN empfiehlt Pendlern deswegen Resturlaub zu nehmen. Außerdem kritisierte der Fahrgastverbund die politischen Rahmenbedingungen der Deutschen Bahn AG.

Vom 24. November bis zum 14. Dezember wird es wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Ulm zu Einschränkungen kommen. Dies betrifft auch die Fernzüge zwischen Stuttgart und München, von denen es in dieser Zeitspanne weniger geben wird. Einige Fernzüge werden über andere Strecken umgeleitet. Deswegen fahren zu anderen Zeiten zwischen München und Augsburg und halten nicht in Ulm –  andere fallen ganz aus.

Sechs Züge fallen nachmittags weg

Nach Angaben der Deutschen Bahn AG ist geplant, dass im Berufsverkehr unter der Woche morgens in Richtung München ein IC-Zug weniger fahren wird als sonst. Es sollen ICE- und IC-Züge von Augsburg in Richtung München um 5:50, 6:20, 7:08, 7:34, 8:00, 8:07 und 8:42 Uhr verkehren. In der Gegenrichtung am Nachmittag fallen dagegen einige Verbindungen vorübergehend weg.  Insgesamt sechs Züge werden dann nämlich ersatzlos gestrichen. Fernverkehrszüge sollen unter der Woche ab München in Richtung Augsburg um 15:14, 15:47, 16:09, 17:05, 17:20, 17:41 und 18:53 Uhr verkehren.

 PRO BAHN empfiehlt Resturlaub zu nehmen

„Am Nachmittag sind das rund 4.000 Sitzplätze von München nach Augsburg, die ersatzlos entfallen“, so Errol Yazgac, Sprecher des Fahrgastverbandes PRO BAHN in Schwaben. „Die verbliebenen Fernverkehrszüge sind schon jetzt gut gefüllt, Regionalzüge sind sehr voll. Wer Resturlaub nehmen kann oder von zu Hause aus arbeiten kann sollte dies vielleicht tun.“ PRO BAHN empfiehlt dies allen Pendlern, die auf der Strecke zwischen Augsburg und München im Berufsverkehr am Nachmittag unterwegs sind. Besonders denjenigen, die in München-Pasing zusteigen. Denn auch die Regionalzüge sind schon jetzt sehr gut gefüllt und werden dann zusätzlich etliche Fernverkehrs-Fahrgäste mit aufnehmen müssen.

Hintergrund dieser Empfehlung sind auch die Fahrgastzählungen, die PRO BAHN regelmäßig für die Züge des Regionalverkehrs durchführt. Danach gibt es im Berufsverkehr am Nachmittag Richtung Augsburg in den Fugger-Express-Zügen weniger als 900 freie Sitzplätze, und im Fernverkehr entfallen 4.000 Sitzplätze. Dabei verteilen sich die freien Plätze auf wenige Züge, die nicht immer zu den Zeiten verkehren, zu denen ICE Züge entfallen.  Diese sind außerdem auch nur dann vorhanden, wenn die Fahrzeuglage stabil bleibt.

Kritik am politischen Rahmen

Der Fahrgastverband PRO BAHN weist zum wiederholten Mal auf die mangelhaften politischen Rahmenbedingungen hin. Die Deutsche Bahn AG solle mit ihrem Fernverkehr dem Allgemeinwohl dienen und das Klima retten und gleichzeitig ihrem Eigentümer Bundesrepublik Dividende bezahlen – ein Unding für den Fahrgastverband, wie es in einer Mitteilung desselben heißt. Es dürfte schwierig sein, verärgerte Fahrgäste, die die Situation wieder ausbaden müssen, wieder für die Bahn zu gewinnen, kommentierte Yazgac.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Bauarbeiten

Gleisarbeiten in Ulm: PRO BAHN empfiehlt Pendlern Resturlaub

Wegen Bauarbeiten in Ulm entfallen für drei Wochen einige Züge auf der Strecke Stuttgart – München. PRO BAHN empfiehlt Pendlern deswegen Resturlaub zu nehmen. Außerdem kritisierte der Fahrgastverbund die politischen Rahmenbedingungen der Deutschen Bahn AG.

Vom 24. November bis zum 14. Dezember wird es wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Ulm zu Einschränkungen kommen. Dies betrifft auch die Fernzüge zwischen Stuttgart und München, von denen es in dieser Zeitspanne weniger geben wird. Einige Fernzüge werden über andere Strecken umgeleitet. Deswegen fahren zu anderen Zeiten zwischen München und Augsburg und halten nicht in Ulm –  andere fallen ganz aus.

Sechs Züge fallen nachmittags weg

Nach Angaben der Deutschen Bahn AG ist geplant, dass im Berufsverkehr unter der Woche morgens in Richtung München ein IC-Zug weniger fahren wird als sonst. Es sollen ICE- und IC-Züge von Augsburg in Richtung München um 5:50, 6:20, 7:08, 7:34, 8:00, 8:07 und 8:42 Uhr verkehren. In der Gegenrichtung am Nachmittag fallen dagegen einige Verbindungen vorübergehend weg.  Insgesamt sechs Züge werden dann nämlich ersatzlos gestrichen. Fernverkehrszüge sollen unter der Woche ab München in Richtung Augsburg um 15:14, 15:47, 16:09, 17:05, 17:20, 17:41 und 18:53 Uhr verkehren.

 PRO BAHN empfiehlt Resturlaub zu nehmen

„Am Nachmittag sind das rund 4.000 Sitzplätze von München nach Augsburg, die ersatzlos entfallen“, so Errol Yazgac, Sprecher des Fahrgastverbandes PRO BAHN in Schwaben. „Die verbliebenen Fernverkehrszüge sind schon jetzt gut gefüllt, Regionalzüge sind sehr voll. Wer Resturlaub nehmen kann oder von zu Hause aus arbeiten kann sollte dies vielleicht tun.“ PRO BAHN empfiehlt dies allen Pendlern, die auf der Strecke zwischen Augsburg und München im Berufsverkehr am Nachmittag unterwegs sind. Besonders denjenigen, die in München-Pasing zusteigen. Denn auch die Regionalzüge sind schon jetzt sehr gut gefüllt und werden dann zusätzlich etliche Fernverkehrs-Fahrgäste mit aufnehmen müssen.

Hintergrund dieser Empfehlung sind auch die Fahrgastzählungen, die PRO BAHN regelmäßig für die Züge des Regionalverkehrs durchführt. Danach gibt es im Berufsverkehr am Nachmittag Richtung Augsburg in den Fugger-Express-Zügen weniger als 900 freie Sitzplätze, und im Fernverkehr entfallen 4.000 Sitzplätze. Dabei verteilen sich die freien Plätze auf wenige Züge, die nicht immer zu den Zeiten verkehren, zu denen ICE Züge entfallen.  Diese sind außerdem auch nur dann vorhanden, wenn die Fahrzeuglage stabil bleibt.

Kritik am politischen Rahmen

Der Fahrgastverband PRO BAHN weist zum wiederholten Mal auf die mangelhaften politischen Rahmenbedingungen hin. Die Deutsche Bahn AG solle mit ihrem Fernverkehr dem Allgemeinwohl dienen und das Klima retten und gleichzeitig ihrem Eigentümer Bundesrepublik Dividende bezahlen – ein Unding für den Fahrgastverband, wie es in einer Mitteilung desselben heißt. Es dürfte schwierig sein, verärgerte Fahrgäste, die die Situation wieder ausbaden müssen, wieder für die Bahn zu gewinnen, kommentierte Yazgac.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben