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Gebäude am Moritzplatz wird abgerissen
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ESER & conform Projektentwicklung und Wohnungsbau GmbH & Co. KG

Gebäude am Moritzplatz wird abgerissen

 Im hinteren Teil des Grundstücks am Hunoldsgraben sind die Kriegsschäden immer noch sichtbar. Foto: B4BSCHWABEN

Die Schlagzeilen um das Gebäude in der Maximilianstraße 23 reißen nicht ab. Erst vor kurzem schloss das beliebte Augsburger Café. Auf den neuen Pächter warten neue Probleme: Er muss das Gebäude zum Sommer räumen.

Während des zweiten Weltkriegs wurde die Maximilianstraße stark zerstört, die meisten Gebäude wurden jedoch im Laufe der Jahre so restauriert, dass von der damaligen Katastrophe kaum mehr etwas zu sehen ist. Einzig die „Lücke“ am Moritzplatz ist mit seinem Behelfsbau ein Erinnerungsstück an den Krieg. Doch auch dieses „Mahnmal“ soll nun verschwinden. Der Behelfsbau soll nun abgerissen werden. Stattdessen soll ein Neubau errichtet werden, in dem Gewerbe und Wohnungen untergebracht sein sollen.

„Max 23“ soll 13 Millionen kosten

Die Augsburger haben sich in den letzten Jahren mit der Optik angefreundet. Läuft man die Maximilianstraße entlang, fällt kaum auf, dass hier nur ein Behelfsbau steht und eine optische Lücke in der Häuserreihe vorhanden ist. Dass die durch den Krieg entstandene Lücke geschlossen wird, sollte klar sein. Daher gab es bereits einige Pläne, die jedoch nie realisiert wurden. Ab dem Sommer 2013 soll sich das jedoch ändern und der Behelfsbau muss weichen. Der Eigentümer des Grundstücks hat seinen Besitz an die ESER & conform Projektentwicklung und Wohnungsbau GmbH & Co. KG verkauft. Das Augsburger Unternehmen hat bereits Pläne für die Neugestaltung erstellt. Unter dem Namen „Max 23“ soll ein individuelles, kreatives und hochwertiges Objekt entstehen. Dafür will Geschäftsführer Josef Eser über 13 Millionen Euro investieren. Mit ins Boot holt er sich das Baureferat und den Denkmalschutz, die in die Gestaltung des Neubaus mit einbezogen werden.

Neubau soll sich modern ins Stadtbild einfügen

Die neue Bebauung soll dem Wohnkomplex vor dem Zweiten Weltkrieg ähneln. So wird es Einheiten geben, die der gut frequentierten Einkaufsstraße  zugewendet sind und solche, die im hinteren und ruhigeren Bereich in Richtung des Hunoldgrabens  liegen. In Absprache mit dem Stadtplanungsamt, dem Bauordnungsamt, dem Denkmalschutz und dem Baukunstbeirat nimmt das Bauprojekt weiter Gestalt an. Bei der Nutzung sind die Verantwortlichen offen. Es soll eine Mischung aus Wohnungen und Gewerberäumen werden. Das letzte freie Grundstück in der Maximilianstraße bietet den Käufern eine Toplage mit freier Raumaufteilung.

Josef Eser möchte bereits im Oktober dieses Jahres mit den Bauarbeiten beginnen. Da die Stadtmitte bereits in großen Umbaumaßnahmen steckt, fällt der Bau also nicht weiter auf. 

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