Schnelles Internet

Freistaat Bayern fördert Breitbandausbau in Schwaben

Der Freistaat Bayern fördert den Breitbandausbau. Mehr als 140 Millionen Euro sollen dabei nach Schwaben gehen. Das sind die weiteren Pläne.

„Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Acht Gemeinden aus Schwaben erhalten insgesamt über 3,48 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.803 Gemeinden, also 88 Prozent aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Außerdem betonte er: „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Die Gemeinden entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit wo dies geschieht.“ 

Zusätzlich sollen sieben Einrichtungen in Schwaben mit insgesamt 194.731 Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur profitieren können. Hierbei geht es konkret um öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser. Der Freistaat möchte damit seine Kommunen weiterhin kräftig unterstützen, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. Mit einer gigabitfähigen digitalen Infrastruktur vor Ort möchte der Freistaat den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Medizin und Verwaltung ebnen. Damit soll außerdem für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten gesorgt werden.

Gigafähiges Breitbandnetz für den Freistaat

Ziel ist der Ausbau von gigabitfähigen Breitbandnetzen in ganz Bayern. Dank der seit 2014 laufenden Breitbandinitiative des Freistaats haben bereits jetzt über 95 Prozent der bayerischen Haushalte einen Zugang zu schnellem Internet erhalten. In keinem anderen Bundesland werde mehr Glasfaser gebaut, heißt es in einer Mitteilung. Bei den aktuellen Projekten sollen dann über 51.000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und mehr als 770.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden. Dies betrifft vor allem den ländlichen Raum. „Kein Bundesland unterstützt seine Kommunen und damit auch die Unternehmen vor Ort mehr als der Freistaat“, fügte Füracker an.

Bayernweit sind bereits 98 Prozent aller Kommunen in das bisherige bayerische Förderverfahren eingestiegen. Nach Abschluss der laufenden Baumaßnahmen werden mindestens 99 Prozent der bayerischen Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein sollen. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist es, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser noch weiter ins Land zu bringen, möglichst bis in die Gebäude.

142 Millionen Euro für Schwaben

Mit der neuen bayerischen Gigabitförderung wird die Glasfaser ausschließlich in die Häuser gelegt. Bayerns Ziel lautet damit: Gigabit bis 2025. „Bayern ist und bleibt Vorreiter in Europa bei der Breitbandförderung! Mit der neuen Gigabitrichtlinie kann Bayern nunmehr als erste Region in Europa auch die Beschleunigung von Anschlüssen in grauen NGA-Flecken fördern, also dort, wo bereits schnelles Internet mit mind. 30 Megabit pro Sekunde verfügbar ist“, erläuterte Füracker. Nach mehr als zweieinhalb Jahren intensiver Verhandlungen hat die Europäische Kommission den Antrag des Freistaats auf eine landesweite Gigabitförderung genehmigt. Zukunftsfähige Gigabitnetze können nun auch in der breiten Fläche ermöglicht werden. Die neue bayerische Gigabitrichtlinie ist im März 2020 in Kraft getreten. Die Gemeinden in Schwaben sollen sich dabei beim Breitbandausbau stark engagiert haben: Es befinden sich mit 331 Gemeinden 97 Prozent im Förderverfahren. 276 Kommunen wurden inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 142,26 Millionen Euro zugesagt.

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