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Forscherinnen der Uni Augsburg sind nobelpreis-verdächtig
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69. Lindauer Nobelpreisträger-Tagung

Forscherinnen der Uni Augsburg sind nobelpreis-verdächtig

 Emeline Nysten und Dr. Hana Bunzen. Foto: Klaus Satzinger-Viel
Emeline Nysten und Dr. Hana Bunzen. Foto: Klaus Satzinger-Viel

Sechs Tage lang werden sich Dr. Hana Bunzen und Emeline Nysten demnächst mit 39 Nobelpreisträgern austauschen. Die beiden Nachwuchsforscher der Uni Augsburg dürfen an der 69. Lindauer Nobelpreis-Trägertagung teilnehmen.

Im Zuge der 69. Lindauer Nobelpreisträger-Tagung können die beiden Nachwuchsforscherinnen Dr. Hana Bunzen und Emeline Nysten des Physik-Instituts der Uni Augsburg vom 30. Juni bis zum 5. Juli mit rund 40 Nobelpreisträgern in Kontakt treten. Zu der Fachtagung wurden etwa 580 Nachwuchswissenschaftler eingeladen. Stattfinden wird die Tagung auch in diesem Jahr in der Lindauer Inselhalle.

Tagung gilt als Versammlungsort von begabtesten Nachwuchs-Physikern

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„Eine Teilnahme an der Nobelpreisträgertagung ist eine große Auszeichnung. Ich freue mich sehr über die einzigartige Möglichkeit, mit weltberühmten Forschern über Kosmologie, Laserphysik und Gravitationswellen diskutieren zu können“, so Emeline Nysten. Auf dem Treffen in Lindau versammeln sich die Nachwuchsforschern, die als besonders vielversprechende wissenschaftliche Talente in der Physik gehandelt werden.

Über die Teilnahme-Voraussetzungen für die Tagung

Die Teilnehmer wurden von Wissenschaftsakademien, Universitäten, Stiftungen oder internationalen Forschungseinrichtungen vorgeschlagen. Fast 140 Institutionen waren nach Angaben des „Council for the Lindau Nobel Laureate Meetings“ an dem Nominierungsverfahren beteiligt.

Um sich für die Auswahl zu qualifizieren, dürfen die Studierenden, Doktoranden und Postdocs maximal 35 Jahre alt sein. Außerdem müssen sie strenge Kriterien erfüllen, die ihr ehrliches Interesse an Wissenschaft und Forschung belegen. Weitere Voraussetzung ist die nachdrückliche Unterstützung seitens ihrer Betreuer oder seitens international renommierter Wissenschaftler.

In Lindau werden karriere-weisende Kontakte geknüpft

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Die Lindauer Nobelpreisträger-Tagung besteht seit 1951. Seit dem Gründungsjahr soll mit der Veranstaltung der Austausch zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Disziplinen gefördert werden.

„Wir haben am Bodensee eine einzigartige Gelegenheit, Teil eines weltweiten Netzwerks von Spitzenforscherinnen und -forschern zu werden", sagt Hana Bunzen. Angeregt von den Diskussionen und Workshops vor Ort, erhofft sie sich neue Blickwinkel auf die eigenen Forschungen und akademischen Karrieremöglichkeiten zu gewinnen. „Dass wir in Lindau wertvolle Kontakte werden knüpfen und untereinander Ideen und Erfahrungen werden austauschen können, wird unsere Karrieren enorm beflügeln", ist sich auch Emeline Nysten sicher. 

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