Feuerwehrerlebniswelt Augsburg

Feuer im Betrieb: Diese Fehler dürfen auf keinen Fall passieren

Feuer birgt Gefahren. Um hierauf aufmerksam zu machen und zu schulen, wurde in Augsburg die Feuerwehrerlebniswelt initiiert. Frank Habermaier erklärt im Interview, welcher Fehler Unternehmern in Sachen Brandschutz auf keinen Fall passieren darf, wenn im Betrieb ein Feuer ausbricht.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Habermaier, die Feuerwehrerlebniswelt ist noch relativ neu. Sie beinhaltet unter anderem eine Ausstellung, aber arbeitet auch mit Schulungen und Seminaren. Warum ist das wichtig?

Frank Habermaier: Ganz einfach. Wenn ein Feuer ausbricht, zählt jede Minute. Es ist deshalb wichtig, dass auch Mitarbeiter in einem Betrieb wissen, was zu tun ist. So können größere Schäden verhindert-, aber auch Menschenleben gerettet werden.

Aus Verhaltenssicht: Wo liegt der Unterschied zwischen einem Feuer zuhause und einem Brand auf der Arbeit?

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Im Betrieb sind die Voraussetzungen andere. In produzierenden Betrieben kommen oft Chemikalien oder andere leicht entflammbare Stoffe zum Einsatz. Hier ist deshalb besondere Vorsicht geboten. Außerdem sind in Betrieben oft andere Möglichkeiten zur Löschung durch Laien möglich. Einen Feuerlöscher finden Sie in Betrieben immer gut sichtbar angebracht – zuhause aber kann es durchaus vorkommen, dass man ihn erst suchen muss und so wertvolle Zeit verstreicht.

Wo setzen die Schulungen konkret an?

Grundsätzlich geht es zum Beispiel darum aufzuklären. Wo der Feuerlöscher im Betrieb hängt, wissen die meisten Mitarbeiter, im besten Fall sogar alle. Aber damit gearbeitet haben wahrscheinlich nur die wenigsten. Um hier Berührungsängste abzubauen, wollen wir schulen.

Hierfür gibt es aber ja auch extra ausgebildete Brandschutzhelfer.

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Richtig. Auch diese bilden wir in unseren Seminaren aus. Pflicht sind sie übrigens in jedem Betrieb. Wenngleich es natürlich nicht schadet, wenn alle Mitarbeiter einen gewissen Überblick haben, was im Ernstfall zu tun ist.

Was genau zu tun ist, hängt natürlich vom Arbeitsplatz ab. Können Sie aber Tipps geben, welche Fehler unbedingt vermieden werden sollten?

Einen Fehler, den ich aus meiner Berufserfahrung bei der Feuerwehr leider oft erlebt habe, ist, dass wertvolle Zeit nicht genutzt wird. Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise durch einen Fehler eine Gefahrensituation erzeugt, passiert es oft, dass versucht wird, das Missgeschick zu vertuschen. Aber wenn man nichts sagt und ohne Hilfe einen Löschversuch startet, gerät eine Situation leicht außer Kontrolle. Deshalb gilt: Kollegen alarmieren und die Feuerwehr rufen, erst dann abschätzen, ob die Situation selbst zu meistern ist. Und keine Bange, wenn das selbstständige Löschen erfolgreich war und die Feuerwehr dennoch kommt, gibt es Lob und keine Rechnung!

Im besten Fall kommt es aber ja gar nicht so weit. Was sind Ihre Empfehlungen, um Feuer im Betrieb zu vermeiden?

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Die Antwort klingt simpel: Vorsichtig sein. Im Grunde wissen die Mitarbeiter ja, wo im Betrieb Gefahrenquellen lauern. Nur beobachten wir leider oft, dass Routine nachlässig macht. Quasi nach dem Motto „Es ist noch nie was passiert, dann wird auch heute nichts passieren“. Das ist aber ein Trugschluss. Wichtig ist auch, dass Sicherheitssysteme wie Brandschutztüren oder Sprinkleranlagen nicht aus Bequemlichkeit deaktiviert werden dürfen. Wenn die Mitarbeiter sich also den Gefahren ernsthaft bewusst sind und zudem gelernt haben, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen, sind Unternehmer auf einem guten Weg.

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Wo setzen die Schulungen konkret an?

Grundsätzlich geht es zum Beispiel darum aufzuklären. Wo der Feuerlöscher im Betrieb hängt, wissen die meisten Mitarbeiter, im besten Fall sogar alle. Aber damit gearbeitet haben wahrscheinlich nur die wenigsten. Um hier Berührungsängste abzubauen, wollen wir schulen.

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Was genau zu tun ist, hängt natürlich vom Arbeitsplatz ab. Können Sie aber Tipps geben, welche Fehler unbedingt vermieden werden sollten?

Einen Fehler, den ich aus meiner Berufserfahrung bei der Feuerwehr leider oft erlebt habe, ist, dass wertvolle Zeit nicht genutzt wird. Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise durch einen Fehler eine Gefahrensituation erzeugt, passiert es oft, dass versucht wird, das Missgeschick zu vertuschen. Aber wenn man nichts sagt und ohne Hilfe einen Löschversuch startet, gerät eine Situation leicht außer Kontrolle. Deshalb gilt: Kollegen alarmieren und die Feuerwehr rufen, erst dann abschätzen, ob die Situation selbst zu meistern ist. Und keine Bange, wenn das selbstständige Löschen erfolgreich war und die Feuerwehr dennoch kommt, gibt es Lob und keine Rechnung!

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Die Antwort klingt simpel: Vorsichtig sein. Im Grunde wissen die Mitarbeiter ja, wo im Betrieb Gefahrenquellen lauern. Nur beobachten wir leider oft, dass Routine nachlässig macht. Quasi nach dem Motto „Es ist noch nie was passiert, dann wird auch heute nichts passieren“. Das ist aber ein Trugschluss. Wichtig ist auch, dass Sicherheitssysteme wie Brandschutztüren oder Sprinkleranlagen nicht aus Bequemlichkeit deaktiviert werden dürfen. Wenn die Mitarbeiter sich also den Gefahren ernsthaft bewusst sind und zudem gelernt haben, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen, sind Unternehmer auf einem guten Weg.

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