Ausbau der Infrastruktur

Fernwärme: „Stammleitung 7“ erreicht ihr Ziel in Augsburg

Augsburg hat eine neue Fernwärmeleitung. Bei der Verlegung muss jedoch mit Behinderungen gerechnet werden. Wie das Projekt mehr grüne Energie nach Augsburg bringen soll.

Die neue Fernwärmeleitung in Lechhausen, die sogenannte „Stammleitung 7“, erreicht ihr Ziel: die Firma KUKA. Dazu muss jedoch ab Dienstag, den 8. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, den 25. Oktober, in der Blücherstraße der letzte Leitungsabschnitt verlegt werden. In dieser Zeit ist die Blücherstraße im Bereich der Lokalbahnquerung bei der Speckbacherstraße nur stadteinwärts befahrbar. Stadtauswärts wird der Verkehr Richtung Friedberg sowie B 300 und B 2 großräumig umgeleitet, die unmittelbare Umfahrung führt über die Donau-, Stätzlinger- und Zusamstraße.

Mehrere Firmen entschieden sich für Fernwärme

Mit dem letzten Abschnitt wird eine weitere große Fernwärmeleitung der Stadtwerke Augsburg (swa) ihr Ziel erreichen. Die sogenannte „Stammleitung 7“ erschließt dann Gewerbegebiete in Lechhausen und sichert die Versorgung der Firma KUKA durch einen zweiten Anschluss. Die Wärme kommt vom Biomassekraftwerk und der Gasturbine der swa sowie der Müllverbrennungsanlage in Lechhausen. Die Leitung wurde an eine bestehende Fernwärmeleitung in der Aindlinger Straße bei der Einmündung Pfaffenhofener Straße angebunden. Von dort führt sie auf der Osttangente in die Kalterer-, Stätzlinger-, Zusam-und Ostrachstraße bis hin zum Kuka-Gelände. Entlang der Leitung haben sich bereits zahlreiche Firmen für einen Anschluss an die Fernwärme entschieden. Neben ökologischen Aspekten waren vor allem auch wirtschaftliche Gründe entscheidend.

Stammleitung 7 soll mehr grüne Energie nach Augsburg bringen

Über die Stammleitung 7 können in Zukunft rund 44.000 Kilowatt Wärme transportiert werden. Damit könnten umgerechnet etwa 4.400 Einfamilienhäuser gleichzeitig beheizt werden. Im Biomasse-Kraftwerk und der Gasturbine der swa werden Strom und Wärme in der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung ökologisch erzeugt. Die Technik ist dabei  relativ effizient, weil die erzeugte Wärme, die bei der Stromgewinnung entsteht, als Fernwärme genutzt wird. So wird die eingesetzte Energie optimal verwertet.

Im Vergleich zu Einzelheizungen sollen sich durch die zentrale Erzeugung mit modernster Filterung Emissionen wie Kohlendioxid oder Feinstaub deutlich reduzieren. Weite Teile der Augsburger Innenstadt werden ausschließlich durch die Fernwärme versorgt. Außerdem sind Wohngebiete wie das Uni-Viertel, die ehemaligen US-Kasernen oder das Schwaben-Center an die Fernwärme angeschlossen. Ebenso wie große Unternehmen, etwa die MAN oder KUKA, Schulen oder die Kliniken Uniklinik, Diakonissenhaus, Josefinum und Vincentinum. Mit der Leistung der abgegebenen Fernwärme können insgesamt umgerechnet rund 35.000 Haushalte versorgt werden.

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