Verkehr entlasten

FDP will Ost-West-Tangente in Augsburg verwirklichen

Die FDP Augsburg hat kürzlich einen Plan für eine innenstadtnahe Ost-West-Tangente vorgelegt. Ganz fremd ist ein solcher Vorschlag in Augsburg allerdings nicht.

Nach den Vorstellungen der Freien Demokraten soll die Bürgermeister-Ackermann-Straße (B300) langfristig entlang der Wertach und nördlich des MAN-Geländes um die Innenstadt geführt und mit der Mühlhauser Straße (B2) im Nordosten verbunden werden.

„Eine leistungsfähige Umgehungsstraße um das historische Zentrum“

„Unser Ziel ist es, die Altstadt und angrenzende Wohngebiete vom Durchgangsverkehr zu entlasten und die Lärm- und Abgasbelastung massiv zu reduzieren“, sagt Katrin Michaelis, die Kreisvorsitzende der Augsburger FDP. Maßnahmen wie der Umbau des Königsplatzes oder des Elias-Holl-Platzes hätten gezeigt, wie lebenswert die Augsburg Altstadt ist. „Da ist es umso unverständlicher, dass die Verkehrsprobleme in der Jakobervorstadt und im Domviertel nicht angegangen werden. Um die Altstadt als Ganzes aufzuwerten, brauchen wir endlich eine leistungsfähige Umgehungsstraße um das historische Zentrum.“

Der alte Plan sei nicht mehr zeitgemäß

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, fordern die Freien Demokraten, die Planung für eine Ost-West-Tangente so schnell wie möglich anzugehen. Wichtige Bestandteile des FDP-Konzepts sind eine Überarbeitung der Planung der sogenannten MAN-Spange, sowie die Aufgabe des Planungsvorhabens Nordtangente. Deren Trasse würde vom südlichen Plärrergelände entlang des Senkelbachs zum Wertachbruckertor, also von der Bürgermeister-Ackermann-Straße in die Heinrich-von-Buz- und Liebigstraße, führen. „Der Stadtratsbeschluss zur Nordtangente stammt aus dem Jahr 1986 als Augsburg knapp 50.000 Einwohner weniger hatte als heute“, erklärt Vollmar.

So soll das Konzept der FDP aussehen

Für die FDP führt deswegen kein Weg daran vorbei, den Verkehr aus dem Westen über eine durchgehend vierspurige Hauptverkehrsstraße entlang der Wertach direkt in die MAN-Spange führen. Die Planung der MAN-Spange, die heute nur zweispurig ausgelegt ist, müsste entsprechend angepasst werden. Entlang der Wertach wäre die Trasse – vergleichbar mit der Schleifenstraße – durch bauliche Maßnahmen wie Schallschutzmauern eingehegt, um die angrenzenden Wohngebiete vor Lärm und Abgas zu schützen. Zwischen Stegstraße und Ulmer Straße wäre ein 550 Meter langer Tunnel erforderlich.

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