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Fahrplanwechsel: Auch Augsburg profitiert
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Infrastruktur

Fahrplanwechsel: Auch Augsburg profitiert

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Symbolbild. Zwischen Augsburg und Nürnberg fahren nun unter der Woche 10 Fernverkehrszüge pro Richtung statt bisher neun. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Durch einen Fahrplanwechsel wurde nun die Anzahl an Zügen von Augsburg nach Nürnberg erhöht. Diese Vorteile bringt die Maßnahme mit sich.

Mehr IC- und ICE-Züge von Augsburg nach Nürnberg und zurück: Das ist mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 realisiert worden. Zwischen Augsburg und Nürnberg fahren nun unter der Woche 10 Fernverkehrszüge pro Richtung statt bisher neun. Hinzu kommen zwei schnelle Zugpaare des Allgäu-Franken-Express morgens und abends. „Wir begrüßen die zusätzlichen Züge sehr“, so Errol Yazgac vom Fahrgastverband PRO BAHN. „Das ist für Augsburg, aber auch für das Einzugsgebiet des ICE-Haltes Donauwörth, das Allgäu und die Region rund um Weilheim eine gute Sache. Wir hoffen jetzt auf viele Reisende in diesen Zügen – dann haben wir auch ein gutes Argument, um weitere Verbesserungen zu erreichen.“

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Umweltfreundliche Alternative

PRO BAHN-Vertreter begrüßten mit einem Transparent einen neuen Direkt-Zug von Augsburg nach Berlin. Dabei zeigten sie sich sehr erfreut darüber, dass die langjährigen gemeinsamen Bemühungen, die unter anderem auch von der IHK Schwaben und der Stadt Augsburg unterstützt wurden, nun sichtbare Früchte tragen. Die Fernzüge sind mit gut 70 Minuten Fahrzeit zwischen Augsburg und Nürnberg schnell und sollen außerdem umweltfreundlicher als das Auto sein.

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Kürzere Umsteigezeiten in Nürnberg

Die Deutsche Bahn AG hat mit ihrem neuen Fahrplan nicht nur die Zahl der Züge erhöht, sondern auch weitere Direktverbindungen in Richtung Erfurt, Leipzig/Halle und Berlin geschaffen und größere Löcher im Fahrplan geschlossen. Damit einher geht, dass es so gut wie keine schnellen Direktverbindungen mehr nach Kassel, Hannover, Hamburg und Bremen gibt. Dorthin muss man in Nürnberg umsteigen, wobei nach Angaben der DB AG Wert auf teilweise kurze Umsteigezeiten gelegt wurde.

Diese Züge sollen nicht nur für Fahrgäste aus Schwaben in Richtung Franken und Norddeutschland praktisch sein, sondern auch für Reisende von dort mit Zielen in Schwaben. Geschäftsreisende und -Pendler von und nach München und sollen auch davon profitieren, dass die meisten der Fernverkehrszüge in München-Pasing halten.

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