Bahn-Ausbau

Fährt die Münchner S-Bahn bald bis Augsburg und Donauwörth?

Symbolbild. Die Münchner S-Bahn könnte schon bald bis Augsburg fahren. Foto: iStock / Meinzahn
Der schwäbische Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber. Foto: MdEP Markus Ferber
Im April fiel der Startschuss zum Bau der 2. Stammstrecke der Münchner S-Bahn. Davon soll laut CSU mit der geplanten Inbetriebnahme 2026 besonders Augsburg profitieren. Daneben wäre auch denkbar, die Bahn nach Donauwörth und Ulm auszubauen.

Auch der Bezirksverband der CSU Schwaben sieht das Ausbauprojekt als eine wichtige Infrastrukturmaßnahme für die gesamte Region. Nach aktuellen Planungen der Deutschen Bahn ist von einer gut neunjährigen Bauzeit auszugehen. Damit könnte die 2. Stammstrecke im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Dabei soll der Engpass der bestehenden Stammstrecke entschärft werden. Gleichzeitig ist es das Ziel, das Streckennetz rund um München nachhaltig zu verbessern. Vor allem für den starken Wirtschaftsraum Augsburg ist dies ein positives Signal.

Ländlichere Regionen sollen vom Ausbau profitieren

„Mit den regionalen S-Bahnen nach Augsburg und Buchloe ab dem Jahr 2026 haben wir eine hohe Attraktivitätssteigerung. Gerade ländlichere Regionen können hier mit einer günstigen Taktzahl vorteilhaft über den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr angeschlossen werden“, erklärt der schwäbische Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber.

„Ein wichtiger Etappensieg für Schwaben“

Die CSU Schwaben will dieses Vorhaben gleich zum Anlass nehmen, um auch weitere Teile Schwabens mit zu begünstigen. „Die regionale S-Bahn nach Augsburg und Buchloe ist ein wichtiger Etappensieg für Schwaben. Dennoch müssen wir schon heute Ideen entwickeln, wie wir das Angebot weiter in die Fläche verbessern können“, so Ferber. Konkret schlägt er vor, dass die regionale S-Bahn von München nach Augsburg gleich verlängert wird nach Donauwörth und nach Ulm. Bei der S-Bahn von München nach Buchloe wäre eine Weiterführung nach Kempten vorteilhaft. „Die Hauptsache ist, dass wir flächendeckend eine erkennbare Verbesserung des Bahnangebots und somit eine schnelle und attraktive Anbindung erhalten“, so Ferber.

Verbesserung der Anschlusszeiten im Fokus

„Ob wir die Weiterführung S-Bahn nennen oder mit einem anderen Angebot des Schienenpersonennahverkehrs unterstützen, ist zunächst zweitrangig. Wichtig ist, dass wir hier die Anschlusszeiten verbessern. Auch darf eine höhere Fahrfrequenz auf den zukünftigen regionalen S-Bahn-Strecken keineswegs zu Lasten von bereits vorhandenen Direktverbindungen im Allgäu gehen oder dem Bundesprogramm für die Elektrifizierung von Schienenstrecken entgegen laufen“, betont der Bezirksvorsitzende der CSU Schwaben und Europaabgeordnete Markus Ferber.

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