Prozessoptimierung

Erwin Kastner und SPANGLER sparen Zeit durch Digitalisierung

Die Digitalisierung von Prozessen in Unternehmen soll Arbeitsabläufe effizienter gestalten. Die Unternehmen Erwin Kastner und SPANGLER ließen sich dazu vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg beraten.

Wie digitale Innovationen den Betriebsablauf vereinfachen, möchte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg Unternehmen erklären und für den Geschäftsalltag bestmöglich nutzbar machen. Die Erwin Kastner GmbH und SPANGLER GmbH nutzen jetzt, nach der Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum, digitale Lösungen für ihre Intralogistik.

Zwei Firmen, ein Problem

Die Erwin Kastner GmbH in Zusmarshausen und die SPANGLER GmbH in Töging im Altmühltal standen bislang vor einer ähnlichen Herausforderung: Nicht immer ist der Aufenthaltsort von Werkzeugen beziehungsweise Bauteilen bekannt. Bei der Erwin Kastner GmbH, einem Handwerksbetrieb für Heizung und Sanitär, ist es für Monteure ungünstig, beim Kunden festzustellen, dass ein bestimmtes Arbeitsgerät noch im Lager liegt. Auch die Gefahr, dass teures Werkzeug auf der Baustelle vergessen werden könnten, ist allgegenwärtig. Die Auto-Identifikation von Geräten und Bauteilen verringert nun ebendiese Suchzeiten.

Beim produzierenden Unternehmen SPANGLER GmbH hingegen werden Bauteile auf Zuruf durch die Fertigungshalle nachgesteuert, wenn der Auftrag schon gestartet ist. Wegen einem Neubau wird nun aber eine neue Methode benötigt, um die Bauteile an die richtige Station nachzuliefern, auch wenn Fertigungsmitarbeiter nicht angetroffen werden können.

Mithilfe der Mitarbeiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg wurde vor Ort bei SPANGLER und bei Erwin Kastner jeweils ein Lösungskonzept erarbeitet. Die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) des Projektes erleichtert dabei den Vorgang.

Arbeitsprozesse sollen effizienter werden 

Bei beiden Unternehmen kann die Technologie RFID (Identifizierung mithilfe elektromagnetischer Wellen) hilfreich sein. Diese funktioniert folgendermaßen: Aufgeklebte Sender identifizieren Gegenstände wie Werkzeuge, Produktkomponenten oder Bauteile. Eine Antenne erfasst dann gleichzeitig mehrere Objekte eindeutig, berührungslos und ohne direkte Sichtverbindung. Durch eine direkte Abgleichung mit einer zentralen Datenbank erhalten die Mitarbeiter überall einen Echtzeit-Überblick, wo sich gerade welcher Gegenstand befindet. Arbeitsprozesse sollen so effizienter werden. Bei Erwin Kastner sollen Mitarbeiter bereits beim Losfahren eine automatische Benachrichtigung aufs Smartphone erhalten, wenn beispielsweise ein Werkzeug fehlt. Bei SPANGLER sorgt RFID hingegen für eine transparente Nachverfolgung: Die aufwändige Auftragssuche in der Fertigungshalle entfällt, die Durchlaufzeit verringert sich und die Mitarbeiter sollen mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten haben.

Über das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg 

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg arbeitet mit kleinen und mittleren Unternehmen bei den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringen kann. Die sechs Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind Digitale Geschäftsmodelle, Produktionsautomatisierung, Intralogistik, Arbeit 4.0, Digitaler Handel und Finanzen.

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Beim produzierenden Unternehmen SPANGLER GmbH hingegen werden Bauteile auf Zuruf durch die Fertigungshalle nachgesteuert, wenn der Auftrag schon gestartet ist. Wegen einem Neubau wird nun aber eine neue Methode benötigt, um die Bauteile an die richtige Station nachzuliefern, auch wenn Fertigungsmitarbeiter nicht angetroffen werden können.

Mithilfe der Mitarbeiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Augsburg wurde vor Ort bei SPANGLER und bei Erwin Kastner jeweils ein Lösungskonzept erarbeitet. Die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) des Projektes erleichtert dabei den Vorgang.

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Bei beiden Unternehmen kann die Technologie RFID (Identifizierung mithilfe elektromagnetischer Wellen) hilfreich sein. Diese funktioniert folgendermaßen: Aufgeklebte Sender identifizieren Gegenstände wie Werkzeuge, Produktkomponenten oder Bauteile. Eine Antenne erfasst dann gleichzeitig mehrere Objekte eindeutig, berührungslos und ohne direkte Sichtverbindung. Durch eine direkte Abgleichung mit einer zentralen Datenbank erhalten die Mitarbeiter überall einen Echtzeit-Überblick, wo sich gerade welcher Gegenstand befindet. Arbeitsprozesse sollen so effizienter werden. Bei Erwin Kastner sollen Mitarbeiter bereits beim Losfahren eine automatische Benachrichtigung aufs Smartphone erhalten, wenn beispielsweise ein Werkzeug fehlt. Bei SPANGLER sorgt RFID hingegen für eine transparente Nachverfolgung: Die aufwändige Auftragssuche in der Fertigungshalle entfällt, die Durchlaufzeit verringert sich und die Mitarbeiter sollen mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten haben.

Über das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg 

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg arbeitet mit kleinen und mittleren Unternehmen bei den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringen kann. Die sechs Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind Digitale Geschäftsmodelle, Produktionsautomatisierung, Intralogistik, Arbeit 4.0, Digitaler Handel und Finanzen.

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