Erdgasversorgung wird ausgebaut

erdgas schwaben tauscht Leitung unter der B17 aus

Mit einer Spülbohrung haben erdgas schwaben und schwaben netz eine Hochdruck-Leitung ausgetauscht. Foto: erdgas schwaben
erdgas schwaben und die 100prozentige Unternehmenstochter schwaben netz stellen auf Rohrleitungen aus Polyethylen (PE) um. Mittels einer Spülbohrung hat schwaben netz dazu nun einen Abschnitt einer Hochdruck-Leitung zwischen Königsbrunn und Bobingen unter der B17 durchgeführt.

Die neue Rohrleitung aus Polyethylen löst die bisherige Stahlleitung ab und hat einen größeren Durchmesser. Dadurch kann die Energieversorgung mit Erdgas in der Region weiter ausgebaut werden. „Die Stahlleitungen sind ausgesprochen robust“, sagt Christoph Mayr, technischer Projektleiter in der Netzplanung bei schwaben netz. „Aber um die nachhaltige Energieversorgung mit Erdgas auch in Zukunft sicherzustellen und wirtschaftlich ausbauen zu können, verwenden wir jetzt PE-Rohre mit größerem Durchmesser. Neu zu erschließende Baugebiete können dann zudem bei Bedarf einfacher an das vorhandene Erdgas-Netz angeschlossen werden.

Bauarbeiten behindern den Verkehr nicht

„Unsere Hochdruck-Leitungen sind die Hauptstraßen für unser Erdgas-Netz“, erklärt Tassilo Lehmann, ebenfalls Ingenieur in der Netzplanung schwaben netz. Unter der Verantwortung der beiden Ingenieure wurde jetzt ein rund 2,5 Kilometer langer Teil einer solchen Hauptstraße zwischen Königsbrunn und Bobingen ausgetauscht. Ein neues Leitungsstück von 80 Meter Länge wurde mit Hilfe einer so genannten Spülbohrung unter der vierspurigen B17 durchgezogen. Dabei wird zunächst ein Kanal ausgespült, durch den dann die neue Leitung für die Energieversorgung gezogen wird. So wird der Straßenverkehr nicht behindert. „Das Verfahren ist relativ aufwändig“, so Lehmann weiter. Die Spülbohrung wird nur für die Verlegung längerer Teilstücke benötigt.

erdgas schwaben verlegt Anlage an den Stadtrand

Parallel zum Austausch der Hochdruckleitung wird die Gasdruckregel- und -mess(GDRM)-Anlage in Bobingen erneuert. Die Königsbrunner Anlage wird an den Stadtrand verlegt, wo sie für Wartungsarbeiten leichter zugänglich ist. „Besonderen Wert legen wir beim Neubau auf den Schallschutz, um die Anwohner zu entlasten“, erklärt Andreas Hauptkorn, der als Ingenieur bei schwaben netz für den Anlagenbau zuständig ist. In den GDRM-Anlagen wird der Druck des Erdgases, das aus der Hochdruckleitung kommt wieder reduziert und über die Ortsverteilnetze und die Hausanschlüsse zu den Kunden weitergeleitet. Weil in diesem Gebiet Siedlungsreste der Römer zu erwarten sind, begleiten Archäologen in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege die Baumaßnahmen. Ende September ist das Projekt voraussichtlich abgeschlossen.

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