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Equal pay behandelt Zeitarbeitnehmer ungleich
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Zeitarbeit

Equal pay behandelt Zeitarbeitnehmer ungleich

 Equal pay bringt einigen Zeitarbeitnehmern mehr Lohn, manch einer geht aber leer aus, Symbolbild: fotolia.de

Das Thema Equal pay in der Zeitarbeit, also gleichen Lohn für gleiche Arbeit, hat für viel Aufsehen gesorgt. Die Angst, dass die Branchentarifverträge Hilfsarbeiter in die Arbeitslosigkeit treiben könnten ist groß. Zum 01. November treten die Branchenzuschlagstarifverträge in der Zeitarbeit in Kraft. Mit der neuen Regelung wird auch das Lohngefälle innerhalb der Zeitarbeitsbelegschaft deutlich stärker werden.

Auf den ersten Blick hört sich die neue „Equal pay“ Regelung für die Zeitarbeitsbranche ja gar nicht schlecht an. Ab dem 1. November 2012 treten die Branchenzuschlagstarife in Kraft. Für Zeitarbeitnehmer bedeutet dies, je länger sie in einen Betrieb entsendet werden, desto mehr Lohn sollen sie erhalten. Je nach Einsatzzeit bewegen sich diese Zuschläge von 15 Prozent bis 50 Prozent des bisherigen Zeitarbeitnehmergrundlohns. Doch viele Experten mahnen zur Vorsicht. So schön und fair sich diese Regelung anhört, profitieren wird von der Equal pay Lösung aber nicht jeder.

Die Branche ist entscheidend

Das so viel kritisierte Ungleichgewicht der Löhne bleibt auch in Zukunft bestehen. Die neuen Branchentarifverträge beziehen sich nämlich auf Zeitarbeitnehmer in allen Branchen. Das bedeutet, während beispielsweise ein Helfer in der Metallbranche umso mehr Lohn erhält, je länger er bei einem Unternehmen eigesetzt wird. Ein Helfer, der als Leiharbeitnehmer in einer anderen Branche eingesetzt wird, geht hingegen leer aus. Nicht anders verhält es sich bei hochqualifizierten Mitarbeitern. Die Branche, in der ein Zeitarbeitnehmer eingesetzt wird, ist bei der Equal pay Lösung von großer Bedeutung.

Helfer könnten in die Arbeitslosigkeit rutschen

Innerhalb der Metall- und Elektroindustrie wird es zudem weitere Verlierer der Equal pay Lösung geben. Während vor allem Facharbeiter von der Equal pay Lösung profitieren sind die großen Verlierer dieser Lösung die Geringqualifizierten. „ Denen hat die Gewerkschaft mit diesem Deal ein Ei gelegt. Diese Arbeitnehmer werden künftig nicht mehr mit einem festen Gehalt rechnen können, da die Lohnsteigerungen nicht verlässlich sind. Da wird mancher lieber wieder in die Arbeitslosigkeit gehen, da gibt es dann das gleiche Geld für gar keine Arbeit.“ befürchtet Wolfgang Braunmüller, Geschäftsführer AUGUSTA Personaldienstleistungen.