Erneuerbare Energien

Eine CO2-neutrale Zukunft für Augsburg und Umgebung

Die Firma H-TEC Systems arbeitet an einer CO2-neutralen Zukunft. Der Augsburger Landrat, Martin Sailer, hat das Unternehmen besucht.

Seit über 20 Jahren testet das Augsburger Unternehmen H-TEC Systems GmbH Technologien zur Bereitstellung von ökologisch nachhaltigem Wasserstoff. Diese umweltschonende Energiequelle findet beispielsweise im Bereich der Mobilität Anwendung, wie für den Antrieb von Bussen und Lastwägen. Nun hat Landrat Martin Sailer die Firma besucht. Dabei ging es um gemeinsame Projekte, durch die sich Wasserstoff als besonders nachhaltige Energiequelle einsetzen und fördern ließe. Der Geschäftsführer, Dr. Joachim Herrmann, erklärt bei dem Rundgang: „Im Gegensatz zu elektrischem Strom, lässt sich die Energie im Wasserstoff mittlerweile effizient speichern und transportieren.“ Da die Verwendung von Wasserstoff keine CO2-Emissionen verursache, müsse ein Energiewandel und Trend für Wasserstoff einsetzten.

Wasserstoff als echte Alternative

Die im Wasserstoff gespeicherte Energie wird bei der Verbrennung in Form von Wärme freigesetzt, bei Brennstoffzellen in Form von Strom und Wärme. Dazu ist Wasserstoff als komprimiertes Gas oder als tiefgekühlte Flüssigkeit in großen Mengen speicherbar. „Dank der Vorzüge, ist Wasserstoff eine der Alternativen, die in der Zukunft eine wesentlich zentrale Rolle einnehmen wird“, sagt Landrat Martin Sailer. Bei seinem Besuch war Sailer besonders angetan von der Verfahrenstechnik des Unternehmens. Die Elektrolyse, also die Aufspaltung des Wassers in seine Bestandteile, wird durch ein Membranverfahren mit einem Katalysator erreicht. „Die Rolle von Wasserstoff als Ressource muss vor allem in technischer und politischer Hinsicht vorangetragen werden“, betont der Landrat. „Daher muss es auch unsere Aufgabe sein, konkrete Ansatzpunkte für das Thema in der Kreispolitik zu definieren.“

Über H-TEC Systems

Die Firma H-TEC arbeitet mit dem Landkreis Augsburg zusammen und beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter. Unterstützt wird H-TEC Systems von den Unternehmen MAN Energy Solutions und GP Joule. Zur Zielgruppe gehören momentan vorwiegend Kunden, deren gesicherte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz abläuft. Die entsprechenden staatlichen Rahmenbedingungen seien, laut dem Geschäftsführer, entscheidend für eine noch wirtschaftlichere Produktion der Elektrolyse-Anlagen. 

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Die im Wasserstoff gespeicherte Energie wird bei der Verbrennung in Form von Wärme freigesetzt, bei Brennstoffzellen in Form von Strom und Wärme. Dazu ist Wasserstoff als komprimiertes Gas oder als tiefgekühlte Flüssigkeit in großen Mengen speicherbar. „Dank der Vorzüge, ist Wasserstoff eine der Alternativen, die in der Zukunft eine wesentlich zentrale Rolle einnehmen wird“, sagt Landrat Martin Sailer. Bei seinem Besuch war Sailer besonders angetan von der Verfahrenstechnik des Unternehmens. Die Elektrolyse, also die Aufspaltung des Wassers in seine Bestandteile, wird durch ein Membranverfahren mit einem Katalysator erreicht. „Die Rolle von Wasserstoff als Ressource muss vor allem in technischer und politischer Hinsicht vorangetragen werden“, betont der Landrat. „Daher muss es auch unsere Aufgabe sein, konkrete Ansatzpunkte für das Thema in der Kreispolitik zu definieren.“

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