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Droht Schwaben der Stromkollaps? IHK Schwaben
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IHK Schwaben

Droht Schwaben der Stromkollaps? IHK Schwaben

Die Bundesnetzagentur prophezeit einen Kollaps der Stromversorgung. Schuld daran, sei der unkoordinierte Ausbau der erneuerbaren Energien. Wie die Lage in Schwaben aussieht, zeigt ein Energiemonitoring der IHK Schwaben.

Das Handelsblatt berichtete unter dem Titel „Der neue Stress mit dem Strom“, dass laut Bundesnetzagentur Ende März ein Kollaps bei der Stromversorgung drohte. Zu erwarten sei dies aufgrund des unkoordinierten Ausbaus der erneuerbaren Energien. Schon seit dem ersten Quartal 2012 beobachtet die IHK Schwaben kritisch die derzeitige Situation auf dem Strommarkt. Gemeinsam mit den schwäbischen Industrieunternehmen führt die IHK Schwaben daher regelmäßig ein sogenanntes Energiemonitoring durch. Dabei setzt die Kammer auf die Erfahrung der Unternehmen und befragt verschiedene Betriebe, wie sie die Konsequenzen der Energiewende einschätzen.

Schwaben bleibt derzeit vom Kollaps verschont

Die Ergebnisse des Energiemonitorings der IHK Schwaben zeigen, dass es derzeit noch keinen Grund zur Sorge in Schwaben gibt. Im Großen und Ganzen treten bisher noch keine Störungen bei der Stromversorgung auf. eine detaillierte Nachfrage der IHK Schwaben zeigt aber, dass bereits bei einigen Unternehmen die Störungen zugenommen haben. In Schwaben ist verstärkt der Trend zu Eigenstrom bei den Unternehmen zu beobachten, um unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung zu werden.

Wann wird Energiewende ein Erfolg?

  • Was muss daher aus Sicht der IHK Schwaben geschehen damit die Energiewende ein Erfolg wird? Dazu sind vier Bausteine nötig:
  • Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien, insbesondere, aber nicht nur, Photovoltaik und Wind
  • Ausbau der grundlastfähigen und steuerbaren, konventionellen Energien, insbesondere Gaskraftwerke für Zeiten, in denen keine Sonne scheint und kein Wind weht
  • Netzausbau und
  • Speicher, um die wetterabhängige Stromerzeugung ausgleichen zu können.

Bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (Punkt 1) liegt Deutschland inzwischen weit über Plan, bei allen übrigen Punkten darunter: Dies ist der Grund der kritischen Situationen im Stromnetz. „Es ist dringend eine Abstimmung und ein Masterplan nötig damit das Risiko eines Kollaps verringert wird. Wir dürfen nicht abwarten, bis es tatsächlich zum Kollaps kommt, er würde Schäden in Milliardenhöhe bei Wirtschaft und Gesellschaft verursachen“, betont Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben.