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DLR Augsburg
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DLR Augsburg

DLR Augsburg

Die Zukunft der Luftfahrt wird zu großen Teilen in Augsburg erforscht. Der 15. DLR-Standort in Augsburg beschäftigt sich mit wegweisendem Kohlefaser-Leichtbau.

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Nummer 5 lebt. Der Roboterarm fährt herunter. Ein fast ohrenbetäubendes „Pffffft“ ertönt. Schon klebt die Urkunde an der Hand des Roboters. Nun macht sich der Roboterarm auf den Weg, die Urkunde an Eva Weber zu überreichen. Alles klappt, die Urkunde geht über von Roboter zu Menschenhand.

Augsburg ist nun offizieller DLR-Standort

Eva Weber ist Wirtschafts-Referentin der Stadt Augsburg. Sie ist heute hier um das 15. Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik zu begrüßen. Geforscht wird am DLR-Standort Augsburg zwar schon seit Ende 2009. Nun aber ist der Beschluss des DLR-Vorstands gekommen, Augsburg zum offiziellen DLR-Standort zu machen. Das findet Weber „der Hit!“ Sie erklärt auch gleich, warum. Augsburg sei eine alte Luftfahrerstadt. Im Großraum Augsburg könne man ein komplettes Flugzeug herstellen. Hier sitzt die Luftfahrt-Industrie mit circa 13.500 Beschäftigten, Zulieferer nicht mitgezählt.

Kohlefaser-Leichtbau (CFK)

Prof. Dr.-Ing. Heinz Voggenreiter erklärt dann auch, was es mit dem Standort Augsburg auf sich haben wird. Er ist Direktor des Instituts für Material-Forschung beim DLR. Beim DLR-Standort Augsburg geht es um Kohlefaser. Kohlefaser, auch Carbonfaser genannt, ist die Zukunft der Luft- und Raumfahrt-Technik. Mit Kohlefaser stellt man beispielsweise Flugzeug-Rümpfe her. In Augsburg forscht man vor allem, wie man Kohlefaser-Produkte leichter macht. DLR und Industrie schielen dabei natürlich auf Mobilität und Umweltschutz. Setzt man Kohlefaser ein, kann man bis zu 20 Prozent vom herkömmlichen Gewicht sparen. Dies kommt nicht nur der Luft- und Raumfahrt, sonder auch der Automobil-Industrie zu Gute. Die Karosserie des neuen BMW i3 besteht beispielsweise bereits zu 100 Prozent aus Carbonfaser.

DLR-Standort Augsburg als Bindeglied

Der DLR-Standort Augsburg soll als Bindeglied zwischen Grundlagen-Forschung und Industrie funktionieren. Am DLR-Standort Augsburg will man daher auch auf zwei Bereiche das Augenmerk setzen: Die Produktions-Bedingungen sollen verbessert und die Wirtschaftlichkeit erhöht werden. Bisher ist die Montage von carbonfaservestärkten Leichtbauteilen (CFK) sehr problematisch. Die Monteure haben teils prekäre Arbeits-Positionen. Dies will man in die Hände von Robotern geben. Noch sind die Roboter zwar in der Lage Urkunden und ähnliches in menschliche Hände zu legen. Aber am DLR-Standort Augsburg forscht man nach Höherem: Man will den Montage-Prozess der Roboter zu 100 Prozent der menschlichen Greiffunktion nachbilden. Die stählernen Freunde sollen sozusagen Hände bekommen. Zudem will die Produktion der Kohlefaser-Leichtbauteile automatisieren. KUKA baut dem DLR-Standort Augsburg dafür eine Fertigungs-Straße. Hier sollen dann die einzelnen Prozesse wie Zuschnitt, Wärme-Behandlung, etc. getestet und optimiert werden.

DLR-Standort Augsburg – ein Zugewinn für die ganze Region

Der DLR-Standort Augsburg ist ein Zugewinn für die ganze Region. Er wird Tür an Tür mit dem Frauenhofer-Institut an der Uni Augsburg entstehen. Von hier wird er auch technisches Know-How und den ein oder anderen Mitarbeiter generieren. Der DLR-Standort Augsburg ist zwar Bestandteil des Innovations-Parks Augsburg, wird sich aber ausbreiten. Der DLR-Standort Augsburg wird die große freie Wiese an der Uni Augsburg für die Forschung urbar machen. Voggenreiter rechnet mit einem Mehrwert für die Industrie (KUKA, Premium Aerotec, Eurocopter, etc.) innerhalb der nächsten fünf Jahre.

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www.zlp-augsburg.de

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