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Alexander Bernhard will 2022 viel bewegen
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Wirtschaftsjahr 2022

Alexander Bernhard will 2022 viel bewegen

 Alexander Bernhard
Der Geschäftsführer von Swan, Alexander Bernhard. Foto: SWAN GmbH

Das sagt der Geschäftsführer des Augsburger Logistikunternehmens, Alexander Bernhard, in Hinblick auf das neue Jahr. Warum sein Wirtschaftsausblick aber nicht rein positiv ist.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist Ihre Prognose für das Wirtschaftsjahr 2022 bezogen auf die Region Bayerisch-Schwaben?

Alexander Bernhard: Das Wirtschaftsjahr 2022 wird erneut unter schwierigen Bedingungen für den lokalen Einzelhandel starten. In anderen Ländern ist die Wucht der Omikron-Variante des Corona-Virus schon seit Dezember letzten Jahres spürbar und ich erwarte dadurch in Bayerisch-Schwaben und Bayern deutlich verstärkte Kontaktbeschränkungen bis zur Schließung von Restaurants und körpernahen Dienstleistungen für Februar und März. Ab dem Frühsommer folgt wie letztes Jahr eine Entspannung mit dem Lichtblick, durch die bis dahin hohe Rate an geimpften, geboosterten und genesenen Personen den folgenden Winter besser zu meistern. Während die anhaltenden Umsatzverluste für Unternehmen in der Region immer kritischere Ausmaße annehmen, bleibt abzuwarten, welche größeren Auswirkungen die Unsicherheit für Unternehmer, Start-Ups und den Arbeitsmarkt hat.

 

Wie stellt sich Ihr Unternehmen für das Jahr 2022 auf?

Die Swan GmbH ist auf Digitalisierungs- und IT-Projekte mit SAP-Software in der Logistik spezialisiert und die Logistikbranche zählt zu den wenigen Gewinnern der letzten zwei, von Corona geprägten Jahre.

Das Konsumverhalten der Verbraucher hat sich verändert. Dadurch steigt auch die Erwartungshaltung an mögliche Individualisierung und schnelle Liefergeschwindigkeiten. Der Einsatz neuer Technologie und zunehmend intelligenterer Software bei unseren Kunden steht daher ganz oben auf der To-do-Liste für 2022 und die nachfolgenden Jahre.

Wir starten entsprechend mit guter Auslastung in das neue Geschäftsjahr und erwarten einen weiteren Anstieg der SAP-Logistik-Projekte im Jahresverlauf. Auf der anderen Seite spitzt sich der Fachkräftemangel gerade in unserem hoch spezialisierten Tätigkeitsfeld weiter zu. Neben einem ambitionierten Recruiting-Programm werden wir im Jahr 2022 viel in zusätzliche Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote über unsere neue Swan Academy investieren. Auch im neuen Jahr setzt die Swan auf ein selbstbestimmtes und flexibles Arbeitsumfeld sowie eine überdurchschnittliche Bezahlung unserer SAP-Profis. Wir möchten in den nächsten Monaten zudem einige unserer, bereits im kleineren Kreis erprobten „New-Work”- und „New-Pay”-Methoden weiter im Unternehmen etablieren.

 

Wie blicken Sie ganz persönlich auf das neue Jahr?

Ich starte erholt in die ersten Arbeitswochen und freue mich auf die Umsetzung der geplanten Strategien in der Unternehmensgruppe zusammen mit meinem engagierten Führungsteam. Es ist für mich immer wieder ein schöner, aufregender Moment, wenn aus großen Visionen kleine, greifbare Realitäten werden. Das gilt für unsere Kundenprojekte und gleichermaßen für die Arbeit an der Swan-Organisation. In beiden Bereichen wollen wir im neuen Jahr viel bewegen.

Mit sorgenvollerem Blick sehe ich in Richtung der kleineren und stark vom lokalen Handel abhängigen Unternehmerinnen und Unternehmer. In der Augsburger Innenstadt sind die Spuren und Narben der vergangenen Lockdown-Phasen in Form von leerstehenden Geschäften und aufgegebenen Träumen deutlich zu sehen. Aber auch hier entstehen in den leeren Lücken wieder neue Unternehmen, öffnen neue Gastronomie-Betriebe und es keimt die Hoffnung auf eine weiterhin lebendige Innenstadt weiter auf. Lassen Sie uns optimistisch in ein neues Jahr voller neuer Möglichkeiten starten.

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