Tiefbau-Jubiläum

Die IGG Augsburg feiert ihren 35. Geburtstag

Die 1984 gegründete Ingenieurgemeinschaft Grundbau feiert ihr 35-jähriges Jubiläum. Mit mehr als 7.000 realisierten Projekten zählt das Augsburger Unternehmen heute zu den führenden Experten im Grund- und Spezialtiefbau.

1984 wagten vier Bauingenieure den Schritt in die Selbständigkeit – und gründeten in Augsburg die Ingenieurgemeinschaft Grundbau (IGG). Heute – genau 35 Jahre später – hat sich die IGG hat als einer der führenden Experten für komplexe Projekte im Spezialtief- und Grundbau bundesweit etabliert.

„Jedes Bauvorhaben ist einzigartig“

„Jedes Bauvorhaben ist einzigartig: Die Rahmenbedingungen und Herausforderungen – von der Geologie und der Grundwasserlage bis hin zu den Zufahrtsmöglichkeiten zur Baustelle– sind bei jedem Projekt andere. Das macht die Faszination des Tiefbaus aus“, sagt Grundbau-Experte Christoph Tanzer, der gemeinsam mit seinen Ingenieurskollegen Günther Döschl und Josef Meitinger die Geschäfte der IGG führt.

Diese Projekte wurden bereits abgeschlossen 

Das 35-jährige Firmenjubiläum feierte das mittlerweile 26-köpfige IGG-Team mit einem gemeinsamen Ausflug ins Zeppelin-Museum (Friedrichshafen). Und blickte dabei auf eine lange Reihe erfolgreich realisierter Bauprojekte und zufriedener Kunden zurück – von der Planung und Umsetzung des Neubaus der ADAC-Zentrale und des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) in München über den Neubau der Bahnstrecken „Frankfurt-Köln“ und „Würzburg-Kassel-Hannover“ bis hin zum Stuttgarter „Quartier Gerber“ und dem neuen Hauptsitz der Patrizia AG in Augsburg.

Diese Projekte realisiert das Augsburger Unternehmen in den nächsten Jahren

Die Auftragslage sei auch in den nächsten Firmenjahren sicher, so Tanzer. Zu den aktuellen Projekten der IGG zählen unter anderem der Neubau einer Audi-Produktionsanlage in Neckarsulm, der Neubau eines Luxushotels an der Alten Oper (Frankfurt), die Erweiterung des Münchner Oskar-von-Miller Gymnasiums und die Umgestaltung der ehemaligen Hauptpost am Nürnberger Hauptbahnhof.

Die IGG-Geschäftsführer im Interview:

Herr Tanzer, was fasziniert Sie nach so vielen Jahren noch immer am Tiefbau?

Christoph Tanzer: Der Spezialtiefbau ist eine feste Größe in der Bauwirtschaft, da aufgrund des Mangels an Bauflächen – gerade in Innenstädten - die zur Verfügung stehenden Grundstücke immer komplizierter und schwieriger zu bebauen sind. Die äußeren Rahmenbedingungen sind bei jedem Bauvorhaben anders: die Bodenbeschaffenheit und Lage, die Grundwassersituation, die Zufahrtsmöglichkeiten und auch die Anforderungen wechseln ständig.

Weshalb haben Sie sich für Augsburg als Standort entschieden, Herr Döschl?

Günther Döschl: Augsburg zeichnet sich vor allem durch eine zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung aus. Da sich die meisten unserer Baustellen in Bayern und Baden-Württemberg befinden, ist Augsburg ein idealer Ausgangspunkt für alle Richtungen. Hinzu kommt die hohe Lebensqualität in der Fuggerstadt. Und nicht zuletzt sitzen wir hier in Süddeutschland in einer Region, in der die Baubranche traditionell eine starke Rolle spielt.

Wie hat sich der Grundbau in den letzten Jahrzehnten entwickelt, Herr Meitinger?

Josef Meitinger: Wir beobachten, dass die Projekte immer tiefer und immer komplexer werden – und gleichzeitig immer schneller abgeschlossen sein sollen. Das liegt zum einen am Mangel an Bauflächen und der dichten Bebauung in den Innenstädten.

Zum anderen wird aber auch die Erwartungshaltung der Kunden immer höher – etwa hinsichtlich der Planungszeit. Gleichzeitig ist der Planungsaufwand in den letzten Jahrzehnten immens gestiegen – das liegt an den zahlreichen Vorgaben der Politik ebenso wie am gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Auftraggeber. Vollkommene Sicherheit, sofort und zum Null-Tarif – das funktioniert leider in keiner Branche.

Was würden Sie sich für Ihre Branche wünschen?

Josef Meitinger: Ganz allgemein würde ich mir mehr Verständnis für die Baubranche seitens der Politik wünschen. Das betrifft insbesondere einen Abbau von bürokratischen Hindernissen - etwa eine Verschlankung der technischen Vorschriften und eine drastische Vereinfachung des Vergaberechts. Und natürlich eine Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur, damit wir weiterhin auf dem hohen Standard arbeiten können, dem wir uns verpflichtet fühlen.

Und natürlich würde ich mir – seitens der Gesellschaft, aber auch seitens anderer Gewerke - mehr Verständnis füreinander wünschen: Auf manchen Baustellen habe ich den Eindruck, dass Bauherren, Planer und ausführende Firmen eher gegeneinander, statt konstruktiv zusammenarbeiten.

Tiefbau-Jubiläum

Die IGG Augsburg feiert ihren 35. Geburtstag

Die 1984 gegründete Ingenieurgemeinschaft Grundbau feiert ihr 35-jähriges Jubiläum. Mit mehr als 7.000 realisierten Projekten zählt das Augsburger Unternehmen heute zu den führenden Experten im Grund- und Spezialtiefbau.

1984 wagten vier Bauingenieure den Schritt in die Selbständigkeit – und gründeten in Augsburg die Ingenieurgemeinschaft Grundbau (IGG). Heute – genau 35 Jahre später – hat sich die IGG hat als einer der führenden Experten für komplexe Projekte im Spezialtief- und Grundbau bundesweit etabliert.

„Jedes Bauvorhaben ist einzigartig“

„Jedes Bauvorhaben ist einzigartig: Die Rahmenbedingungen und Herausforderungen – von der Geologie und der Grundwasserlage bis hin zu den Zufahrtsmöglichkeiten zur Baustelle– sind bei jedem Projekt andere. Das macht die Faszination des Tiefbaus aus“, sagt Grundbau-Experte Christoph Tanzer, der gemeinsam mit seinen Ingenieurskollegen Günther Döschl und Josef Meitinger die Geschäfte der IGG führt.

Diese Projekte wurden bereits abgeschlossen 

Das 35-jährige Firmenjubiläum feierte das mittlerweile 26-köpfige IGG-Team mit einem gemeinsamen Ausflug ins Zeppelin-Museum (Friedrichshafen). Und blickte dabei auf eine lange Reihe erfolgreich realisierter Bauprojekte und zufriedener Kunden zurück – von der Planung und Umsetzung des Neubaus der ADAC-Zentrale und des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) in München über den Neubau der Bahnstrecken „Frankfurt-Köln“ und „Würzburg-Kassel-Hannover“ bis hin zum Stuttgarter „Quartier Gerber“ und dem neuen Hauptsitz der Patrizia AG in Augsburg.

Diese Projekte realisiert das Augsburger Unternehmen in den nächsten Jahren

Die Auftragslage sei auch in den nächsten Firmenjahren sicher, so Tanzer. Zu den aktuellen Projekten der IGG zählen unter anderem der Neubau einer Audi-Produktionsanlage in Neckarsulm, der Neubau eines Luxushotels an der Alten Oper (Frankfurt), die Erweiterung des Münchner Oskar-von-Miller Gymnasiums und die Umgestaltung der ehemaligen Hauptpost am Nürnberger Hauptbahnhof.

Die IGG-Geschäftsführer im Interview:

Herr Tanzer, was fasziniert Sie nach so vielen Jahren noch immer am Tiefbau?

Christoph Tanzer: Der Spezialtiefbau ist eine feste Größe in der Bauwirtschaft, da aufgrund des Mangels an Bauflächen – gerade in Innenstädten - die zur Verfügung stehenden Grundstücke immer komplizierter und schwieriger zu bebauen sind. Die äußeren Rahmenbedingungen sind bei jedem Bauvorhaben anders: die Bodenbeschaffenheit und Lage, die Grundwassersituation, die Zufahrtsmöglichkeiten und auch die Anforderungen wechseln ständig.

Weshalb haben Sie sich für Augsburg als Standort entschieden, Herr Döschl?

Günther Döschl: Augsburg zeichnet sich vor allem durch eine zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung aus. Da sich die meisten unserer Baustellen in Bayern und Baden-Württemberg befinden, ist Augsburg ein idealer Ausgangspunkt für alle Richtungen. Hinzu kommt die hohe Lebensqualität in der Fuggerstadt. Und nicht zuletzt sitzen wir hier in Süddeutschland in einer Region, in der die Baubranche traditionell eine starke Rolle spielt.

Wie hat sich der Grundbau in den letzten Jahrzehnten entwickelt, Herr Meitinger?

Josef Meitinger: Wir beobachten, dass die Projekte immer tiefer und immer komplexer werden – und gleichzeitig immer schneller abgeschlossen sein sollen. Das liegt zum einen am Mangel an Bauflächen und der dichten Bebauung in den Innenstädten.

Zum anderen wird aber auch die Erwartungshaltung der Kunden immer höher – etwa hinsichtlich der Planungszeit. Gleichzeitig ist der Planungsaufwand in den letzten Jahrzehnten immens gestiegen – das liegt an den zahlreichen Vorgaben der Politik ebenso wie am gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Auftraggeber. Vollkommene Sicherheit, sofort und zum Null-Tarif – das funktioniert leider in keiner Branche.

Was würden Sie sich für Ihre Branche wünschen?

Josef Meitinger: Ganz allgemein würde ich mir mehr Verständnis für die Baubranche seitens der Politik wünschen. Das betrifft insbesondere einen Abbau von bürokratischen Hindernissen - etwa eine Verschlankung der technischen Vorschriften und eine drastische Vereinfachung des Vergaberechts. Und natürlich eine Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur, damit wir weiterhin auf dem hohen Standard arbeiten können, dem wir uns verpflichtet fühlen.

Und natürlich würde ich mir – seitens der Gesellschaft, aber auch seitens anderer Gewerke - mehr Verständnis füreinander wünschen: Auf manchen Baustellen habe ich den Eindruck, dass Bauherren, Planer und ausführende Firmen eher gegeneinander, statt konstruktiv zusammenarbeiten.

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