Neuer Sprecher der Geschäftsführung

Das hat der neue Chef von erdgas schwaben vor

Markus Last führt seit August die Geschäfte des Augsburger Energiedienstleisters. Nun zog er ein erstes Fazit und sprach über seine Pläne.

Last führte seit Anfang Mai dieses Jahres kommissarisch die Geschäfte der erdgas schwaben GmbH gemeinsam mit dem Interimsgeschäftsführer Nihat Anac. Der Diplom-Ingenieur war vorher 21 Jahre für die Thüga Aktiengesellschaft, Gesellschafter von erdgas schwaben, in München tätig.  „Ich habe keine Sekunde gezögert, die neue Herausforderung anzunehmen, da ich unbedingt operativ tätig sein wollte,“ erzählt Last.

„Mein erstes Fazit: Die Tage sind kurz“

„Mein erstes Fazit: Die Tage sind kurz. erdgas schwaben hat viele Themen auf der Agenda, die alle vorangetrieben werden wollen. Es ist sehr viel Verantwortung, macht aber auch unglaublich viel Spaß“, berichtet Last. „Ich bin froh, dass ich mit Nihat Anac einen Sparings-Partner habe.“ In seiner neuen Position will er erdgas schwaben vor allem im Strombereich weiter etablieren. „Das Thema Strom ist ein Wachstumsfeld, in dem wir auch weiter wachsen wollen,“ so Last.

„Wir müssen die Energiewende ernst nehmen“

2017 hat erdgas schwaben in vier Wasserkraftwerke an Lech und Wertach investiert und damit sein Geschäftsfeld regenerative Energie-Erzeugung weiter ausgebaut. Das Unternehme setzt aus Strom aus heimischer Wasserkraft und Bio-Erdgas. „Wir müssen die Energiewende ernst nehmen,“ betont Last. Dabei spielen Techniken wie Power-to-Gas (Elektrische Energie zu Gas) eine wichtige Rolle. Mit Power-to-Gas wird Wind- und Sonnenstrom über Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und direkt ins vorhandene Erdgasnetz eingespeist. erdgas schwaben könne aber solche Anlagen derzeit nicht wirtschaftlich betreiben. Daher fordert Last ein Entgegenkommen seitens der Politik.

Last fordert Technologie-Offenheit

Ein weiteres Geschäftsfeld von erdgas schwaben ist Fahren mit Strom. „Wir sind der Überzeugung, dass Erdgas- und Elektro-Autos eine tolle Alternative sind. Aber wir brauchen auch hier Technologie-Offenheit seitens der Politik,“ fordert Last. erdgas schwaben betreibt neben Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auch CNG-Tankstellen in Bayerisch-Schwaben. „Wir sind am Ende auch ein Wirtschaftsunternehmen und die Erdgas-Tankstellen machen noch keinen Gewinn. Wir fordern hier dieselbe Förderung wie für E-Autos,“ so Last.

Ausbau des Erdgas-Netzes weiter vorantreiben

Der Sprecher der Geschäftsführung will auch den Ausbau des Erdgas-Netzes weiter vorantreiben. Eines der bestehenden Erfolgsprojekte ist „gas&glas“, das sich vor allem an kleinere Gemeinden richtet. erdgas schwaben verlegt dort neben den Erdgasleitungen auch Leerrohre, die später für Glasfaserkabel genutzt werden können. „ Mit diesen Synergieffekten können wir die Kosten senken. Eine Win-win-Situation also“, sagt Last. Hierfür arbeitet erdgas schwaben mit Telefonanbietern wie Telekom und M-Net zusammen.

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