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Chance für Bäcker- und Spitalgasse: Neu Baustelle soll Augsburger Altstadt aufwerten
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Stadt Augsburg

Chance für Bäcker- und Spitalgasse: Neu Baustelle soll Augsburger Altstadt aufwerten

Die Spitalgasse könnte bald schon saniert werden. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Noch immer gehören schwere Baugeräte zum Innenstadt-Bild von Augsburg. Gebäude werden saniert und erneuert, der Bahnhof umgestaltet und die Fußgängerzone mit einem Blinden-Leitsystem durchzogen. Das alles hat ein Ziel: Augsburg soll attraktiver gestaltet werden. Davon könnten bald auch die Bäcker- und Spitalgasse profitieren.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Noch ist es eine reine Vision, die Baureferent Gerd Merkle für das Viertel hat. Seit über eineinhalb Jahrzehnten wird bereits über eine Aufwertung des Areals gesprochen. Bisher ist nichts passiert, erklärt Merkle. Doch die Bauarbeiten der Stadtwerke Augsburg an den Gas- und Wasserleitungen bieten nun eine günstige Gelegenheit. Wenn die Straße bereits aufgerissen wird, könnte die Oberschicht neu gestaltetet werden. Bäcker- und Spitalgasse könnten dann ihr volles Potenzial ausschöpfen, denn sie sind momentan „baulich überdenkenswert“, wie der Baureferent sagt.

So könnten Bäcker- und Spitalgasse neu gestaltet werden

Merkles Überlegungen gehen dabei in zwei Richtungen. Denkbar wäre ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich ähnlich der Maximilianstraße. Der Gehweg würde dabei drei Zentimeter höher liegen als die Fahrbahn und Tempo 20 wäre erlaubt. Als Oberschichten-Material käme ein geschnittenes Pflaster in Frage. Eine andere Variante – und die bevorzugte Zone des Baureferenten – wäre eine verkehrsberuhigte Zone mit markierten Parkplätzen, die komplett ebenmäßig ist. Dies würde auch eine Außenbestuhlung für Gastronome erlauben, jedoch die Parkplatzzahl reduzieren. Autos dürften mit einer maximalen Geschwindigkeit von sieben Stundenkilometern durch die Altstadt-Straßen passieren.

Beteiligung durch Anwohner und Ladenbetreiber

Beide Varianten möchte Merkle am kommenden Donnerstag allen Anwohnern und Geschäftsbetreibern vorstellen. Er hofft, sie von einer Aufwertung der Immobilen überzeugen zu können. Denn nur mit einem Ja aus dem öffentlichen Raum kann der Referent weitere Schritte einleiten. Sollte sich dieses herauskristallisieren, plant Merkle, beim Bauauschuss im November dem Stadtrat von seinem Projekt zu berichten.

Vier Millionen Euro für Bäcker- und Spitalgasse

Anschließend ginge es ans Gelder werben im Haushalt und an die Entwurfsplanung. Gerd Merkle rechnet mit rund zwei Millionen Euro je Abschnitt. Finanziert werden soll dies neben dem städtischen Haushalt durch die Ausgleichsbeiträge der Anwohner. Mit der Regierung von Schwaben ist er bereits bezüglich Zuschüssen im Gespräch. „Die Straßenzüge hätten es verdient“, bekräftigt der Augsburger Baureferent. Auch im Zuge der Bewerbung um den Unesco-Welterbe-Titel wäre diese Aufwertung wünschenswert. Die Einzeldenkmäler in der Umgebung würden so positiv beeinflusst.

Erste Baumaßnahmen können bereits 2018 abgeschlossen sein

Baubeginn in der Altstadt könnte im Sommer 2017 sein. Dann schließen die Stadtwerke Augsburg ihre Arbeiten an den Leitungen der Bäckergasse ab. Diese sollen nach der Frostperiode kommendes Jahr starten. In drei Bauabschnitten über ein Jahr hinweg würde Gerd Merkle dann die Umgestaltung der Bäckergasse vornehmen lassen. So gestückelt sei der Betrieb für die ansässigen Geschäfte besser möglich. 2018 könnte die Bäckergasse fertig sein. Parallel dazu arbeiten die Stadtwerke Augsburg an den Leitungen in der Spitalgasse. Diese würde von der Stadt bis 2019 saniert werden können.

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