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Bundesweites Pilot-Projekt für das Klinikum Augsburg
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Klinikum Augsburg

Bundesweites Pilot-Projekt für das Klinikum Augsburg

 Ein Krankenhaus baut um - Mit dem innovativen Modellprojekt besitzt das Klinikum eine Vorbildfunktion, Foto: B4BSCHWABEN

Mit Bildergalerie. Mit göttlicher Unterstützung für mehr Versorgungsqualität. Der Freistaat Bayern fördert das telemedizische Pilot-Projekt des Klinikum Augsburg „Emergency Angel.“ Rettungswägen der Region sollen mit der Interdisziplinären Notaufnahme des Klinikums verbunden werden.

Ein Schwerverletzter befindet sich auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Helfer in dem Rettungswagen tun ihr möglichstes, aber der Patient ist kritisch. Die Notaufnahme muss über seinen Status informiert werden. Das aktuelle System der Voranmeldung geschieht jedoch meist verbal und beansprucht Zeit, die der Patient meist nicht hat. Um dieses System zu optimieren, geht ein in Deutschland einzigartiges Pilotprojekt in Augsburg an den Start: Das telemedizinische Projekt „Emergency Angel.“ Auf einer Pressekonfernez wurde das Projekt offiziell vorgestellt und dessen Förderbescheid des Freistaates Bayern übergeben.

Daten in Echt-Zeit für die Notaufnahme

Alexander Schmidtke, Vorstand des Klinikum Augsburg, erklärte den neuen Unfall-Engel des Krankenhauses. Das neue Projekt soll das Krankenhaus möglichst zeitnah und effizient auf den jeweiligen Notfallpatienten vorbereiten. Über ein Tablet füllt der Helfer im Krankenwagen eine standardisierte Anmeldung aus. Diese wird dann per Datenübertragung übermittelt und die Notaufnahme optimal medizinisch und organisatorisch vorbereitet. Ein ähnliches System ist in den Noteinsatzfahrzeugen für Herznotfälle vorhanden. Der „Emergency Angel“ gilt aber für alle Notfälle. Franz Josef Pschierer, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen, begrüßte das neue Projekt. Es würde die Digitalisierungsstrategie des Freistaates weiter vorantreiben. Er übergab Schmidtke den Fördermittelbescheid in Höhe von rund 140.000 Euro. Fast 16.000 Euro wird das Klinikum selbst in Emergency Angel investieren.

Ein Modellprojekt für die ganze Bundesrepublik

Mit diesem Pilotprojekt in der Telemedizin begeht Augsburg technisches Neuland. In den nächsten Wochen sollen 25 Fahrzeuge nachgerüstet werden, so Peter Huber, Ressortleiter Rettungsdienst und Innenbetrieb BRK. Obwohl Systeme ähnlicher Art bereits vereinzelt getestet wurden, ist Emergency Angel das erste telemedizinische System, dass in einem großangelegten Netzwerk eingesetzt werden soll. Anfang September soll die erste Testphase im Landkreis Augsburg und Aichach anlaufen. Zu Beginn des nächsten Jahres sollen dann Bayernweit 1.200 Notfallfahrzeuge in den Genuss des schützenden Engels kommen. Der Freistaat wird dann als erstes und einziges Bundesland ein telemedizinisches System für Notfälle in Serienreife besitzen. Das Klinikum Augsburg allein hatte im letzten Jahr rund 75.000 Patienten in der Notaufnahme.

Investitionen für einen Spitzenstandort

„Emergency Angel“ ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für das Klinikum Augsburg. Die erste Bauphase der Generalsanierung ist bereits angelaufen. Der Freistaat Bayern investiert in die Neubauten und Renovierungen allein 300 Mio. Euro. Die Erweiterung der Großgeräteausstattung werden den Staat nochmals 50 Mio. Euro kosten. Die Investitionen werden sich aber lohnen. Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Beyer, Komm. Medizinischer Direktor des Klinikum Augsburg, sieht das Klinikum durch die Investitionen auf dem höchsten medizinischen Standard. Das Krankenhaus hielte sogar weltweit einen Spitzenplatz inne. 

In unserer Bildergalerie finden sie Bilder zu der Übergabe und über den Vortschritt der Generalsanierung.

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