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Bundeswehr-Reform trifft auch Lagerlechfeld hart
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IHK Schwaben

Bundeswehr-Reform trifft auch Lagerlechfeld hart

Auch wenn der Bundeswehr-Standort Lagerlechfeld erhalten bleibt, so wird es doch spürbare Einschnitte für den Wirtschaftsraum Augsburg geben.

Die Bundeswehr und deren Infrastruktur ist eine wichtige Säule der wirtschaftlichen Strukturen in Bayerisch-Schwaben und besonders im Wirtschaftsraum Augsburg. Und das muss sie nach Einschätzung der Unternehmerschaft auch bleiben. In den gestern bekanntgegeben Veränderungen liegen positive Effekte auf dem Weg zur Konsolidierung des Staats-Haushaltes sowie zur Erreichung schlankerer Strukturen in der öffentlichen Hand. Dennoch sind bezogen auf ganz Bayerisch-Schwaben auch negative Auswirkungen auf den Wirtschafts-Standort zu befürchten.

Negative Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region

„Für den Wirtschaftsraum Augsburg haben die angekündigten Veränderungen entgegen der Erwartungen herbe Einschnitte gebracht. Zwar bleibt die zivile Nutzungs-Möglichkeit von Lagerlechfeld trotz Abzug des Jagdbomber-Geschwaders bestehen, doch was die mittel- und langfristige Absicherung einer Flugfunktion anbelangt, ist aktuell noch keine Perspektive zu erkennen. Einen herben Einschnitt bedeutet auch die Reduzierung um fast 1.200 Stellen am Standort. Das hat beträchtliche Auswirkungen auf die Kaufkraft in der Region“, sagt Ernst Holme, IHK Vizepräsident und Regionalvorsitzender Augsburg Stadt.

Wehrtechnische Industrie in Schwaben in Gefahr

Darüber hinaus befürchtet die IHK, dass die Veränderungen nachteilige Konsequenzen für die starke wehrtechnische Industrie in Schwaben könnten. Hier bestehen immerhin insgesamt schätzungsweise 13.000 Beschäftigungs-Verhältnisse. Die Standort-Bedingungen für dieses Spitzentechnologie-Segment waren bislang herausragend. Damit hat sich im Umfeld der wehrtechnischen Industrie eine starke Zuliefer-Struktur – auch im Wirtschaftsraum Augsburg – entwickelt.

Bundeswehr leistet wichtigen Beitrag bei der Fachkräfte-Sicherung

Öffentliche Aufträge – auch aus dem militärischen Bereich - sind oft wichtige Impulsgeber für den Wirtschaftsraum. Die räumliche Nähe von Forschung, Produktion und Tests wäre besonders durch starke Bundeswehr-Standorte gesichert. Neben den positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt leistet die Bundeswehr im Rahmen der dualen Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfte-Sicherung für die Region. Es bleibt zu hoffen, dass dieser wichtige Eckpfeiler des schwäbischen Wirtschafts-Gefüges nicht aufgrund dieser - doch sehr negativen - Entwicklungen wegfällt.

Weitere Informationen unter www.schwaben.ihk.de