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Bürgerentscheid: Kommt ein neues Gewerbegebiet nach Stadtbergen?
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Stadt Stadtbergen

Bürgerentscheid: Kommt ein neues Gewerbegebiet nach Stadtbergen?

Bekommt Stadtbergen ein neues Gewerbegebiet? Darüber entscheiden die Bürger am Sonntag. Foto: Julia Hradetzky

Südlich der B300 könnte zwischen Stadtbergen und Steppach ein neues Gewerbegebiet entstehen. Doch der Widerstand dagegen ist groß. Der Bürgerentscheid am 12. Juni 2016 soll endlich für Klarheit sorgen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die Stadt ist gespalten, die Bevölkerung unterteilt in Befürworter und in Gegner. Die Entscheidung darüber, ob ein neues Gewerbegebiet nach Stadtbergen kommt, fällt spätestens am Sonntag, den 12. Juni 2016. Denn dann sind die Bürger gefragt, ihre Stimme abzugeben. B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN stellt hier die wichtigsten Positionen einander gegenüber.

Mitsprache der Bürger von allen Seiten gewollt

Für das Gewerbegebiet südlich der B300 ist die lokale CSU. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass sich unsere Stadt zukunftsfähig entwickeln kann. Hierzu gehört auch die Ausweisung neuer Gewerbeflächen“, heißt es auf der Internetseite. Das Bürgerbegehren wird trotzdem begrüßt und als Chance gesehen, die Bevölkerung bestmöglich informieren zu können. Stadtrat Tobias Schmid betont: „Wir wollen Stadtbergen aktiv gestalten und keinen Stillstand.“ Die Bürger sollen eng in alle Planungen mit eingebunden werden.

Gegner sorgen sich um die lokalen Ressourcen

Kritiker gibt es trotzdem. Zu ihnen gehören ProStadtbergen, die Grünen und die SPD. Von ihnen wird das Gewerbegebiet als Gefahr angesehen: „Die CSU verbaut mit diesem Gewerbegebiet die Möglichkeiten hochwertige Ansiedelungen wie zum Beispiel in der Vergangenheit, das Gymnasium nach Stadtbergen zu ziehen.“ Weiter wird argumentiert, dass das Gewerbegebiet das Gesicht der Kommune stark verändern würde. „Wir sind eine flächenarme Gemeinde und können uns nicht leisten, künftigen Generationen ohne Not die Gestaltungsmöglichkeit zu verbauen“, heißt es auf der Website.

Gewerbegebiet als Chance für heimische Unternehmen

Die Freien Wähler Stadtbergen stellen sich wie die CSU hinter die Pläne für ein Gewerbegebiet südlich der B300. Zum einen sei es deutlich kleiner als das nördlich der B300. Zum anderen werde die Fläche bisher landwirtschaftlich genutzt. Die Sorge um lokale Freizeit- und Naherholungsflächen sehen die Freien Wähler daher als unbegründet an. Das Hauptargument: Heimische Betriebe sollen nicht ins Umland abwandern müssen, um sich vergrößern zu können. Auch Hightech-Firmen könnten unweit der Uniklinik Flächen bekommen. Praktikums- und Ausbildungsplätze für junge Menschen könnten entstehen. Zudem sehen die Freien Wähler sowohl Lage als auch Verkehrsanbindung als gut an. Ein weiterer Vorteil: Die zusätzliche Gewerbesteuer könnte den städtischen Haushalt entlasten.

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