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Bringt Bayern schwäbische Unternehmen um ihren Nachwuchs?
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Bringt Bayern schwäbische Unternehmen um ihren Nachwuchs?

Archivbild: Als eine der ersten unterstützte die HWK Schwaben die Ausbildung Geflüchteter. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Archivbild: Als eine der ersten unterstützte die HWK Schwaben die Ausbildung Geflüchteter. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Seit 2015 erreichten viele Flüchtlinge Bayern und Schwaben. Sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ist eine Mammut-Aufgabe. Die größten Hürden in diesem Prozess stellt derzeit wohl ausgerechnet die Bayerische Staatsregierung auf.

Hunderttausende Flüchtlinge kamen in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland. Für viele von ihnen endete die Reise in Bayern. Um zumindest einen Teil dieser Menschen erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wurden umfangreiche Projekte angestoßen. Bis Ende 2019 sollen insgesamt 60.000 Flüchtlinge und Asylbewerber allein in Bayern in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Für die Wirtschaft birgt dies durchaus Potential. Denn immer häufiger fehlt es den Unternehmen an gut ausgebildeten Fachkräften. Gerade die Ausbildung junger Flüchtlinge stand daher für viele Firmen lange im Fokus – trotz der geringen Planungs-Sicherheit, die Berührungs-Ängste schürte. Im vergangenen Jahr wurde schließlich ein Gesetz erlassen, dass Flüchtlinge bis zu fünf Jahre geduldet werden, wenn sie sich in einer Ausbildung befinden. Ein wichtiger Schritt, der die Entscheidung, einen Flüchtling auszubilden, für viele Unternehmen erleichterte.

Was 2016 noch beschlossen wurde, gilt aber offenbar im Wahljahr 2017 nicht mehr. Der Druck von Rechts wächst. Von der Willkommens-Kultur zum Höhepunkt der Flüchtlings-Welle ist in der allgemeinen politischen Stimmung nur noch wenig zu vernehmen. Ist es das, was die Bayerische Staatsregierung dazu bringt, Flüchtlinge jetzt doch abzuschieben – auch wenn sie bereits einen Ausbildungsplatz haben? Mehrere Medien haben über diese Praxis bereits berichtet. Doch wie hart trifft dies Schwaben?

Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, auf dem Neujahrsempfang der schwäbischen Wirtschaft diese Woche formulierte es so: „Junge Menschen, in deren Ausbildung wir bereits viel Zeit und Geld investiert haben – als Unternehmer, als Steuerzahler – werden entgegen dieses Versprechens abgeschoben. Das war nicht ausgemacht.“

Fest steht, dass diese Praxis der Wirtschaft schadet. Sie verärgert die Unternehmen, die sich bereits für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt engagiert haben. Und sie verunsichert jene, die dies vorhaben. Es ist ein Kurswechsel um 180 Grad, der am Fundament all dessen kratzt, das bereits mühevoll erreicht wurde.

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