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BMF entwickelt Lösung für EU-Richtlinie
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BMF Media Information Technology GmbH

BMF entwickelt Lösung für EU-Richtlinie

Optimaler Reifendruck erhöht die Sicherheit der Verbraucher und schont Umwelt und Geldbeutel. Foto: Fotolia

Ab dem 1. November 2014 muss jedes neue Fahrzeug der Klasse M1 mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Mit diesem Thema beschäftigt sich auch die BMF, als einer der führenden Anbieter individueller Softwarelösungen für die Reifen- und Felgenbranche.

Die BMF Media Information Technology GmbH produziert derzeit Lösungen für die Herausforderungen, vor die ein neuer Gesetzesentwurf zukünftig alle Autofahrer stellt. Seit November 2012 sind in der EU Reifendruck-Kontrollsysteme Pflicht. Die Verordnung gilt für jedes neu auf den Markt kommende Fahrzeug der Klasse M1 (Fahrzeug zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz). Ab dem 1. November 2014 trifft die Vorschrift auch auf jedes neu zugelassene Fahrzeug dieser Klasse zu.

BMF entwickelt neue Lösungen für den Markt

Im Zusammenhang mit diesen anstehenden Änderungen arbeitet die BMF in Augsburg zusammen mit anderen namhaften Herstellern von Reifendruck-Kontrollsystemen – wie zum Beispiel Schrader, Alligator, HUF und VDO. Mit Hilfe der gegenwärtig entwickelten Software kann nun sofort in der Werkstatt überprüft werden, welches Fahrzeugmodell im Bereich der Erstausrüstung mit jeweils welchem System ausgestattet ist. So lässt sich beispielsweise feststellen, ob ein Ersatzmarktsensor ein Originalteil ersetzen kann. Vorgestellt wird die hauseigene RDKS-Lösung ab Mai 2014, auf der internationalen Fachmesse REIFEN 2014 in Essen.

Was der Verbraucher wissen sollte

Drei Aspekte sind für den Verbraucher zentral: Zuerst ergibt optimaler Luftdruck perfekten Grip und führt zu erhöhter Sicherheit. Zweitens wird durch den richtigen Luftdruck zudem Kraftstoff gespart und dadurch die Umwelt geschont. Und drittens erhöht optimaler Luftdruck auch die Reifenlebensdauer.

Neue Herausforderungen für Industrie und Handel

Industrie und Handel müssen sich auf die Neuerungen einstellen. Die Gesetzesregelung ist technologieneutral: Es gibt keine Vorschriften, ob direkte oder indirekte Reifendrucküberwachungssysteme zu nutzen sind. Bei direkten Systemen wird tatsächlich der Luftdruck im Reifen gemessen. Dazu wird ein Sensor entweder im Gummi oder im Ventil installiert, der die Daten per Funk an einen Empfänger im Fahrzeuginneren übermittelt. Der Fahrer bekommt den exakten Luftdruck jedes Reifens im Cockpit angezeigt. Die Stromversorgung erfolgt durch eine integrierte Batterie. Indirekte Systeme erfassen die Rotation der einzelnen Räder, etwa über die ABS-Sensoren. Verliert ein Reifen an Luft, wird der Reifenumfang geringer, und der Reifen muss sich im Vergleich zu den anderen schneller drehen. Weil die ABS-Elektronik die höhere Rotation erkennt, kann dies dem Fahrer angezeigt werden.

Neuregelung bringt Konsequenzen für Werkstätten

Reifendruck-Kontrollsysteme mit direkt messenden Sensoren gibt es seit circa zehn Jahren. Der Umgang mit diesen Systemen ist also bekannt. Dennoch wird die neue Gesetzeslage den Anteil mit RDKS ausgestatteter Fahrzeuge in sehr kurzer Zeit massiv ansteigen lassen. Die Neuregelung ist mit großen Auswirkungen auf den Reifenservice beziehungsweise die Prozesse in den Werkstätten verbunden. Die Einführung der RDKS-Pflicht birgt für den Handel also Chancen und Risiken. Die Chancen sind vor allem dann zu sehen, wenn die Vorbereitung auf das Thema gelingt. Die Einführung der begleitenden Technologien ist zukunftsweisend dafür, dass das Handling der RDKS-Pflicht machbar wird. 

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