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„Big Data“: Kein Hype, sondern Wachstumstreiber
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vbw Zukunftsrat in Augsburg

„Big Data“: Kein Hype, sondern Wachstumstreiber

Die Redner der gestriegn vbw Zukunftsrat Veranstaltung. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Zu viel, zu groß, zu komplex – das sind keine Nachteile, sondern Chancen, findet der Zukunftsrat Bayern. Wie „Big Data“ Schwabens Unternehmen weiter auf Erfolgskurs hält, veranschaulichten die Referenten gestern Vormittag im Technologiezentrum Augsburg (TZA).

Die Digitalisierung ist kein fester Baustein in unserem Alltag, sondern vielmehr ein wachsendes Instrument. Sie bietet in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen enormes Potenzial und ist hier nicht mehr wegzudenken. Doch je mehr vernetzte Geräte miteinander kommunizieren, desto größere Datenmengen werden ausgetauscht – die „Big Data“. Diese sind ein zentraler Faktor der digitalen Zukunftsmärkte, bergen jedoch ein Problem.

Rund 100 Gäste begrüßte die vbw in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Wie Big Data Schwaben weiter an der Spitze hält, erfahren Sie hier.

Zukunftsrat: Big Data gerade für Schwaben wichtig

Für herkömmliche Auswertungsmethoden ist Big Data oftmals zu groß. „Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft hat auf Basis der vbw Studie ‚Big Data im Freistaat Bayern – Chancen und Herausforderungen‘ konkrete Handlungsempfehlungen in Sachen Big Data entwickelt“, erklärte Dirk Pollert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., den rund 100 Gästen im TZA. „Ziel ist es, unseren Unternehmen einen Leitfaden für die Digitalisierung und Big Data zu geben.“ Selbstlernende Produktions- und Logistikprozesse oder auch autonomes Fahren könnten ohne Big Data nicht verwirklicht werden. Darum sei gerade für Schwabens Unternehmen das Thema wichtig. „Unsere Spitzenstellung müssen wir Tag für Tag verteidigen“, so Pollert.

Im Gespräch mit Michael Astor und Prof. Dr. Dirk Heckmann. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das kann Big Data

Wer Big Data also auswerten kann, dem stehen die Türen zu komplexen Inhalten offen. So können unterschiedliche Daten(typen) gleichzeitig analysiert, auf Anomalien überprüft und in einen Kontext gestellt werden. Das sich daraus ergebende Bild macht versteckte Potenziale sichtbar – in Rekordzeit. Denn nicht nur die Datenmengen wachsen, auch die Übertragungs-Geschwindigkeit wird kontinuierlich gesteigert. Der vbw Zukunftsrat fasst Big Data daher unter den fünf Vs „Volume, Velocity, Variety, Veracity, Value“ zusammen.

Best-Practice-Beispiele: KUKA und Soley begegnen Big Data

Doch wie können Unternehmen diese wirtschaftlichen Vorteile für sich nutzen? Im Rahmen der Veranstaltung „Was Bayern morgen braucht: Zukunft digital – Big Data“ in Augsburg gaben die Experten des Zukunftsrats einen Einblick in ihre Analyse. Unter den Rednern fanden sich unteranderem Michael Astor, Partner der Prognos AG, und Prof. Dr. Dirk Heckmann, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht an der Universität Passau. Sie standen den Teilnehmern und Stephanie Ammicht, Geschäftsführerin der vbw Schwaben, Rede und Antwort. Als Best-Practice-Beispiele stellten Dominik Bösl, Corporate Innovation Manager KUKA AG, und Maximilian Kissel, Geschäftsführer der Soley GmbH, ihre Fortschritte auf dem Gebiet Big Data vor.

 

 

vbw und TU München im Vorsitz des Zukunftsrats

„Im Zukunftsrat stellen hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ihr Wissen zur Verfügung“, erläuterte Pollert. „Eine Zusammenarbeit dieser Art ist einmalig in Deutschland.“ Der Zukunftsrat wurde im Mai 2014 von vbw Präsident Alfred Gaffal initiiert. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Technischen Universität München, Professor Wolfgang A. Herrmann, hat er den Vorsitz des Gremiums.

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