Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen

bfz: Mit Unterstützung zum besten Azubi-Abschluss

Wer kann sich schon „Bester Auszubildender im Berufsfeld Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Zerspanungsmechanik 2019 in Augsburg und Nordschwaben“ nennen? Amran Amirzada, ein Auszubildender der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in Augsburg, trägt seit Herbst 2019 diesen Titel. Und er hat noch große Pläne.

Amran Amirzada absolvierte von 2017 bis 2019 seine Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) im bfz Augsburg. BaE in der integrativen Form, das heißt komplett an einer außerschulischen Einrichtung durchgeführt, ist eine besondere Art der Ausbildung. Diese wird in diesem Fall durch das Jobcenter der Stadt Augsburg gefördert. Dieses Modell der Lehre unterstützt Jugendliche beim Einstieg in eine reguläre Erwerbstätigkeit. Sozialpädagogen begleiten sie vom Start der Ausbildung bis zur Prüfung vor der zuständigen Kammer. Die Ausbilder und Lehrkräfte führen im bfz Augsburg die praktische Ausbildung durch, bieten Stützunterricht an und greifen so bei Schwierigkeiten in der Berufsschule unter die Arme.

Amran Amirzadas schulische Laufbahn

Ursprünglich kam Amran Amirzada 2014 mit seiner Familie aus Afghanistan. In Deutschland angekommen, besuchte er die Mittelschule und absolvierte 2017 den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Dieser sollte die Chancen auf eine Lehrstelle verbessern.

Gleich im Anschluss an seinen Schulabschluss begann er seine praktische Ausbildung im Kompetenzzentrum Metall des bfz Augsburg. Sein Stützunterricht fand regelmäßig einmal wöchentlich, zusätzlich zur Berufsschule statt. Hier bekam er verschiedenste Lerntechniken an die Hand und vertiefte sein Fachwissen. Wenn beispielsweise Winkelfunktionen auf dem Lehrplan standen, war Amran Amirzada für jegliche Unterstützung dankbar. 

Auf den richtigen Beistand kommt es an

Doch nicht nur die fachliche Stütze verhilft einem Jugendlichen zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Wichtig sind die konstanten Ansprechpartner, die auch die außerschulischen Probleme besprechen und durch so manches Motivationstief helfen. So wurde Amran Amirzada von seinen Ausbildern und seiner sozialpädagogischen Begleiterin, Sabine Pelzer, dazu motiviert, nach der Ausbildung auf die Berufsoberschule (BOS) zu gehen, um sein Abitur zu machen. Denn sie erkannten sein Potenzial sofort. „Bei manch auftretenden Problemen, wie Unterlagen des Jobcenters zu verstehen, Behördengänge erfolgreich zu meistern oder Bewerbungen für ein Praktikum zu schreiben, half mir Frau Pelzer immer und an jeder Stelle“, sagt Amran Amirzada.

„Wenn das Interesse da ist, ist alles machbar“

Sein gewählter Ausbildungsberuf „Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Zerspanungstechnik“ ist fordernd. Die Ausbildung umfasst das Arbeiten mit sogenannten spanabhebenden Maschinen. Dies können sowohl konventionelle Dreh- und Fräsmaschinen, als auch computergesteuerte CNC Maschinen sein. Überall, wo Späne fallen, werden die Fachkräfte eingesetzt, um einzelne Bauteile oder Baugruppen für beispielsweise den Maschinen- oder Fahrzeugbau herzustellen. Und Amirzada arbeitete am liebsten an der konventionellen Drehmaschine. „Eine Fachkraft für Metalltechnik muss gut mit Zahlen umgehen können. Die Mathematik kann man lernen. Man sollte keine Angst haben, wenn man einiges noch nicht kann. Als ich hier ankam, konnte ich auch noch nicht viel. Aber wenn das Interesse da ist, ist alles machbar“ ermutigt Amran Amirzada andere Schüler und zukünftige Azubis.

Mit dem Abschluss der Prüfung hat Amran Amirzada den Grundstein für seinen weiteren Weg gelegt. Derzeit besucht er die Berufsoberschule in Augsburg. Und seine Pläne für seine berufliche Zukunft gehen weiter: Nach dem Abitur möchte er eine Ausbildung im Bereich Informatik beginnen.

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