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Bezirk Schwaben gibt Broschüre für Menschen mit Behinderung heraus
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Bezirk Schwaben

Bezirk Schwaben gibt Broschüre für Menschen mit Behinderung heraus

 Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert mit dem Flyer zum Fahrdienst, Foto: Bezirk Schwaben

Deutsche Sprache – schwere Sprache: Viele Menschen tun sich schwer, alles, was um sie herum gesprochen und geschrieben wird, zu verstehen. Besonders betroffen sind Menschen mit einer Behinderung oder Menschen mit Lese- und Schreibschwächen.

Im Moment liest sich die Broschüre zum Fahrdienst für Menschen mit Behinderung teilweise noch so: „Ziel dieser Hilfe ist es, durch Zahlung einer Pauschale den schwer behinderten Menschen die Nutzung eines Fahrdienstes zu ermöglichen. Somit soll ihnen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft erleichtert werden“. Das ist zwar korrekt, aber nicht für jeden auf den ersten Blick verständlich. Viele Menschen sehen nur Buchstabensalat in den Zeitungen und lesen Behördendeutsch auf Formularen. Mit der so genannten „Leichten Sprache“ könnte man vieles verständlicher ausdrücken.

Leichte Sprache rückt immer mehr in das Bewusstsein

Nicht so kompliziert dank „Leichter Sprache“ - das ist jetzt auch ein Ziel beim Bezirk Schwaben. Die Idee zur Leichten Sprache stammt aus Skandinavien, England und den USA und reicht in die 1970er Jahre zurück. Die Leichte Sprache rückt nun auch in der Bundesrepublik in das Bewusstsein. Der schwäbische Bezirkstag stimmte einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu, leichte Sprache auch beim Bezirk Schwaben umzusetzen: „In Bayern sind die Bezirke mit ihren originären Aufgaben in der Eingliederungs-Hilfe aufgefordert, beispielhaft voranzugehen und initiativ zu werden“, so die Bezirksrätinnen Barbara Holzmann und Kirsi Hofmeister-Streit.

Menschen mit Behinderung Zugang zu Informationen erleichtern

"Nur wer ein Angebot kennt und versteht, kann es auch nutzen", betont Bezirkstags-Präsident Jürgen Reichert, "wir sind eine Informations-Gesellschaft. Deswegen müssen wir vorbildhaft natürlich auch Menschen mit Behinderung den Zugang zu Informationen erleichtern. Wichtig ist, dass wir, die wir ja viele Informationen für diese Zielgruppen haben, diese dann auch so aufarbeiten, dass Menschen mit Behinderung sie erfassen können“. Leichte Sprache gehöre zu Inklusion und Barrierefreiheit, so Reichert.

Texte müssen durch Menschen mit Behinderung geprüft werden

Als erstes Projekt ist derzeit die Broschüre zum Fahrdienst in der Übersetzung in leichte Sprache. „Allerdings ist leichte Sprache nur auf den ersten Blick leicht“, so Reichert. Neben den speziellen Kenntnissen sollten die Texte auch geprüft werden durch Menschen mit Behinderung. Dazu greift der Bezirk Schwaben nun auf Fachwissen aus den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zurück, „damit unterstützen wir diese Initiativen auch durch unsere Aufträge“, erläutert Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert.

Die Broschüre zum Fahr-Dienst kann beim Bezirk Schwaben in elektronischer Form angefordert werden oder zum Herunterladen im Internet. Gedruckt liegt sie ab März vor. Kontakt: Bezirk Schwaben, Pressestelle, Hafnerberg 10, 86152 Augsburg, Telefon 0821 3101-241, E-Mail: pressestelle@bezirk-schwaben.de, Internet: www.bezirk-schwaben.de.

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