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Kommentar zum Trainerwechsel beim FC Augsburg

Besser jetzt als später

Dirk Schuster. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die Trennung von Dirk Schuster deutet auf eine funktionierende Fehlerkultur beim Fußball-Bundesligisten FC Augsburg hin.

Hoppala, was ist denn da passiert? Der FCA hat seinen Trainer entlassen. Vorzeitig und ohne Vorwarnung. FCA: War das nicht jener unkonventionelle Fußball-Erstligist, bei dem dereinst die Übungsleiter Luhukay und Weinzierl eine Bestandsgarantie auf ihren Job hatten, egal wie die Saison läuft? Naja, viele Märchen beginnen mit „Es war einmal…“

Was dem derzeit 13.-Plazierten im Oberhaus des deutschen Fußballs passiert ist, kennen wir aus den Führungsetagen der Wirtschaft nur zu Genüge: Da wird eine Spitzenkraft von der Konkurrenz abgeworben. Sei es, um den Wettbewerber zu schwächen. Sei es, um eigene Lücken dringend zu schließen. Sei es, um die dort gezeigten Talente und Stärken ins eigene Team zu importieren. Derlei geht öfter schief, als man öffentlich wahrnimmt. Selbst ein Ignacio Lopez hat es seinerzeit nicht vermocht, sein bei GM/Opel gezeigtes Können im positiven Sinne 1:1 und nachhaltig auf VW zu übertragen.

Die zur aktuellen Trennung von Dirk Schuster seitens des Vereins nunmehr kommunizierten „unterschiedliche Auffassungen über die weitere sportliche Ausrichtung und die Art und Weise, wie der FCA Fußball spielen will“ mögen als verbindliche Phrase akzeptabel sein. Man kennt derlei ja aus Arbeitszeugnissen.

Gleichwohl, das ahnt jede erfahrene Führungskraft, müssen die wahren Gründe tiefer liegen. Denn eine solche Divergenz bei Auffassungen entwickelt sich nicht innerhalb von 13 Spieltagen – der Keim dafür muss schon vorher existiert haben. Da haben sich viel wahrscheinlicher beide Seiten geirrt, was die Transfer-Möglichkeiten des trainerischen Erfolgs von einer Mannschaft zur anderen angeht. Was, wie jede erfahrene Fußballfachkraft weiß, schon öfter vorgekommen – und mitunter auch ausgeblieben ist. Man denke nur an die Befürchtungen, dass es den geschätzten Markus Weinzierl in Schalke recht früh erwischen würde. Früher jedenfalls als seinen Nachfolger.

Was für die Führungsqualitäten des FCA-Managements spricht: Offenbar funktionieren sowohl die Fehlerkultur wie die inhaltliche Tiefe der Feedback-Gespräche. Denn der Trennungs-Schritt erfolgte, bevor Druck von außen den Verein unter Zugzwang brachte und bevor ein überkritischer Tabellenstand keinen anderen Ausweg ließ. So gesehen mag der FCA sein Image als sichere (Trainer)Bank verloren haben. Mangelnde Entscheidungsfreude jedoch braucht er sich nicht vorwerfen zu lassen.

von Ulrich Pfaffenberger

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