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Benzin

Benzin

Angebliche Versorgungs-Engpässe und schwindelerregend hohe Preise: Das Thema Benzin sorgt für Aufruhr in der Region Bayerisch-Schwaben. Nun kommt Kritik an den Mineralöl-Konzernen aus Politik und Wirtschaft.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) kritisiert öffentlich die Entwicklung der Benzin-Preise vor den Oster-Feiertagen. Der Präsident des BVMW, Mario Ohoven, erklärt hierzu: „Die Preis-Steigerungen bei Benzin und Diesel haben die Schmerz-Grenze für Betriebe und Bürger überschritten. Wer den Behauptungen der Mineralöl-Konzerne Glauben schenkt, die hohen Preise auf den Rohstoff-Märkten zwängen sie zu Preis-Erhöhungen, glaubt auch an den Osterhasen. Die Bundesregierung muss dieser Preis-Treiberei endlich einen Riegel vorschieben.“

Der BVMW zu den hohen Benzin-Preisen: Bundesregierung handelt widersprüchlich

Der BVMW warf außerdem der Bundesregierung widersprüchliches Handeln in Bezug auf die Benzin-Preise vor. Auf der einen Seite kritiesiere die Regierung die hohen Benzin-Preise, gleichzeitig kassiere sie bei der Mineralöl-Steuer kräftig mit. „Wenn die Regierung die Betriebe und Bürger, darunter Millionen Berufspendler, tatsächlich entlasten will, kann sie das beim Sprit unter Beweis stellen. Die Mineralöl-Steuer, auf die ja noch die Mehrwertsteuer erhoben wird, gehört sofort gesenkt“, so Ohoven weiter.

Verkehrsminister Ramsauer: „Osterpanik war unnötig“

Doch nicht nur die steigenden Benzin-Preise, sondern auch die von den Mineralöl-Konzernen vermeldeten Versorgungs-Engpässe an den Ostertagen geraten zunehmend in die Kritik. Der Bundesverkehrs-Minister Peter Ramsauer griff die Panikmache der Mineralöl-Konzerne scharf an: „Die Osterpanik der Mineralöl-Konzerne war unnötig. Statt die Autofahrer zu verunsichern, sollten sich die Ölmultis lieber um eine ausreichende Versorgung kümmern“, so Ramsauer gegenüber der BILD. „Die Mineralöl-Wirtschaft hat dieselbe Schuldigkeit wie alle Unternehmer“, sagte Ramsauer. „Jeder Kaufmann muss schauen, dass er genug Ware hat - auch zu Ostern."

Benzin-Knappheit in der Region

Laut Berichten der Augsburger Allgemeinen ist in der Region das Super-Benzin tatsächlich knapp geworden. In Donauwörth, Neuburg, Friedberg und Kissing sei an einigen Tankstellen das Benzin ausgegangen. Auch der ADAC kritisierte derweil die Mineralöl-Konzerne und deren Vorratspolitik: „Das grenzt schon an Sprit-Sozialismus wie in der Planwirtschaft. Die Anbieter müssen endlich Angebot und Nachfrage zusammenbringen“, so der ADAC-Präsident Peter Meyer.

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