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bayme vbm Krankenstand in der M+E-Industrie
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bayme vbm

bayme vbm Krankenstand in der M+E-Industrie

Es gab im Jahr 2010 mehr Kranke als im Vorjahr in der bayerische M+E-Industrie. Dennoch ist die Quote auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Der Krankenstand in der bayerischen Metall- und  Elektroindustrie hat sich 2010 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Das geht aus einer Mitglieder-Befragung der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm hervor. Demnach stieg die Krankenstandsquote von 3,8 Prozent im Jahr 2009 auf 4,1 Prozent. „Absolut gesehen befindet sich die Fehlzeitenquote damit immer noch auf niedrigem Niveau. Noch im Jahr 2001 lag die Quote bei 5,0 Prozent“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm.

Grund ist die unterschiedliche Belastung

Eine Erklärung für den leichten Anstieg im letzten Jahr sieht der Hauptgeschäftsführer in der unterschiedlichen Belastung der Arbeitnehmer in den beiden Jahren: „Im Krisenjahr 2009 gab es aufgrund von Kurzarbeit und den Abbau von Arbeitszeitkonten den niedrigsten Krankenstand seit Beginn unserer Erhebung in den 90er Jahren. 2010 hat sich dann die stark anziehende Konjunktur bemerkbar gemacht.“

Krankenquote ist abhängig von der Branche

Am höchsten sind die Fehlzeiten generell in jenen Branchen der Metall- und Elektroindustrie, in denen körperlich anstrengende Tätigkeiten verrichtet werden. Im Bereich der Metallerzeugung und -bearbeitung lag die Quote 2010 beispielsweise bei 5,7 Prozent. Dagegen verzeichnete die Elektronikbranche eine Krankenstandsquote in Höhe von 3,3 Prozent.

Unternehmen und Beschäftigte können Quote niedrig halten

Der demografiebedingt steigende Anteil älterer Erwerbspersonen an den Belegschaften stellt laut Brossardt eine Herausforderung dar. „Es sind Anstrengungen von allen Beteiligten – von Unternehmen wie Beschäftigten –nötig, um den Krankenstand weiter so niedrig zu halten wie bisher“, so Brossardt.

Fehltage kosten die Unternehmen viel Geld

Die Krankheitsquote von 4,1 Prozent bedeutet, dass 2010 jeder Arbeitnehmer im Schnitt an 10,4 Tagen, also gut zwei Wochen, fehlte. Für die gesamte bayerische M+E-Industrie sind dadurch im letzten Jahr Kosten für Entgeltfortzahlungen in Höhe von etwas über einer Milliarde Euro entstanden.

www.bayme.de, www.vbm.de, www.ibw-bayern.de