Öffentlicher Nahverkehr

Bayern unterstützt ÖPNV mit Millionenpaket auch in Augsburg

Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg. Foto: Ruth Plössl/Stadt Augsburg
Die 2. Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Weber, zeigte sich mit dem ÖPNV Gipfelgespräch in München zufrieden. Die finanzielle Unterstützung soll es erleichtern, Schwachstellen in der vergangenen Tarifreform zu beheben.

„Konkrete Verbesserungen für den Augsburger Verkehrsverbund (AVV) sind ein wichtiges Ergebnis, das beim ÖPNV-Gipfelgespräch zwischen der bayerischen Staatsregierung und den Kommunen in Bayern erzielt wurde“, erklärte Eva Weber nun nach dem Gipfeltreffen in der bayerischen Landeshauptstadt.

Da Weber als Wirtschaftsreferentin auch für den öffentlichen Nahverkehr in Augsburg zuständig ist, hat sie an diesem Termin in München teilgenommen. Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart hätten, so Weber, „eine deutliche Ausweitung des finanziellen Engagements zur Umsetzung von Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr angekündigt“.

Bayerische Verkehrsbünde finanziell unterstützt 

Nicht mehr nur der Münchener Verkehrsverbund (MVV), sondern auch die anderen Verkehrsverbünde aus Bayern würden für die Dauer von fünf Jahren mit einem Millionenpaket ausgestattet. So sollen Verbesserungen für die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs effektiv gestaltet werden können. „Das ist das richtige Signal aus München, mit dem wir nun konkret arbeiten können. Und es passt zu den von uns ohnehin verfolgten Anstrengungen, erkannte Schwachpunkte der Tarifreform auszuräumen oder nachzubessern. Die externe Begleitung zur Erhebung von Verbesserungspotenzialen habe ich bereits veranlasst“, erklärte Eva Weber weiter.

Unterstützung des Freistaates „Gold wert“

Wie sie weiter ausführte, hat die Staatsregierung nun nochmals bekräftigt, dass der Einstieg in ein bayernweites 365-EuroTicket mit einem Angebot für Jugendliche und Auszubildende begonnen werden soll. „Mein Ziel ist es, den ÖPNV in der Stadt so attraktiv wie möglich zu gestalten. Da der öffentliche Personennahverkehr aber sehr kostenintensiv ist – für jeden Euro, der von den Fahrgästen bezahlt wird, legt die öffentliche Hand einen weiteren Euro obendrauf – sind die finanziellen Hilfestellungen des Freistaates im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert“, sagte die Zweite Bürgermeisterin abschließend zur Sitzung.

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Da Weber als Wirtschaftsreferentin auch für den öffentlichen Nahverkehr in Augsburg zuständig ist, hat sie an diesem Termin in München teilgenommen. Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart hätten, so Weber, „eine deutliche Ausweitung des finanziellen Engagements zur Umsetzung von Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr angekündigt“.

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