Bayern international wettbewerbsfähig

Bayern international wettbewerbsfähig

Die bayerischen Warenexporte nahmen im Jahr 2000 um 13,7 Prozent auf das neue Rekordniveau von 175,2 Milliarden Mark zu. Die bayerischen Importe stiegen sogar um 19,2 Prozent auf 155,8 Milliarden Mark.

"Auf den internationalen Märkten hat sich die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft somit gut behauptet", betont Dr. Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (IHKT). Die wichtigsten Daten hat der IHKT jetzt in der zweisprachigen Dokumentation "Der Außenhandel Bayerns 2000" zusammengefasst.

Mit einem Anteil von 19 Prozent am Gesamtexport Deutschlands steht Bayern nach Nordrhein-Westfalen (23 Prozent) und Baden Württemberg (21 Prozent) an dritter Stelle unter den Bundesländern. Bei den Importen nimmt Bayern mit 17 Prozent nach Nordrhein-Westfalen mit 24 Prozent den 2. Platz ein.

Wichtigster Handelspartner Bayerns waren auch im Jahr 2000 die USA. Die Unternehmen exportierten Waren im Wert von 25,1 Mrd. Mark in die USA und importierten Waren im Wert von 16,4 Milliarden Mark aus den USA. Den zweiten Platz bei den bayerischen Ausfuhren belegte Italien mit 15,8 Milliarden Mark gefolgt von Frankreich mit 15,6 Milliarden Mark. Von den wichtigeren bayerischen Absatzländern verzeichneten vor allem die mittel- und osteuropäischen Länder hohe Zuwachsraten. So kletterten die Ausfuhren nach Russland um 40 Prozent, nach Tschechien um 26 Prozent und nach Ungarn um 20 Prozent nach oben. Unter den wichtigsten Absatzmärkten Südostasiens sticht China hervor. Die bayerischen Ausfuhren dorthin nahmen im Jahr 2000 um 76 Prozent auf 4,1 Milliarden Mark zu.
"Rechnet man zu China die bayerischen Exporte nach Hong Kong dazu, die um 40 Prozent stiegen, dann hat der Wirtschaftsraum China/Hong Kong zum ersten Mal Japan als wichtigsten Absatzmarkt in Südostasien überholt", betont Dörfler.

Die Dokumentation "Der Außenhandel Bayerns 2000" in Deutsch und Englisch kann kostenlos bei allen bayerischen Industrie- und Handelskammern bestellt werden.

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