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Bau einer Einrichtung für Asylbewerber in Augsburg
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Alternative für Deutschland, Kreisverband Augsburg

Bau einer Einrichtung für Asylbewerber in Augsburg

 Thomas Lis (AfD) setzt sich für Asylbewerber ein. Foto: AfD, Kreisverband Augsburg

Aufgrund der immer größer werdenden Anzahl an Asylbewerbern in Bayern, muss nun auch Augsburg handeln. Im Zuge der Aufforderung durch die Stadtratsfraktion AfD hat der Stadtrat am Montag, den 9. September 2014, die Pläne für eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber präsentiert.

von Miriam Glaß, Online-Redaktion

Nachdem die bayerische Staatsregierung über die Schaffung von Erstaufnahmeeinrichtungen in allen Regierungsbezirken informiert hatte, verlangte die Augsburger Stadtratsfraktion AfD von OB Gribl, entsprechende Maßnahmen für eine Einrichtung in Augsburg zu ergreifen. OB Gribl kam der Aufforderung nach und wurde tätig. Am Montag, den 9. September 2014, stellte Augsburgs Oberbürgermeister das genaue Vorhaben im Ältestenrat des Stadtrates vor. Geplant ist der Bau einer Erstaufnahmeeinrichtung am Flugplatz Mühlhausen. Die Stadtratsfraktion AfD zeigte eine positive Reaktion über die aktuellen Pläne. „Angesichts des ungebremsten Zustroms von Flüchtlingen auch nach Augsburg kann hier aufgrund der Anrechnung der Erstaufnahmeplätze auf das den Augsburgern zugewiesene Kontingent an Asylbewerbern und Flüchtlingen für das Stadtgebiet eine deutliche Entspannung entstehen“, erklärte Thomas Lis, Fraktionsvorsitzender der AfD.

Vorteile für Augsburg durch den Bau der neuen Einrichtung

Thomas Lis ist der Meinung, dass durch den Bau einer Erstaufnahmeeinrichtung die Unterbringungsmöglichkeiten für Asylsuchende verbessert werden könnten. „Die menschenverachtende Unterbringung in der Calmbergstraße könnte geschlossen werden“, so der Fraktionsvorsitzende der AfD. Außerdem würde dies für die Augsburger Bürgerinnen und Bürger zur Folge haben, dass keine neuen Gemeinschaftsunterkünfte, wie in der Ottostraße oder in Lechhausen, mehr nötig wären. Aktuell befinden sich rund 1.000 Asylbewerber in Augsburg. Durch die neue Einrichtung könnte sich die Zahl bis auf die Hälfte senken. „Dazu muss man wissen, dass die Erstaufnahme nur eine Durchgangsstation mit amtlichen Einrichtungen ist, wo neue Flüchtlinge nur einige Tage verbringen, bevor sie auf die normalen Unterbringungen in ganz Schwaben verteilt werden. Diese Menschen, die oft noch traumatisiert sind, werden erfahrungsgemäß die Einrichtung in diesen wenigen Tagen kaum verlassen“, erläuterte Thomas Lis.

Erstaufnahmeeinrichtung ist keine Dauerlösung

Jedoch darf die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende nicht als Dauerlösung angesehen werden, sondern als Lösung für die aktuelle Lage. Es ist zu erwarten, dass die Flüchtlingszahlen in Deutschland und Bayern noch weiter in die Höhe steigen werden. „Angesichts der weltpolitischen Lage und der weiterhin wirtschaftlichen Attraktivität Deutschlands ist mit einer weiteren Verschärfung der Situation auch in Augsburg zu rechnen. Davor verschließen aber viele noch die Augen. Es werden hier noch viele große Herausforderungen auf uns zukommen, wenn hier nicht umgehend gute Lösungen gefunden werden“, betont Lis.