Pendler

Bald mehr Züge für München-Pendler aus Augsburg und Umgebung

Zug hält am Augsburger Hauptbahnhof. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Wer nach Feierabend den Zug von München nach Augsburg nehmen möchte, hat oft mit überlasteten Zügen zu kämpfen. Der Fahrgastverband PRO BAHN konnte nun verkünden, dass die Kapazitäten erweitert werden.

Die Züge, die ab Nachmittag von München in Richtung Mering, Kissing und Augsburg fahren, sollen Verstärkung bekommen. Der erklärte der Fahrgastverband PRO BAHN vor Kurzem erfreut. Konkret werden die Züge ab München Hauptbahnhof um 16:01, 17:02, 18:35 und 19:02 Uhr jeweils um einen Triebwagen ergänzt. Damit stehen bei jeder Fahrt über 200 Sitzplätze mehr zur Verfügung. Der Zug ab München um 17:16 Uhr wird auf Doppelstockwaggons umgestellt und hat dann ebenfalls 150 Sitzplätze mehr als bisher.

Mehr Spielraum in überfüllten Zügen

„Wir sind der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG sehr dankbar, dass sie hier die Kapazität erweitert.  In diesen Zügen haben wir schon beim planmäßigen Betrieb eine größere Zahl stehender Fahrgäste. Bei größeren Verspätungen sind die Züge regelmäßig heftig überfüllt“, so Jörg Lange, der sich beim Fahrgastverband um den Fugger-Express kümmert und auch Mitglied im Landesvorstand von PRO BAHN ist. „So entsteht jetzt bei den vollsten Zügen der Strecke etwas Spielraum, das war dringend nötig.“ Der Dank gelte aber auch der DB Regio Allgäu-Schwaben, die die Erweiterungen überhaupt möglich gemacht habe.

Regionalisierungs-Mittel des Bundes für den Fugger-Express

Der Fahrgastverband PRO BAHN führt seit 2010 regelmäßige Fahrgastzählungen im Fugger-Express durch. Vor drei Jahren wurden die Kapazitäten für die Pendler das erstmals erhöht. Über 3.300 Pendler aus der Region hatten die Landtagspetition „Mehr Platz im Fugger-Express“ dafür unterzeichnet. Als Resultat wurde bei den damals am stärksten überlasteten Zügen aufgestockt. Doch auch danach dokumentierte der Verband durch neue Zählungen Platzbedarf. PRO BAHN forderte die BEG dazu auf, dies zu beheben. Die Eisenbahngesellschaft und Bayern kamen der Forderung nach. „Der Freistaat setzt die Regionalisierungs-Mittel des Bundes hier an der richtigen Stelle ein“, ist Lange überzeugt.

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