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AWO Schwaben ist gut aufgestellt
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AWO

AWO Schwaben ist gut aufgestellt

 Heinz Münzenrieder wurde zum Vorsitzenden des Präsidiums der AWO Schwaben wiedergewählt. Foto: Schmid Media

AWO, die schwäbische Arbeiterwohlfahrt, geht es gut. Bei der Bezirkskonferenz in Stadtbergen präsentierte sich die AWO wirtschaftlich erfolgreich.

Personell gerüstet und wirtschaftlich erfolgreich. So präsentierte sich die schwäbische Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schwaben auf ihrer Bezirksversammlung in Stadtbergen (bei Augsburg). Dr. Heinz Münzenrieder behält zudem das Vertrauen seiner Mitglieder. Er wurde Dr. Heinz Münzenrieder als Vorsitzender des Präsidiums wiedergewählt. Seit 25 Jahren führt er die AWO bereits. Trotz zahlreicher Investitionen in Millionenhöhe schrieb die AWO in den vergangenen Jahren stets schwarze Zahlen. Für den Verband sind schwabenweit knapp 3000 Mitarbeiter hauptamtlich und ebenso viele ehrenamtlich tätig.

Münzenrieder setzt sich für Krippenplatz ein

„Mir gefällt es, hier Sozialpolitik nicht nur verbal, sondern aktiv vor Ort zu betreiben“, sagte Münzenrieder. Vehement setzte er sich in Anbetracht der Diskussion um das Betreuungsgeld dafür ein, dass der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab August 2013 erhalten bleibt. Münzenrieder unterstrich auf der Konferenz, die im neuen Haus der Familie neben der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes in Stadtbergen stattfand, eine langjährige Forderung der AWO, endlich die rechtsextreme NPD zu verbieten. „Das sind wir schon unserem Gründungsvorsitzenden Clemens Högg schuldig, den die Nazis im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordeten.“

Es wird viel investiert

Der AWO-Vorstandsvorsitzende Eberhard Gulde berichtete, dass der Verband sehr solide wirtschafte. Im Vorjahr betrug der Umsatz rund 100 Millionen euro. Die vergangenen Jahre schloss die schwäbische AWO jeweils mit einem Plus ab. Dabei investierte die AWO allein in den vergangenen vier Jahren 67 Millionen Euro in neue und bestehende Immobilien. In den nächsten fünf Jahren will die AWO weitere 42 Millionen Euro für Baumaßnahmen und Sanierungen ihrer Einrichtungen ausgeben. Die Wirtschaftlichkeit sei für die AWO jedoch kein Selbstzweck: Gutes könne man nur dank einer wirtschaftlich soliden Grundlage tun. Gulde: „Bei allen betriebswirtschaftlichen Erfordernissen stehen soziale Verantwortung und die Orientierung am Gemeinwohl im Vordergrund. Soziale Arbeit zur vollsten Zufriedenheit der Kunden: Das ist unser Ziel.“

Aus dem Ruder gelaufen

Gastredner Ernst Prost, Geschäftsführer der Liqui Moly GmbH aus Ulm, kritisierte die zunehmende Ungleichheit in Deutschland: „Wir brauchen Spielregeln für den Turbokapitalismus, der aus dem Ruder gelaufen ist.“ Prost, der aus einfachen Verhältnissen in Kissing stammt, erinnerte sich daran, wie froh er war, als er als Bub mit einem Kinderverschickungsprogramm der AWO im Allgäu kostenlos Urlaub machen konnte. Ermöglicht hat es dem Maurersohn, der in einer Sozialwohnung lebte, die örtliche AWO. Heute lebt Prost auf Schloss Leipheim und unterstützt Bedürftige mit seiner Stiftung.

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