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Augsburgs Bitzer wechseln heute von analog zu digital
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Verkehrspolizeiinspektion Augsburg

Augsburgs Bitzer wechseln heute von analog zu digital

Die Polizei Augsburg erklärt die neuen Blitzeranlagen. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Futuristisch wirken die neuen Säulen an den Straßenkreuzungen: Etwa drei Meter hoch mit drei roten Ringen wachen sie über die Straße und melden Verkehrssünder in Echtzeit, aber nicht 24 Stunden am Tag.

Die grauen Kästen oben an den Ampelanlagen, welche bisher für stationäre Messungen dienten, sollen bald Geschichte sein. An sieben Standorten in Augsburg blitzen die analogen Anlagen Rotlicht-Sünder im Straßenverkehr. Jetzt gibt es drei neue Überwachungs-Anlagen in der Fuggerstadt: Die neuen Blitzer-Säulen von Vitronic.

Polizei investiert 200.000 Euro in neue Blitzer

„Heute beginnt ein neues Zeitalter der Verkehrssicherheit“, erklärt Ralf Bührle, Leiter des Sachbereichs Verkehr. Mit dem „PolyScan Red and Speed“ können nun Rotlicht-Verstöße und Geschwindigkeits-Übertretungen zeitgleich erfasst werden. Dies ermöglichen zwei Kameras und 15.000 Lichtimpulse pro Sekunde. Die Lichtimpulse scannen die Kreuzung kontinuierlich und halten den Verkehrsfluss fest. Überquert ein Auto die Haltelinie bei Rot, wird geblitzt. Kreuzt ein Fahrzeug den Kontroll-Bereich zu schnell, lösen die Kamera ebenfalls aus. 200.000 Euro hat die Polizei von ihrem Jahres-Budget dafür ausgegeben. An insgesamt zehn Stationen wird damit nun stationär kontrolliert.

Augsburg digitalisiert Verkehrsüberwachung

Durch die Investition in neue Anlagen möchte die Polizei zum einen das Gefahren-Potenzial vermindern und zum anderen die analoge Verkehrs-Überwachung ablösen. Damit kommt die Polizei in Augsburg zwei der Zielen nach, die im Verkehrs-Sicherheits-Programm 2020 Bayern festgehalten sind. Nachdem bereits bei der Geschwindigkeits- wie Abstands-Messung auf digital umgerüstet wurde, ist nun auch eine digitale Rotlicht-Kontrolle möglich. Gleichzeitig werden Geschwindigkeits-Übertretungen ab einer Entfernung von 75 Metern erkannt. Auch wer bei Gelb beschleunigt, läuft Gefahr, geblitzt zu werden.

Noch immer sechs analoge Blitzer

Aufgestellt wurden die Anlagen bereits in der Friedberger Straße/Sanderstraße, an der B300/AIC 25 und an der Schaezlerstraße/Frölichstraße. Vorbereitet wird derzeit noch die Kreuzung Inverness Allee/Hofrat-Röhrer-Straße. Hier soll die Anlage zum Jahreswechsel online gehen. Der Startschuss für die restlichen drei ist heute Nachmittag gefallen. An sechs weiteren Standorten wird zusätzlich weiter mit Nassfilm geblitzt. Die alten Vorrichtungen gingen 1984 in Betrieb und haben eine recht hohe Ausschuss-Rate. Sie sollen in den kommenden Jahren ebenfalls nach und nach ersetzt werden.

„Wir wollen keine totale Überwachung“

Wie viel mehr Verkehrssünder die Polizei damit erwischen wird, ist noch unklar. Fest steht aber, dass die Standorte nach ihrem Verkehrs-Geschehen ausgewählt wurden. An allen Kreuzungen ist die Polizei regelmäßig mit mobilen Blitzern vertreten. Diese „Unberechenbarkeit“ möchte sich die Polizei weiterhin erhalten: Die neuen Anlagen werden nicht 24 Stunden am Tag betrieben. „Wir wollen keine totale Überwachung des Verkehrsgeschehens“, heißt es vonseiten der Polizei. Aber auch die Themen Ressourcen und Auswertung spielen dabei eine Rolle. Wann geblitzt wird, wird nicht verraten.

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