Startup-Szene

Augsburger Startup setzt sich bei Businessplan Wettbewerb durch

Dr. Klaus Wutz und Dr. Jan-Christoph Wolf von Plasmion. Foto: BayStartUP
Florian Stirner und Daniel Hoffmann. Foto: BayStartUP
Julian von Mendel und Pierre Bambus. Foto: BayStartUP
Startups aus Augsburg, Ingolstadt und Donauwörth konnten sich dieses Jahr mit ihren Ideen durchsetzen. Die Gewinner wurden am 5. März gekürt.

31 Einreichungen aus ganz Bayerisch-Schwaben, Landsberg am Lech und Ingolstadt waren dieses Jahr eingegangen. Das Teilnehmerfeld des Businessplan Wettbewerb Schwaben war so besonders stark. Zu gewinnen gab es mehr als Geld: „Jedes Team, das seinen Businessplan bei uns einreicht, bekommt von einer Expertenjury ein umfangreiches schriftliches Feedback. Damit können die Startups ihren Geschäftsplan dann weiter optimieren. Das Ziel ist, ihre Idee erfolgreich in den Markt zu bringen“, erklärt Markus Schilling, Leiter des Businessplan Wettbewerb Schwaben und Coach bei BayStartUP.

Gewinner: die „elekrtonische Nase“

Den richtigen Riecher bewiesen haben die Gründer von Plasmion. Ihre „elektronische Nase“ bescherte ihnen den ersten Platz. Die Technologie updatet Laborgeräte. Labore können Proben durch „Davorhalten“ direkt messen und andere Analysegeräte damit frei kombinieren. Die Technik ermöglicht es, diese Geräte als „Geruchssensoren“ in der industriellen Prozesskontrolle, der Sicherheitsindustrie oder der medizinischen Diagnostik einzusetzen.

Zuführsystem für Schüttgut auf Platz 2

Platz 2 ging an Hofmann & Stirner. Diese stellen automatisierte Zuführsysteme für die industrielle Anwendung über eigens entwickelte Technologien her. Diese Systeme ermöglichen die systematische und sortierte Zuführung von einer großen Menge von Schüttgut – Kleinstgütern wie Schrauben – in den Herstellungsprozess von Industrieprodukten.

Dritter Platz für weniger Elektromüll

Den dritten Platz belegte das Chip-Produkt von jinvent. Das patentierte Konzept iolinker reduziert Elektromüll. Elektronische Schaltpläne werden durch einen Chip software-programmierbar. Anstatt defekte Produkte zu entsorgen, können größere Teile des Produkts durch Software aktualisiert und repariert werden.

Fazit: Die Starup-Szene ist dynamischer geworden

Die Siegerehrung und Übergabe der Preisgelder in Höhe von insgesamt 2.250 Euro fanden Anfang März in den Räumlichkeiten der HypoVereinsbank in Augsburg statt. Weitere Nominnierte: CryptoTax aus Ingolstadt, hejhej-mats aus Schwangau, Joudid aus Günzburg, Scoobe3D aus Augsburg, Turbonik aus Markt Bissingen, WriterMaker aus Königsbrunn. „Die Startup-Szene in Schwaben ist in den vergangenen Jahren schneller, dynamischer und professioneller geworden. Das zeigen auch die prämierten Unternehmen“, resümierte Robert Schallermayer, bei der HypoVereinsbank Leiter des Firmenkundengeschäfts der Niederlassung Schwaben/Allgäu.

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