Interview

Augsburger Start-up entwickelt Fahrrad-Auto „Hopper“

Das Augsburger Startup Hopper Mobility entwickelt mit dem Hopper einem Hybrid aus E-Bike und Auto. Damit wollen sie den Verkehr revolutionieren. Wir haben nachgefragt, was hinter der Idee steckt und wann der erste Hopper durch die Innenstadt rollt.

Wie entstand die Idee zum Hopper?

Georg Schieren: Die Idee zum Hopper entstand bei einer Reise durch Indien. Dort fiel Martin Halama auf, dass der Verkehr zu großen Teilen aus Tuk Tuk´s, kleinen, dreirädrigen Autorikschas bestand. Er fragte sich, wieso es in nicht auch in Deutschland mehr Angebote für bezahlbare Individualmobilität gibt. Das war der Startpunkt. In seiner Masterarbeit entwickelte er die Idee weiter und es entstand die erste Version des Hoppers.

Was ist Ihre Vision?

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Wir wollen ökologisch nachhaltige, komfortable und praktische Individualmobilität möglich machen und so lebenswertere und gesündere Städte mitgestalten.

Wie kann ich mir den Hopper genau vorstellen? Was unterscheidet ihn von einem Auto beziehungsweise E-Bike?

Der Hopper kann am besten mit einem kleinen Auto verglichen werden. Mit Sitz, Lenkrad, Rückbank, Kofferraum und Wetterschutz. Der Hopper hat nur drei Räder, wodurch er super wendig ist. Dank der Fahrradwegzulassung düsen Fahrende entspannt an Staus vorbei. So vereint der Hopper den Komfort eines Autos mit den Vorteilen eines E-Bikes.

Wie schnell ist der Hopper unterwegs? Kann ich ihn auch aus eigener Kraft antreiben?

Wie auch andere E-Bikes ist der Hopper auf 25Km/h gedrosselt. Zwischen dem Pedalantrieb und den Rädern gibt es keine mechanische Verbindung. Das haben wir so entwickelt, um die Lebensdauer des Hopper zu maximieren. Weniger bewegliche Teile bedeutet auch weniger Verschleißteile. Wenn die Batterie einmal leer ist, kann trotzdem genug Energie erzeugt werden, um trotzdem nach Hause zu fahren.

Kann ich die Batterien des Hoppers an einer herkömmlichen Steckdose wieder aufladen? Wenn ja, wie lange dauert das und wie weit kann ich damit fahren? 

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Die Akkus, die wir verwenden werden, wiegen unter 10 KG und sind herausnehmbar. So kann der Akku entspannt an der eigenen Steckdose und auch sonst überall geladen werden. Das Laden eines Akkus wird wohl zwischen 3 und 4,5 Stunden dauern. Bei der Hopper-Version mit Solarplatte sparen sich Nutzende zusätzlich die meisten Ladenvorgänge, da die Solarplatte pro Stunde in voller Sonne Energie für bis zu 6 zusätzliche Kilometer erzeugen wird.

Eine einzelne Batterie wird eine Reichweite von mehr als 60 km ermöglichen. Es gibt zwei Batteriesteckplätze, also eine maximale Reichweite von über 120 km.

Für wen ist der Hopper gedacht?

Der Hopper ist der perfekte Ersatz für das Auto im urbanen Raum. Momentan wird dieses von den meisten Stadtbewohnenden noch als notwendig erachtet. Dadurch sind C02-Emissionen, Feinstaubbelastung, Lärmbelästigung, und Platzmangel allgegenwärtige Probleme. Mit dem Hopper bieten wir dafür eine Lösung und sprechen ökologisch bewusste Menschen an, die Wert auf Unabhängigkeit und Flexibilität legen. Der Hopper ist als eigenes Fahrzeug für Menschen, die täglich durch die Stadt zur Arbeit pendeln, Kinder von der Kita oder Schule abholen und einkaufen, wie gemacht. Doch auch als Sharing-Version, für die letzte Meile im Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel, für Wocheneinkäufe oder auch, um bei schlechtem Wetter mobil zu sein, ist der Hopper eine bequeme Lösung.

Wie weit sind Sie mit dem Prototyp? Ab wann rechnen Sie mit den ersten Auslieferungen? Und was soll der Hopper kosten? 

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Mit vorherigen Prototypen haben wir das Konzept, das Fahrverhalten, die Steuerung und alle sonstigen relevanten Bereiche testen können. Momentan arbeiten wir an einem Prototyp, der nah am endgültigen Serien-Produkt sein wird. So können wir Probefahrten anbieten und weitere, kundenspezifische Tests machen. Der Prototyp wird voraussichtlich im Mai fertig gestellt sein. Ich freue mich schon sehr auf die Events, bei denen wir den Hopper für neugierige bereitstellen können. Wir sind schon gespannt auf eure Meinungen und Feedbacks. Genauere Infos dazu verbreiten wir über unseren E-Mail Newsletter, die Presse und unsere Social-Media-Kanäle.

Mit den ersten Auslieferungen rechnen wir Mitte 2022. Die ersten Probefahrten werden wir voraussichtlich ab Mai anbieten können. Der Preis ist noch nicht endgültig festgesetzt, wird aber unter 10.000 Euro liegen.

Ist eine Serienproduktion geplant?

Eine Serienproduktion ist geplant. Wir werden mit einer Serie von 500 Stück starten. So haben wir die Möglichkeit, Anpassungen vorzunehmen. Daraufhin wird das Produktionsverfahren weiterentwickelt, um mehr Kapazität zu haben.

Wird der Hopper in Augsburg produziert?

Wo genau die Serienproduktion aufgebaut wird, können wir momentan noch nicht sagen. Die ersten Prototypen und Fahrzeuge werden wir in Augsburg produzieren.

Wie finanzieren Sie sich? Haben Sie Partner an Board?

Wir arbeiten mit der Hochschule Augsburg zusammen, die uns bei der Entwicklung und Forschung unterstützt. Der Innovationshub der LEW finanziert den nächsten Prototyp und ist ein wichtiger Ansprechpartner. Um die Produktion aufzubauen, werden wir in den nächsten Monaten ein Investment aufnehmen und voraussichtlich ein Crowdfunding machen. Wenn dich der Hopper jetzt schon überzeugt hat und du dir vorstellen kannst, an einem Crowdfunding teilzunehmen, kannst du uns gerne eine Nachricht schicken. So können wir viel besser einschätzen, wie hoch das Interesse ist.

Blick in die Glaskugel: Wie sieht Mobilität in 5, 10 Jahren aus?

In Zukunft wird die Mobilität klimaneutral, praktisch und flexibel sein. Dabei gehe ich nicht davon aus, dass wir in näherer Zukunft alle mit fliegenden Autos durch die Stadt fliegen. Der Energieaufwand dafür ist einfach zu hoch. Nach meiner Einschätzung wird es in Zukunft viel mehr dahin übergehen, dass wir immer weniger eigene Fahrzeuge besitzen und stattdessen auf Abruf ein passendes Verkehrsmittel – z.B. ein Sharing-Hopper – autonom zu uns gefahren kommt.

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Wie entstand die Idee zum Hopper?

Georg Schieren: Die Idee zum Hopper entstand bei einer Reise durch Indien. Dort fiel Martin Halama auf, dass der Verkehr zu großen Teilen aus Tuk Tuk´s, kleinen, dreirädrigen Autorikschas bestand. Er fragte sich, wieso es in nicht auch in Deutschland mehr Angebote für bezahlbare Individualmobilität gibt. Das war der Startpunkt. In seiner Masterarbeit entwickelte er die Idee weiter und es entstand die erste Version des Hoppers.

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Der Hopper kann am besten mit einem kleinen Auto verglichen werden. Mit Sitz, Lenkrad, Rückbank, Kofferraum und Wetterschutz. Der Hopper hat nur drei Räder, wodurch er super wendig ist. Dank der Fahrradwegzulassung düsen Fahrende entspannt an Staus vorbei. So vereint der Hopper den Komfort eines Autos mit den Vorteilen eines E-Bikes.

Wie schnell ist der Hopper unterwegs? Kann ich ihn auch aus eigener Kraft antreiben?

Wie auch andere E-Bikes ist der Hopper auf 25Km/h gedrosselt. Zwischen dem Pedalantrieb und den Rädern gibt es keine mechanische Verbindung. Das haben wir so entwickelt, um die Lebensdauer des Hopper zu maximieren. Weniger bewegliche Teile bedeutet auch weniger Verschleißteile. Wenn die Batterie einmal leer ist, kann trotzdem genug Energie erzeugt werden, um trotzdem nach Hause zu fahren.

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Eine einzelne Batterie wird eine Reichweite von mehr als 60 km ermöglichen. Es gibt zwei Batteriesteckplätze, also eine maximale Reichweite von über 120 km.

Für wen ist der Hopper gedacht?

Der Hopper ist der perfekte Ersatz für das Auto im urbanen Raum. Momentan wird dieses von den meisten Stadtbewohnenden noch als notwendig erachtet. Dadurch sind C02-Emissionen, Feinstaubbelastung, Lärmbelästigung, und Platzmangel allgegenwärtige Probleme. Mit dem Hopper bieten wir dafür eine Lösung und sprechen ökologisch bewusste Menschen an, die Wert auf Unabhängigkeit und Flexibilität legen. Der Hopper ist als eigenes Fahrzeug für Menschen, die täglich durch die Stadt zur Arbeit pendeln, Kinder von der Kita oder Schule abholen und einkaufen, wie gemacht. Doch auch als Sharing-Version, für die letzte Meile im Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel, für Wocheneinkäufe oder auch, um bei schlechtem Wetter mobil zu sein, ist der Hopper eine bequeme Lösung.

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Mit den ersten Auslieferungen rechnen wir Mitte 2022. Die ersten Probefahrten werden wir voraussichtlich ab Mai anbieten können. Der Preis ist noch nicht endgültig festgesetzt, wird aber unter 10.000 Euro liegen.

Ist eine Serienproduktion geplant?

Eine Serienproduktion ist geplant. Wir werden mit einer Serie von 500 Stück starten. So haben wir die Möglichkeit, Anpassungen vorzunehmen. Daraufhin wird das Produktionsverfahren weiterentwickelt, um mehr Kapazität zu haben.

Wird der Hopper in Augsburg produziert?

Wo genau die Serienproduktion aufgebaut wird, können wir momentan noch nicht sagen. Die ersten Prototypen und Fahrzeuge werden wir in Augsburg produzieren.

Wie finanzieren Sie sich? Haben Sie Partner an Board?

Wir arbeiten mit der Hochschule Augsburg zusammen, die uns bei der Entwicklung und Forschung unterstützt. Der Innovationshub der LEW finanziert den nächsten Prototyp und ist ein wichtiger Ansprechpartner. Um die Produktion aufzubauen, werden wir in den nächsten Monaten ein Investment aufnehmen und voraussichtlich ein Crowdfunding machen. Wenn dich der Hopper jetzt schon überzeugt hat und du dir vorstellen kannst, an einem Crowdfunding teilzunehmen, kannst du uns gerne eine Nachricht schicken. So können wir viel besser einschätzen, wie hoch das Interesse ist.

Blick in die Glaskugel: Wie sieht Mobilität in 5, 10 Jahren aus?

In Zukunft wird die Mobilität klimaneutral, praktisch und flexibel sein. Dabei gehe ich nicht davon aus, dass wir in näherer Zukunft alle mit fliegenden Autos durch die Stadt fliegen. Der Energieaufwand dafür ist einfach zu hoch. Nach meiner Einschätzung wird es in Zukunft viel mehr dahin übergehen, dass wir immer weniger eigene Fahrzeuge besitzen und stattdessen auf Abruf ein passendes Verkehrsmittel – z.B. ein Sharing-Hopper – autonom zu uns gefahren kommt.

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