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Arbeit für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung Augsburger Gesellschaft für Lehmbau, Bildung und Arbeit e.V.
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Augsburger Gesellschaft für Lehmbau, Bildung und Arbeit e.V.

Arbeit für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung Augsburger Gesellschaft für Lehmbau, Bildung und Arbeit e.V.

 Hier können Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung den ersten Schritt in die Arbeitswelt gehen, Foto: Augsburger Lehmbaugruppe

Die Arbeitswelt ist für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung ein eher geschlossenes System. Fehlendes Wissen seitens der Unternehmen und Arbeitgeber über diese Behinderung, Unklarheit über die Bedingungen und Notwendigkeiten der Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie über Kommunikation und Formen der Zusammenarbeit  erschweren oftmals die Einstellung von psychisch behinderten Menschen im ersten Arbeitsmarkt. Aber auch Selbststigmatisierungen der Betroffenen können den Weg versperren.

Die Augsburger Lehmbaugruppe („Augsburger Gesellschaft für Lehmbau, Bildung und Arbeit e.V.“) will hier Abhilfe schaffen. Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung sollen einen nachhaltigen Zugang zu Arbeitsplätzen des ersten Arbeitsmarktes erhalten. In Zusammenarbeit mit Unternehmen/Betrieben der freien Wirtschaft sollen Arbeitsplätze für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung rekrutiert werden. Sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben als auch der Psychiatrie-Erfahrenen werden intensiv von Fachkräften begleitet und unterstützt. Die individuelle Situation der betroffenen Menschen steht dabei absolut im Mittelpunkt.

Unterstützung für das Projekt

In einer ersten Infoveranstaltung am Dienstag, den 9.7.2013 wurde das Projekt ca. 30 interessierten Menschen – sowohl potentiellen Nutzerinnen und Nutzern als auch der Fachöffentlichkeit – von Maria Boge-Diecker und Edith Almer als Projektverantwortlichen der Lehmbaugruppe vorgestellt. Daran schloss sich eine intensive Diskussion an, in der deutlich wurde, dass dies Angebot eine wertvolle Ergänzung im Sozialpsychiatrischen Spektrum in Augsburg und Umgebung sein kann und dass sowohl der Bezirk Schwaben als Kostenträger als auch die Wohlfahrtsverbände das Projekt unterstützen wollen. Auch die Arbeitsagentur signalisierte Interesse. Insbesondere die für ein solch ambitioniertes Projekt erforderliche Vernetzung und verbände- und trägerübergreifende Zusammenarbeit aller Akteure im sozialpsychiatrischen Bereich wurde hervorgehoben.

Der Einstieg ins Berufsleben

Das Projekt wendet sich an psychiatrie-erfahrene Frauen und Männer, die eine Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen und gern wieder oder erstmalig ein reguläres Teilzeitarbeitsleben beginnen wollen (max. 15 h/Woche). Gemeinsam werden ihre Kompetenzen und Fähigkeiten zu einer beruflichen Perspektive erarbeitet, mit der von der Lehmbaugruppe ein für sie passender Arbeitsplatz gesucht wird. Ein weiteres Ziel ist es, ihnen ein Leben außerhalb der Sozialhilfe zu ermöglichen.