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Aktuelles Interview zur neuen Kinderklinik
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Klinikum Augsburg

Aktuelles Interview zur neuen Kinderklinik

 Dr. Wilfried Schenk, Leitender Oberarzt der II. Klinik für Kinder und Jugendliche an der Kinderklinik Augsburg, Foto: Klinikum

Patienten und Besucher des Klinikums Augsburg sehen seit längerem rechts vom Haupteingang emsige Bautätigkeit an einem Neubau. Hinter der mit frischen Farbakzenten gestalteten Außenfassade des großzügigen Gebäudes entsteht die neue Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben. Die Fertigstellung ist für 2014 geplant.

Dr. Wilfried Schenk, Leitender Oberarzt der II. Klinik für Kinder und Jugendliche an der Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben sowie Vorsitzender des Beirats der mukis, Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche, schwäbisches Mutter-Kind-Zentrum e.V., beantwortete unsere Fragen zu diesem innovativen Projekt und informierte über die Arbeit von mukis.

B4B SCHWABEN: Herr Dr. Schenk, Sie engagieren sich an der Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben gleich in zweifacher Hinsicht für kranke Kinder und Jugendliche: einerseits als Arzt, andererseits als ehrenamtlich tätiger Vorsitzender des Beirats von mukis. Können Sie ganz kurz die Zielsetzung dieses Vereins beschreiben?

Dr. Schenk: Sehr gerne! Mukis wurde vor rund vier Jahren als Förderverein für die neue Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben gegründet. Es gibt einen Vorstand sowie einen Beirat, Schirmherren sind der Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sowie Landrat Martin Sailer. Wir engagieren uns dafür, dass für den Neubau Extras angeschafft werden können, die dem Wohlbefinden der jungen Patienten und ihrer Familien unmittelbar zugute kommen. Es geht uns um das Plus, das leider nicht öffentlich gefördert wird: Dazu gehören beispielsweise stabile Zusatz-Betten in den Patientenzimmern als Übernachtungsmöglichkeit für ein Elternteil. Meist sind das die Mütter. Zusätzlich wollen wir stufenlos regulierbare Leuchten über den Patientenbetten anschaffen, die den Schlaf der Kinder nicht stören, der Begleitperson aber noch etwas Licht im Raum geben. Es gibt jedoch, wie man sich gut vorstellen kann, eine lange Liste von weiteren hilfreichen Dingen, die von der öffentlichen Hand nicht gefördert werden können, die wir aber gerne hätten, um den Klinikaufenthalt für Patienten und Eltern angenehmer gestalten zu können.

B4B SCHWABEN: Nur Mut, nennen Sie doch mal einige dieser Wünsche auf Ihrer mukis-Liste!

Dr. Schenk: Ja, wo fange ich da an? Für die künftige Eingangshalle fehlt beispielsweise noch einiges. Spielsachen aus Holz oder anderen stabilen und pflegeleichten Materialien zum Beispiel. Oder bequeme Sitzgelegenheiten, Kochgelegenheiten für Eltern und jeweils eine Bücher- und Spielecke in den Aufenthaltsbereichen auf den Stationen. Sie müssen wissen, dass manche Mütter sehr lange Zeit hier bei uns an der Klinik verbringen, um bei ihrem Kind sein zu können. Da wäre so ein Rückzugsort zum Lesen natürlich eine feine Sache. Auch Verbesserungen im Bereich der Medizintechnik, Zusatzausstattungen für Eltern von Frühgeborenen und die Finanzierung eines Aquariums für den Wartebereich vor den Ambulanzen würden wir uns aktuell noch wünschen. Was die Zukunft, also die Zeit nach der Eröffnung der Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben im nächsten Jahr, betrifft, werden wir weiterhin wachsam sein und mit Hilfe von allen, die sich für mukis engagieren, für weitere nützliche Zusatzausstattung sorgen.

B4B SCHWABEN: Da ergeben sich gleich einige Anschlussfragen: Sie sprechen vom „Mutter-Kind Zentrum Schwaben“ – was hat man sich darunter vorzustellen?

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Dr. Schenk: Um mit einer hier in der Region allgemein vertrauten Bezeichnung zu beginnen, würde ich es so sagen: An die Stelle der bestehenden Augsburger Kinderklinik, die in den 1960-er Jahren gebaut wurde, die eine Vorzeigeeinrichtung in der damaligen Zeit war und bis heute bestmögliche Versorgung bietet, soll ein absolut innovativer Neubau treten. Er wird künftig zum einen die bisherige Kinderklinik ersetzen und alle Ambulanzen und Stationen beherbergen. Er wird darüber hinaus aber auch die gesamte Geburtshilfe enthalten, den Schwangerschafts-Ultraschall, die Kreißsäle, sogar den Kaiserschnitt-OP und natürlich die Station für Mütter und Neugeborene, die hier „Familienstation“ heißt.

Mit diesem Neubau, der die offizielle Bezeichnung „Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben“ haben wird, soll die gesamte Medizin rund um Mutter und Kind in einem Zentrum, eben einem „Mutter-Kind-Zentrum“, zusammengefasst werden. „Schwäbisch“ deshalb, weil unsere Patienten auch aus der Region kommen und wir - heute schon - mit einigen unserer Leistungen Ärzte und Kliniken im ganzen Regierungsbezirk unterstützen: beispielsweise auf dem Gebiet der Onkologie, bei Spezialuntersuchungen wie dem MRT in der Kinderradiologie oder mit unserem Neugeborenen-Notarztdienst, der rund um die Uhr Kliniken von Nördlingen bis Krumbach zur Verfügung steht.

B4B SCHWABEN: Was ist noch neu am „Mutter-Kind Zentrum“?

Dr. Schenk: Das Innovative der neuen Klinik wird sich einerseits auf den Baukörper beziehen, der so genannte „green hospital“-Standards im Bereich der Umweltfreundlichkeit anstrebt. Aber wir wollen mehr: Wir, und dahinter steht in der Tat das gesamte Team, wollen hier auf medizinischem Höchstleistungsniveau zugleich noch einfühlsamere und persönlichere Lösungen bei der Betreuung von Patienten und deren Eltern bieten.

B4B SCHWABEN: Welche Altersgruppen werden im künftigen „Mutter-Kind-Zentrum“ medizinisch versorgt werden?

Dr. Schenk: Der Name ist Programm! Die Einrichtungen für Schwangere und Entbindung, die sich aktuell im Klinikum befinden, werden im neuen Gebäude im dritten Stock untergebracht sein. Wir werden darüber hinaus Frühgeborene, kranke Neugeborene, Kinder sowie Jugendliche, abhängig vom Krankheitsbild, bis zu einem Alter von 16 bzw. 18 Jahren optimal behandeln und betreuen. Die neue Kinderklinik Augsburg | Mutter-Kind-Zentrum Schwaben ist also ein Gesundheitszentrum für die ganze Familie – für Schwangere, Neugeborene, Kinder und Jugendliche und für ihre Eltern.

B4B SCHWABEN: Wie viele Zimmer und Betten wird das neue Haus haben, und gibt es eine direkte Verbindung zum Klinikum?

Dr. Schenk: Ja, der direkte Zugang zum Klinikum wird ein großer Vorteil sein. So können künftig alle Einrichtungen des „großen“ Klinikums auch für Kinder ideal mit genutzt werden.

Unsere Klinik ist schon heute eine der größten in Bayern. Es werden künftig für Kinder 150 Betten in 79 Zimmern zur Verfügung stehen und zusätzlich 37 Betten für die Geburtshilfe. Für fast alle der kindlichen Patienten wird es künftig eine Mitaufnahme- und Schlafmöglichkeit für ihre Eltern geben.

B4B SCHWABEN: Wann soll die neue Einrichtung eröffnet werden?

Dr. Schenk: Im Frühjahr 2014 soll der Bau nach aktuellen Planungen abgeschlossen sein. Nach einer Phase der technischen Abnahmen rechnen wir mit der Einweihungsfeier im Frühsommer 2014. Bis dahin werden sich unsere Mitarbeiter intensiv mit den neuen Räumen und Abläufen auseinandersetzen, so dass vom ersten Patienten an alles Hand in Hand verlaufen wird. Wir von mukis beteiligen uns aktiv an der Planung und Umsetzung. Wir versprechen, dass wir die Spenden sinnvoll einsetzen werden.

B4B SCHWABEN: Zurück zu mukis: Welche Möglichkeiten gibt es, den Förderverein zu unterstützen?

Dr. Schenk: Da möchte ich die kreativen Möglichkeiten, die uns alle immer wieder erstaunen und erfreuen, zuerst nennen: Wir erleben hier von der Modenschau über das Benefizkonzert, das Firmenjubiläum, das Charity Dinner oder das kostenlose Angebot, uns auf einer Messe oder in einem Einzelhandelsgeschäft präsentieren zu dürfen, unheimlich viel liebevoll Durchdachtes und Schönes. Und dafür sind wir auch sehr, sehr dankbar! Klassisch gibt es darüber hinaus die Gelegenheit, Mitglied bei mukis zu werden oder die Arbeit des Fördervereins mit Spenden zu unterstützen.

Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen!