Agentur für Arbeit

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Gute Nachrichten für die Wirtschaftsregion Schwaben: Der Aufschwung nach der Krise hält an! Die neuesten Zahlen zeigen aber, dass es trotz Aufschwung Gewinner und Verlierer gibt.

Die Wirtschaftskrise ist überwunden, die Freude darüber war bisher jedoch eher verhalten. So wollte man sich vielerorts keiner vorschnellen Euphorie hingeben. Doch die neuesten Arbeitslosenzahlen bestätigen, dass der Aufschwung nach der Krise anzuhalten scheint. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Oktober deutlich um 715 Personen. Sie beläuft sich somit auf 16.103. Im Vergleich zum Vorjahr seien sogar 2.166 bzw. 11,9Prozent weniger Menschen arbeitslos. Für gewöhnlich verbessere sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt zum Oktober hin. Auch in diesem Jahr war dies trotz Wirtschaftskrise der Fall. Dies bestätigte Reinhold Demel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg. „Üblicherweise sinkt die Arbeitslosigkeit im Oktober, so auch in diesem Jahr.“

Gewinner und Verlierer

Die Arbeitslosenquote insgesamt sank von 4,9 Prozent im September dieses Jahres auf 4,7Prozent im Oktober. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sank die Quote um 0,7 Prozentpunkte. Ein Grund für den Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist der Beginn des neuen Semesters an den Hochschulen. Viele junge Menschen meldeten sich ab, da die weiterführende Schule oder das Studium für sie begann. Sie sind damit die Gewinner der gesunkenen Arbeitslosenzahlen: Mehr als die Hälfte des Rückgangs um 715 (391 oder 54,7 Prozent) entfiel auf diese Gruppe. Verglichen mit Oktober 2009 stieg jedoch die Zahl arbeitsloser Älterer und Schwerbehinderter. Auch unter den Langzeitarbeitslosen gab es lediglich einen Rückgang um 0,9 Prozent. Erfreulich ist noch der Rückgang der Arbeitslosigkeit unter Ausländern um 13,9 Prozent. In den einzelnen Wirtschaftszweigen zählen weiterhin das Verarbeitende Gewerbe und der Handel zu den Verlierern. Die Öffentliche Verwaltung, das Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht zählen dahingegen zu den Gewinnern des Aufschwungs.

Kurz- und Zeitarbeit auf dem Vormarsch

Insgesamt meldeten sich im Oktober 4.792 Menschen neu oder erneut arbeitslos. Durchschnittlich kamen damit täglich 240 Personen in die Eingangszonen, um sich arbeitslos zu melden. Stark vertreten waren: Kaufleute (496), Bürofachkräfte (438), Lagerverwalter, Lager- und Transportarbeiter (408). Gleichzeitig beendeten 5.516 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. Die Zahl der neu gemeldeten Stellen hat, verglichen mit dem Vormonat, leicht zugenommen. Nach wie vor kommen mit rund 46 Prozent die meisten Stellen aus der Zeitarbeit. So erklärte Demel: „Die Zahl der Betriebe, die Kurzarbeit gemeldet haben, beträgt weiterhin knapp 400 und auch die Zahl der der Kurzarbeiter verharrt weiter bei ca. 5.000 Personen.“

Männer- und Frauenbeschäftigung

Am Stichtag 31. März 2010 waren 208.985 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das sind 453 oder 0,2 Prozent mehr als zum 31. März2009. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Männer nahm erneut ab: Dieses Mal um 572 oder 0,5 Prozent auf 110.102 Personen. Dafür stieg die Frauenbeschäftigung stärker an: um 1.025 oder 1,0 Prozent auf 98.883. Die Tendenz bei den Arbeitszeiten zeigt einen Weggang von der Vollzeitbeschäftigung (minus 0,6 Prozent). Einen deutlichen Zugang erfährt hingegen mit 3,3 Prozent die Teilzeitbeschäftigung.

Regionale Entwicklungen: Augsburg, Aichach, Schwabmünchen

In der Stadt Augsburg liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 9.739, das entspricht einer Quote von 6,9 Prozent (7,2 Prozent im Vormonat). Im Oktober 2009 betrug die Arbeitslosenquote noch 8,0 Prozent. In Aichach sank im Oktober die Arbeitslosenquote auf 2,9 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 3,3Prozent gelegen. Aktuell wurden 2.052 Arbeitslose gezählt. Im Vergleich zum Oktober 2009 sind 11,1Prozent weniger. Auf dem Schwabmünchner Arbeitsmarkt sank die Arbeitslosigkeit im Oktober leicht um 64 auf 1.791 Personen. Im Vergleich zum Oktober 2009 sind es 7,1Prozent Arbeitslose weniger. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,6 Prozent, vor einem Jahr hatte sie bei 3,9 Prozent gelegen. Im Landkreis Augsburg sind im Oktober 4.312 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 9,0 Prozent weniger Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,3 Prozent (3,5 Prozent im Vormonat). Im Oktober 2009 betrug die Arbeitslosenquote 3,7Prozent.
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Gewinner und Verlierer

Die Arbeitslosenquote insgesamt sank von 4,9 Prozent im September dieses Jahres auf 4,7Prozent im Oktober. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sank die Quote um 0,7 Prozentpunkte. Ein Grund für den Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist der Beginn des neuen Semesters an den Hochschulen. Viele junge Menschen meldeten sich ab, da die weiterführende Schule oder das Studium für sie begann. Sie sind damit die Gewinner der gesunkenen Arbeitslosenzahlen: Mehr als die Hälfte des Rückgangs um 715 (391 oder 54,7 Prozent) entfiel auf diese Gruppe. Verglichen mit Oktober 2009 stieg jedoch die Zahl arbeitsloser Älterer und Schwerbehinderter. Auch unter den Langzeitarbeitslosen gab es lediglich einen Rückgang um 0,9 Prozent. Erfreulich ist noch der Rückgang der Arbeitslosigkeit unter Ausländern um 13,9 Prozent. In den einzelnen Wirtschaftszweigen zählen weiterhin das Verarbeitende Gewerbe und der Handel zu den Verlierern. Die Öffentliche Verwaltung, das Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht zählen dahingegen zu den Gewinnern des Aufschwungs.

Kurz- und Zeitarbeit auf dem Vormarsch

Insgesamt meldeten sich im Oktober 4.792 Menschen neu oder erneut arbeitslos. Durchschnittlich kamen damit täglich 240 Personen in die Eingangszonen, um sich arbeitslos zu melden. Stark vertreten waren: Kaufleute (496), Bürofachkräfte (438), Lagerverwalter, Lager- und Transportarbeiter (408). Gleichzeitig beendeten 5.516 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. Die Zahl der neu gemeldeten Stellen hat, verglichen mit dem Vormonat, leicht zugenommen. Nach wie vor kommen mit rund 46 Prozent die meisten Stellen aus der Zeitarbeit. So erklärte Demel: „Die Zahl der Betriebe, die Kurzarbeit gemeldet haben, beträgt weiterhin knapp 400 und auch die Zahl der der Kurzarbeiter verharrt weiter bei ca. 5.000 Personen.“

Männer- und Frauenbeschäftigung

Am Stichtag 31. März 2010 waren 208.985 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das sind 453 oder 0,2 Prozent mehr als zum 31. März2009. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Männer nahm erneut ab: Dieses Mal um 572 oder 0,5 Prozent auf 110.102 Personen. Dafür stieg die Frauenbeschäftigung stärker an: um 1.025 oder 1,0 Prozent auf 98.883. Die Tendenz bei den Arbeitszeiten zeigt einen Weggang von der Vollzeitbeschäftigung (minus 0,6 Prozent). Einen deutlichen Zugang erfährt hingegen mit 3,3 Prozent die Teilzeitbeschäftigung.

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In der Stadt Augsburg liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 9.739, das entspricht einer Quote von 6,9 Prozent (7,2 Prozent im Vormonat). Im Oktober 2009 betrug die Arbeitslosenquote noch 8,0 Prozent. In Aichach sank im Oktober die Arbeitslosenquote auf 2,9 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 3,3Prozent gelegen. Aktuell wurden 2.052 Arbeitslose gezählt. Im Vergleich zum Oktober 2009 sind 11,1Prozent weniger. Auf dem Schwabmünchner Arbeitsmarkt sank die Arbeitslosigkeit im Oktober leicht um 64 auf 1.791 Personen. Im Vergleich zum Oktober 2009 sind es 7,1Prozent Arbeitslose weniger. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,6 Prozent, vor einem Jahr hatte sie bei 3,9 Prozent gelegen. Im Landkreis Augsburg sind im Oktober 4.312 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 9,0 Prozent weniger Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,3 Prozent (3,5 Prozent im Vormonat). Im Oktober 2009 betrug die Arbeitslosenquote 3,7Prozent.
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